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Freitag, 26. Oktober 2007
Eine Anfrage
mein.dasein, 16:39h
Da hat doch jemand lange genug gebeten. Und Eigentlich wollte ich das hier sowieso immer weiterführen. Und ich habe mich an das Passwort erinnert. Und ich überlege mal, wie es überhaupt hiermit weitergeht. Und ich sollte wohl hier die Farben ändern. Und ich sollte das ursprüngliche Blog überhaupt umziehen. Undundund.
Nundenn. Ein Stück von Z.
Nundenn. Ein Stück von Z.
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Zerendipity – Teil 12
mein.dasein, 16:36h
Wir trafen uns also nächsten Tag wir beim Thai. Diesmal war es Zerendipity die warten musste, weil ich noch zulange telephoniert hatte. Nach der kurzen Begrüßung gingen wir ins „Siam“, eine einfache Mittagstisch-Kneipe am Rande des Rotlichtbezirks mit gutem thailändischem Essen. Schnell, immer voll, etwas düster und abgenutzt. Der schlauchartige Raum mit den Tischen geht weit in den Gebäudeblock hinein. Die Tische sind zur Straße hin in Zweierreihen und in den tiefen des Raumes einzeln aufgestellt. Wir erwischten den hintersten Tisch und konnten uns dort allein ausbreiten. Wir saßen noch nicht, da brachte die Bedienung brachte sofort die in Folie eingeschweißten Menükarten. Zerendipity setzte sich mit dem Rücken zu Wand und hatte den gesamten Raum in ihrer Blickrichtung. Ich starrte auf die holzvertäfelte Wand mit den, für ein Thai-Restaurant unpassenden, chinesischen Graphiken. Die sind wohl vom Vormieter übernommen worden. Wir machten uns stumm an die Auswahl des Essens. Zerendipity bestellte, anhand der Nummer natürlich (einmal die 63) gebratene Nudeln mit Rindfleischstreifen, Basilikum, Lauch und Thai-Curry sowie ein Glas Wasser. Ich wählte Hähnchenstreifen in Kokosmilch mit Bambussprossen und Chilli-Fäden mit Bitter Lemon.
Sie erzählte vom Urlaub, Skifahren, irgendwo in den Dolomiten bei Passo Pordoi, von schönen Wetter, Sonne viel Schnee. Sie erzählte von der Fahrt, von Staus, von der Gruppe der Mitfahrer, von ihrem Freund. Von ihrem Freund. Nicht, dass ich das nicht wusste, nur so erzählt hat sie von ihm noch nicht. Das Essen kommt mit asiatischer Effizienz: „Dreiundsechzig, bitte.“. Teller wird hingestellt. Eine kleine Schale mit verschiedene Gewürzen und Soßen landet auf dem Tisch. Der Reis kommt in die Mitte. einhellig mischten wir Reis mit etwas Sojasoße, dem jeweiligen Gericht, taten etwas Chilli dazu und fingen an zu essen. Kurz bevor wir mit dem Essen fertig waren, probierten wir gegenseitig jeweils des anderen Gericht.
„Schön scharf. Das mag ich.“
Sie nahm meine rechte Hand. Griff sich den Zeigefinger und rührte mit dessen Spitze in der Soße meines Tellers. Dann führte sie ihn zu ihrem Mund. Ich wollte die Hand zurückziehen, um nicht gebissen zu werden, aber die Führung war so bestimmt, dass ich ihr folgen musste. Sie setzte meine Fingerspitze mit der Soße auf ihr Lippen und saugte den Finger dann ganz behutsam in den Mund. Schaut mich dabei fest an. Lutscht. Herzstillstand. Die Zähne aufeinandergepresst. Ich musste sie stumm ansehen. Mein Finger verschwand langsam und tauchte ebensolangsam wieder auf. Die Grübchen in ihren Backen zeigten den Unterdruck an, der meine Finger hielt. Dabei bewahrte sie einen ernsten Gesichtsausdruck. Die Zunge legte sich wie eine Schale unter den Finger. Warm. Ich spürte ihren Rachen. Sie ließ den Finger etwas herausgleiten und sog ihn dann wieder in die Tiefe. Beim nächsten Freigeben konnte ich ihn bis ans letzte Glied zurückziehen, dann hielten mich ihre Zähne fest. Die Zungenspitze umspielte Finderspitze. Der empfindliche Druckpunkt in der Mitte, Zentrum des Fingerabdrucks, wurde umkreist. Sie ließ die Zungenfläche darüber gleiten, bewegte die Zunge rund herum. Unter dem Tisch berührte sie mich leicht seitlich mit einem Bein, ihr Unterschenkel an meinem angespannten Unterschenkel. Nur leicht berührend, während sie weiter meinen Finger mit den Zähnen festhielt, die Lippen jetzt leicht geöffnet. Ich hätte den Finger zwar jederzeit herausziehen können, ich war nur nicht in der Lage diese Situation zu beenden. Ihre Zunge spielte weiter. Aufspringen und davonrennen wäre aufgrund meiner Erektion nicht das gewesen, was ich mir jetzt vorgestellt hätte. Meine Brustwarzen werden sensibel. Der Stoff des Hemdes rieb bei jedem Atemzug mit dem Heben und Senken des Brustkorbes darüber und erzeugt kleine elektrische Impulse. Die Zeit blieb stehen. Endlich ließ sie meine Finger los.
