Mittwoch, 9. Januar 2008
Zerendipity – Teil 16
Dass ich mich darauf einließ. Dass ich mich so verstricken konnte. Dass ich nicht einfach aufhörte. Schließlich war Zerendipity einfach nur in der S-Bahn an mir hängen geblieben. Schließlich erwartete ich nichts, hatte selbst nichts zu erwarten. Außer Schwierigkeiten natürlich. Das unausgesprochene Damoklesschwert der Beziehungen, nicht der Gegenseitigen, hing über uns, oder wenigstens über mir. Unausgesprochen. Wie ein sprungbereites Raubtier. Das jeden Moment, wenn einer nicht aufpasst, lossprintet und das Leben verwüstet. Dennoch traf ich mich, so, wie auch jetzt wieder, zu einem mittäglichen Spaziergang am Main.
Diesseits des Eisernen Steges trafen wir uns und liefen nebeneinander her die Runde, die wir zwar nicht verabredet, aber wie geplant gingen. Genau die richtige Dauer und Strecke für eine langsame Mittagspause.
„Meine Ängste und Vorbehalte scheine ich überwunden zu haben. Oder?“ Z schaut mich ernst, zu ernst, an. Sie lehnt an der gemauerten Uferbrüstung, die oben auf dem Damm den Weg begrenzt. Viel Sandstein, wenig Lücke.
Wissendes grinsendes Nicken von mir.
„Ich habe eine Überraschung.“ Pause „Komm näher“. Sie steht so, dass sie in Richtung Main blickt. die beiden Hände auf die Brüstung gestützt. Ich stand ebenso rechts neben ihr. Skyline. Skyline über dem Main.
„Überraschung? ich bin gespannt.“
„’Mal Sehen, ob du das gleich auch noch sagst.“ Die Regung in ihrem Gesicht ließ mich schlucken, was sie mit einem schelmischen Grinsen quittierte. Mit der linken Hand, griff sie vor mir vorbei und nahm meine Rechte. Drehte mich quer zu sich. Zog die Hand weiter zum Bund ihres Hosenanzugs. Dann ein kleines Stück tiefer. Die Erinnerung an die verbrachte Nacht lies mich erstarren. Sofort. Mit einem kuzen Blick zu den Seiten schaute Zerendipity, ob Leute direkt in der Nähe waren, stellte sich dann wieder Richtung Main, quetschte meine Hand zwischen Mauer und sich. Ihr Sommermantel verdeckte neben ihrem Körper auch einen Teil von mir, niemand würde sehen, was hier geschah. Während sie mit der linken Hand auf der Brüstung lehnt, öffnete sie mit der Rechten den Reisverschluss an ihrer Hose. Nimmt meine Rechte Hand und schiebt sie in den Reisverschluss. Sie schiebt sie nach unten wie einen Gegenstand, den ich willig gebe. erst über den Slip, über die Rundungen, bis hinunter zwischen an die Schenkel. Wieder nach oben. Zwängt dann die Hand auch in den Bund des Slips. Den Blick Richtung Main, so als ob nichts wäre. Auch hier wieder: Tieferscheiben. Tiefer nach unten. Mir fehlt etwas. Mein Erstaunen wandelte sich in Gewissheit. Seit unserem letzen Treffen hatte sie sich glatt rasiert.
„Überraschung… “ haucht sie. Tonlos. Ich wollte meine Hand zurückziehen, aber sie stoppe mich, schob sie wieder hinunter. Genau in die richtige Lage. Mittelfinger auf dem Spalt, beide Schamlippen berührend, bis fast ans untere Ende, Zeigefinger auf dem Rücken linken und Ringfinger auf der rechten Lippe. Der Daumen lag quer zur Seite unter den unteren Rand des Slips am Übergang von Becken zu Oberschenkel und der kleine Finger nach unten weggestreckt auf der Innenseite des rechten Oberschenkels. Der Handteller lag genau auf dem Venushügel. Vollflächig auf der unglaublich glatten Haut. Kurz verharrten wir in der Bewegung. Dann war klar was folgte. Nur meinen Mittelfinger bewegte ich, sodass die Fingerkuppe über die Ritze fuhr, beide Lippen berührend. Ziehe dann die ganze hand ein wenig höher, damit ich besseren Zugang finden würde. Zerendipity stellt sich etwas breiter hin, zieht die Magengrube ein. Ich komme mit der Fingerkuppe langsam zwischen die Lippen, in die Wärme. Die Feuchtigkeit strömt zusammen. Gibt den Weg frei. Ich kann das nächste Glied des Mittelfingers in das Fluidum rutschen lassen. Auch meine Haut muss erst genügend Feuchtigkeit aufnehmen, bevor die Reibung schwindet.
