Donnerstag, 11. März 2010
ach so nett ein metabrief
eigentlich würde ich dir gerne liebesbriefe schreiben. dinge würde ich dir erzählen wollen, die meine gefühlswelt bewegen. dinge die mich immer schwach machen, weil sie mich so sehr mitnehmen, dass ich heulen können oder die mich freudig erstrahlen lassen. und dabei würde ich versuchen wollen dich in den bann der gefühle zu ziehen, die leidenschaft anstacheln, bis di elust überbordet. und dann wollte ich natürlich das spielerische abenteuer genauer fassen, das mich antreibt dir zu schreiben. die kleine verrücktheit die mich zur flucht in die liaison treibt, ohne völlig auszuflüchten wollte ich darstellen, damit ich dich gefangennehme. du willst mir zuhören, mitschrieben, gestalten, vorantreiben; das wäre mein ziel. genau weiß ich wie es sich anfühlt: die lust an den worten, dem schreiben, der darstellung, dem gelesenwerden der gespannten erwartung der reflektion , damit ich endlich in meiner erwiederung weiterführen kann, was ich mir längst ausgedacht habe.

und doch schaffe ich es nicht, weil ich dich nicht kenne. ich habe nicht den geringsten ansatzpunkt. nicht das erste wort will aus den fingern fließen. so endet alles in einem bloßen gestammel eines bewerbungsschreibens für fortgeschrittene. unkonkret, überabstrakt, ideenlos, unbeantwortbar; und doch warte ich.

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