„Die Soße sollte ab sein.“ sagte sie ohne eine weitere Andeutung in der Mimik. „Gut.“
„Ja“ ist alles, was ich leise, fast gehaucht, herausbrachte. Ich zog meine Hand zurück und betrachtete die leichten Zahnabdrücke auf meinem Zeigefinger.
Sie tupfte sich mit der Papierservierte sehr langsam über den Mund. Eine Geste, die fast unbeschreiblich war. Den Kopf gerade, die Augen ein wenige gesenkt, so als ob die Servierte jetzt das einzige war, was zählte. Die Bewegung wirkte abwesend, war jedoch todsicher gezielt. Genau auf meinen Bauch. Mein Atem stockt. Ob die Szene irgendwelche Beobachter hatte, konnte ich nicht ergründen. Ich hatte sie die ganze Zeit angeschaut. Zerendipity hatte das hoffentlich im Blick gehabt.
Wir saßen eine Weile schweigend gegenüber.
„Das ist mir gerade eben eingefallen.“ bemerkte sie mit einem kaum merklichen Schmunzeln.
„Ich hoffe, du hast öfter solche Einfälle.“
„Manchmal …“
Viel konnte ich nicht mehr sagen. Die Mittagspause ging zu Ende. Wir bezahlten und verabschiedeten uns vor dem Siam.
„Ich schicke dir noch eine Mail für unser nächstes Treffen.“
„Und beiße bis dahin niemandem den Finger ab!“
„Mache ich.“ sagte sie im Weggehen, ließ die Finger kurz winkend tanzen und verschwand um die Ecke.
Kurze Zeit später erhielt ich die folgende Nachricht.
--------------------------------------------------------------------------
14:32
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Afterwork
Text:
Morgen, Hotel National, 18:00, PianoLounge. Alles weitere dann Morgen.
Ich freue mich darauf.
Deine Z^^
---------------------------------------------------------------------------
Irgendwann hatte ich anscheinend erwähnt, an dem Tag Zeit zu haben.
Sie erzählte vom Urlaub, Skifahren, irgendwo in den Dolomiten bei Passo Pordoi, von schönen Wetter, Sonne viel Schnee. Sie erzählte von der Fahrt, von Staus, von der Gruppe der Mitfahrer, von ihrem Freund. Von ihrem Freund. Nicht, dass ich das nicht wusste, nur so erzählt hat sie von ihm noch nicht. Das Essen kommt mit asiatischer Effizienz: „Dreiundsechzig, bitte.“. Teller wird hingestellt. Eine kleine Schale mit verschiedene Gewürzen und Soßen landet auf dem Tisch. Der Reis kommt in die Mitte. einhellig mischten wir Reis mit etwas Sojasoße, dem jeweiligen Gericht, taten etwas Chilli dazu und fingen an zu essen. Kurz bevor wir mit dem Essen fertig waren, probierten wir gegenseitig jeweils des anderen Gericht.