„Ühhberraschunghhhh…“ höre ich noch einmal genauso tonlos, aber noch mehr gehaucht und sehe wie ihre durch den BH in die Oberfläche der Bluse drücken. Sie atmet ruhig aber tief und wahrnehmbar durch den wenig geöffneten Mund. Ihre Stirn liegt in Falten. Konzentrierte Falten. Personen laufen vorbei, ins Gespräch vertieft. Scheinen nichts zu bemerken. Was auch? Einen Mantel, zwei Personen nebeneinander an der Brüstung, eng nebeneinander. Ihr Mantel verdeckt gut. Mein Anzug ist weit genug, meine Erektion zeichnete sich nicht ab.
„Pfuuuhhhhfff“ nahe am Pfeifen. Ich hatte den Ringmuskel erreicht. Das dritte Fingerglied rieb über die Klit. Sie drückte meinen Arm gegen die Brüstung, so sehr dass es weh tat. Aber ich machte weiter, konnte die Hand ein wenig drehen. Der Zeigefinger fand ebenfalls seine Weg. Die Hose ihres Kostüms war weit genug. Ein Finger ergründete den Ringmuskel, der zweite die Lippen. Tiefer! jetzt ging es. Mein Zeigefinger kroch an der Rückseite der Vagina nach oben und fand die kleine Erhebung. Der Daumen kam jetzt ins Spiel und landete mit der breiten Spitze aus ihre Knospe, übte einfach etwas Druck aus. Zerendipity bewegte sich keinen Millimeter, stand nur da und starrte auf den Fluss, ich schaute sie an, wie sie die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zog. Weitere Leute, die vorbeischlenderten, interessierten nicht mehr. Alle tiefen Hautfalten waren zugänglich. Der kleine kaum fingerabdruckmittengroße Hügel wurde fest.
„Hah!“ ganz kurz. Ihre Bauchdecke zeiht sich ein. „Hahhh!“ Ihr Ringmuskel zieht sich zusammen. „Ahhrrrrrieehh“ leise genug, um gegen den Wind nicht mehr gehört zu werden. Das Beben des Unterleibs wurde nur gedämpft durch den Druck auf meine Hand. Nicht mehr schleimig, sondern ein nasses Beben. Als es ein wenig abebbte, konnte sie sich auch wieder bewegen.
„Bitte - ein Taschentuch - in meiner Manteltasche!“ Außer Atem gesprochen. Mit der linken Hand suchte ich danach, musste meine Rechte dann auch aus der Umklammerung lösen. Fuhr dann mit dem Taschentuch in die tiefe. Sanft. die glatten Rundungen umfahrend. Viel ausgiebiger als notwendig.
„Und was mache ich jetzt?“ Schließlich hatte ich eine ziemliche Erektion abbekommen. Nachdem ich den Geruch in mir aufgenommen hatte, wischte ich mir meine Hand an einem zweiten Taschentuch ab.
„Heute? Nichts mehr. Die Mittagspause ist vorbei.“ Pause “Aber da fällt uns schon noch was ein!“ Ein völlig entspanntes Grinsen strahlte mir entgegen. Sie rückte ihr Kostüm zurecht.
„Wie wirst du deine fehlenden Haare zu Hause erklären?
„Ganz einfach:“ Sie ließ mich mit der Antwort noch ein wenig zappeln: „Überraschung!“ Genau. Das war einfach. Zu einfach. Lachend, kopfschüttelnd, gingen wir unsere Rund weiter.
„Und deine Verspannung versorgen wir auch noch. Aber nicht heute“ Welch eine Drohung! Ich war gespannt. Ausgenutzt. Verspannt. Und gespannt.

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