„Schön scharf. Das mag ich.“
Sie nahm meine rechte Hand. Griff sich den Zeigefinger und rührte mit dessen Spitze in der Soße meines Tellers. Dann führte sie ihn zu ihrem Mund. Ich wollte die Hand zurückziehen, um nicht gebissen zu werden, aber die Führung war so bestimmt, dass ich ihr folgen musste. Sie setzte meine Fingerspitze mit der Soße auf ihr Lippen und saugte den Finger dann ganz behutsam in den Mund. Schaut mich dabei fest an. Lutscht. Herzstillstand. Die Zähne aufeinandergepresst. Ich musste sie stumm ansehen. Mein Finger verschwand langsam und tauchte ebensolangsam wieder auf. Die Grübchen in ihren Backen zeigten den Unterdruck an, der meine Finger hielt. Dabei bewahrte sie einen ernsten Gesichtsausdruck. Die Zunge legte sich wie eine Schale unter den Finger. Warm. Ich spürte ihren Rachen. Sie ließ den Finger etwas herausgleiten und sog ihn dann wieder in die Tiefe. Beim nächsten Freigeben konnte ich ihn bis ans letzte Glied zurückziehen, dann hielten mich ihre Zähne fest. Die Zungenspitze umspielte Finderspitze. Der empfindliche Druckpunkt in der Mitte, Zentrum des Fingerabdrucks, wurde umkreist. Sie ließ die Zungenfläche darüber gleiten, bewegte die Zunge rund herum. Unter dem Tisch berührte sie mich leicht seitlich mit einem Bein, ihr Unterschenkel an meinem angespannten Unterschenkel. Nur leicht berührend, während sie weiter meinen Finger mit den Zähnen festhielt, die Lippen jetzt leicht geöffnet. Ich hätte den Finger zwar jederzeit herausziehen können, ich war nur nicht in der Lage diese Situation zu beenden. Ihre Zunge spielte weiter. Aufspringen und davonrennen wäre aufgrund meiner Erektion nicht das gewesen, was ich mir jetzt vorgestellt hätte. Meine Brustwarzen werden sensibel. Der Stoff des Hemdes rieb bei jedem Atemzug mit dem Heben und Senken des Brustkorbes darüber und erzeugt kleine elektrische Impulse. Die Zeit blieb stehen. Endlich ließ sie meine Finger los.
„Die Soße sollte ab sein.“ sagte sie ohne eine weitere Andeutung in der Mimik. „Gut.“
„Ja“ ist alles, was ich leise, fast gehaucht, herausbrachte. Ich zog meine Hand zurück und betrachtete die leichten Zahnabdrücke auf meinem Zeigefinger.
Sie tupfte sich mit der Papierservierte sehr langsam über den Mund. Eine Geste, die fast unbeschreiblich war. Den Kopf gerade, die Augen ein wenige gesenkt, so als ob die Servierte jetzt das einzige war, was zählte. Die Bewegung wirkte abwesend, war jedoch todsicher gezielt. Genau auf meinen Bauch. Mein Atem stockt. Ob die Szene irgendwelche Beobachter hatte, konnte ich nicht ergründen. Ich hatte sie die ganze Zeit angeschaut. Zerendipity hatte das hoffentlich im Blick gehabt.
Wir saßen eine Weile schweigend gegenüber.
„Das ist mir gerade eben eingefallen.“ bemerkte sie mit einem kaum merklichen Schmunzeln.
„Ich hoffe, du hast öfter solche Einfälle.“
„Manchmal …“
Viel konnte ich nicht mehr sagen. Die Mittagspause ging zu Ende. Wir bezahlten und verabschiedeten uns vor dem Siam.
„Ich schicke dir noch eine Mail für unser nächstes Treffen.“
„Und beiße bis dahin niemandem den Finger ab!“
„Mache ich.“ sagte sie im Weggehen, ließ die Finger kurz winkend tanzen und verschwand um die Ecke.
Kurze Zeit später erhielt ich die folgende Nachricht.
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14:32
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Afterwork
Text:
Morgen, Hotel National, 18:00, PianoLounge. Alles weitere dann Morgen.
Ich freue mich darauf.
Deine Z^^
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Irgendwann hatte ich anscheinend erwähnt, an dem Tag Zeit zu haben.
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Montag, 25. September 2006
Zerendipity – Teil 11
mein.dasein, 12:50h
Am nächsten Tag hatte ich keine Nachricht erhalten, obwohl ich genau dass erwartet hatte. Auf meine E-Mail kam keine Antwort. Meine Mailbox beobachtete ich genau. Es war eine Unruhe in mir, die ich so gar nicht kannte. Alle 15 Minuten spätestens schaute ich ins Internet, um nach neuen Nachrichten zu suchen, obwohl ich genau wusste, dass nichts kommen wird. Auf eine Arbeit konnte ich mich schon gar nicht konzentrieren. Zum Glück hatte ich zur Zeit nur Kleinkram. Statt des Mittagessens ging ich spazieren, natürlich genau den Weg den ich mit Zerendipity genommen hatte, in der Hoffnung sie hier zu finden. Am nächsten morgens hielt ich in der S-Bahn und auf den Bahnsteigen, an denen die Bahn vorüberfuhr, Ausschau. Nichts. Eine Leere, die sich nicht mit Worten füllen ließ, tat sich auf. Die Fragen, was ich mache und was ich will, fanden ihren ständigen Platz in meinen Kopf und es schien, als ob ich diese vor mir her trug wie eine Fahne. Das waren wohl die Falten auf meiner Stirn, die meine Kollegen davon abhielten mich in die Gespräche mit einzubeziehen. Von selbst hätte ich keine angefangen. So drehte ich dann auch allein meine Mittagsrunden. Gut für das Gewicht. Gut für den Kopf.
Meine Unruhe schien sich in den nächsten Tagen noch auszuweiten. Diese innere Unruhe, die einem besagt, dass etwas nicht stimmt, die sich aber nicht artikulieren will. Der Bauch rebelliert gegen den Kopf. „Finde es doch selbst heraus“ sagt der Bauch. Zu blöde. Nach vier weiteren Runden um das Stück Flusslauf, dessen Weg sich mir schon aufs genaueste eingeprägt hatte, und einem Wochenende, das ich ganz im Zeichen der Familie verbrachte, hatte ich endlich Abstand. Das Durchatmen auf der Mittagsrunde fiel leicht. Der Regen der mir über die Brille lief, spülte die Gedanken an Zerendipity fort und lies mich wieder für andere Dinge öffnen. „Pack’ etwas neues an“ signalisierten Kopf und Bauch, ohne eine Entscheidung zu fällen, was es ein könnte. Aufgewühlt und losgelöst kam ich also nach dem nächsten Mittagsspaziergang zurück ins Büro. In der E-Mail-Eingangsbox prangte die Weiterleitung einer Nachricht an Schokoriegel:
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12:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: wieder da
Text:
Hi,
ich war eine woche weg im warmen. hatte dich leider nicht informiert. sorry. kannst du mir verzeihen? wie wäre es mit einem mittagessen bei dem Thai, moselstraße ecke münchner? geht morgen?
vlg Zerendipity
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Kannst Du mir verzeihen? Natürlich konnte ich. Eine Woche Kreisedrehen und dann das. Kleingeschriebene gehetzte E-Mails: Genau das, was mein Bauch brauchte. Thailändisches Essen und Zerendipity.
Meine Unruhe schien sich in den nächsten Tagen noch auszuweiten. Diese innere Unruhe, die einem besagt, dass etwas nicht stimmt, die sich aber nicht artikulieren will. Der Bauch rebelliert gegen den Kopf. „Finde es doch selbst heraus“ sagt der Bauch. Zu blöde. Nach vier weiteren Runden um das Stück Flusslauf, dessen Weg sich mir schon aufs genaueste eingeprägt hatte, und einem Wochenende, das ich ganz im Zeichen der Familie verbrachte, hatte ich endlich Abstand. Das Durchatmen auf der Mittagsrunde fiel leicht. Der Regen der mir über die Brille lief, spülte die Gedanken an Zerendipity fort und lies mich wieder für andere Dinge öffnen. „Pack’ etwas neues an“ signalisierten Kopf und Bauch, ohne eine Entscheidung zu fällen, was es ein könnte. Aufgewühlt und losgelöst kam ich also nach dem nächsten Mittagsspaziergang zurück ins Büro. In der E-Mail-Eingangsbox prangte die Weiterleitung einer Nachricht an Schokoriegel:
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12:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: wieder da
Text:
Hi,
ich war eine woche weg im warmen. hatte dich leider nicht informiert. sorry. kannst du mir verzeihen? wie wäre es mit einem mittagessen bei dem Thai, moselstraße ecke münchner? geht morgen?
vlg Zerendipity
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Kannst Du mir verzeihen? Natürlich konnte ich. Eine Woche Kreisedrehen und dann das. Kleingeschriebene gehetzte E-Mails: Genau das, was mein Bauch brauchte. Thailändisches Essen und Zerendipity.
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Dienstag, 12. September 2006
Schaufenstervorbeilaufen 2
mein.dasein, 12:44h
Ich lief heute wieder an dem entsprechenden Schaufenster des Wäschegeschäftes vorbei, in der Erwartung, den gerade so durchsichtigen bodenlanger Rock mit den hohen, halterlosen, schwarzen Strümpfen zu sehen. Eine Frau schob sich langsam an den Schaufenster entlang. Ich ging langsamer. Sie schaute abweisend in meine Richtung, ohne mich anzusehen, wollte nicht gestört werden. Das konnte ich verstehen und ging weiter, statt stehenzubleiben. Mich neben sie zu stellen und zu schauen, passte einfach nicht. „Schöne Sachen!“ hätte ich gerne gesagt. „Das könnte Ihnen gut stehen!“ wäre mir eingefallen. Sie hätte antworten können “Ja, ich mag so etwas.“. Belanglos. Aufmunternd. Einfach freundlich. „Sagen Sie das Ihrem Freund“ wäre die Unterhaltung weiter gegangen. Ein kurzes Nicken. Ein verstehendes Grinsen. Jeder wäre seines Weges gegangen, den kleinen Reiz in den Tag mitnehmend. So aber war ich in den Gefahrenbereich der Löwin eingedrungen. Bereit zum Sprung, die Zähne fletschend. Gerade so, also ob die Unterhaltung vor einem Sexgeschäft hätte stattfinden („Der Dildo ist toll“, „Ich mag lieber den anderen!“) und die Unterhaltung von weiteren Personen hätte beobachtet worden sein können.
So in Gedanken vor mich hindenkend, musste ich leider feststellen, dass umdekoriert worden war. Bikinis statt bodenlangem schwarzem Rock mit den hohen, halterlosen, schwarzen Strümpfen. Ich trollte mich. Schade.
So in Gedanken vor mich hindenkend, musste ich leider feststellen, dass umdekoriert worden war. Bikinis statt bodenlangem schwarzem Rock mit den hohen, halterlosen, schwarzen Strümpfen. Ich trollte mich. Schade.
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Mittwoch, 6. September 2006
Schaufenstervorbeilaufen
mein.dasein, 11:32h
Jeden Morgen gehe ich an einem Schaufenster vorbei. Wäschegeschäft. In einer der Ecken, ganz an die Seite gedrückt, so, dass es fast nicht zu sehen ist, steht die untere Hälfte einer Schaufensterpuppe in die Ecke gelehnt. Vergessen könnte man meinen. Alle anderen Stücke wechseln periodisch. Alle ein oder zwei Wochen ein anderes Bild. Nur diese kleine Ecke bleibt bestehen. Hohe schwarze Stümpfe mit einem Bund in Spitze, den ich für viel zu breit halte. Ein gerade so durchsichtiger bodenlanger Rock darüber. So lang, dass die Trägerin etwas höhere aber nicht zu hohe Absätze benötigt. An einer Seite bis zur Hüfte geschlitzt. Fast eine Wickelrock, jedoch nicht gewickelt; die Seiten überlappen nicht. Ich muss nur einen winzigen Augenblick hinschauen um alles zu wissen.
Die Schaufensterpuppe trägt nichts anderes. Ich stelle mir dazu die Trägerin vor. Der Film zu Kunderas „Unglaublicher Leichtigkeit des Seins“ fällt mir ein. In einer Szene trägt die Protagonistin unglaublich konsequent gerade Unterwäsche. Einfach wäre übertrieben. Nur passend. Nur für diese eine Frau. Nur diese eine Frau perfekt zur Schau stellend. Nicht obszön, sondern unglaublich erotisch. Während die Wäsche in Film aus festem Baumwollstoff bestand, muss der Stoff dem des Kleides angepasst sein. Eine feine Struktur, eine glatte Oberfläche, geschlossen, nicht zu knapp. Auf jeden Fall aber ohne Spitze. Schwarz. Nur so kann der Bund der Strümpfe bestehen.
Wer sähe darin gut aus? Ich selbst? Bestimmt nicht. Die Frau die gerade entgegenkommt. Nein, vielleicht die nächste. Das ist nicht sexistisch gemeint, nicht jeder Trägerin würde das zur förderlich sein. Der Charakter muss irgendwo zwischen verrucht und stolz, verwegen und zurückhaltend liegen. Mit gespielter Fastgleichgültigkeit. Eventuell eine Zigarette in der Hand: verwegen. Verschmolzen mit der Wäsche. So wie Prince singt: I like to dress you, I mean take you out the clothes. Vereinnahmend, nichts anderes im Raum darf mehr gelten. Das Raum-Zeit-Kontinuum bekommt eine Singularität. Der Attraktor zieht unweigerlich an und man wird in das Schwarze Loch der Gedanken gezogen. E-gleich-m-c-Quadrat. Die Masse wird in Energie umgewandelt und unendlich gedehnt. Der Raum elektrisiert um dessen neues Zentrum.
Ich träume morgen weiter. Hoffentlich wird die Schaufensterpuppe noch lange dort stehen bleiben.
Die Schaufensterpuppe trägt nichts anderes. Ich stelle mir dazu die Trägerin vor. Der Film zu Kunderas „Unglaublicher Leichtigkeit des Seins“ fällt mir ein. In einer Szene trägt die Protagonistin unglaublich konsequent gerade Unterwäsche. Einfach wäre übertrieben. Nur passend. Nur für diese eine Frau. Nur diese eine Frau perfekt zur Schau stellend. Nicht obszön, sondern unglaublich erotisch. Während die Wäsche in Film aus festem Baumwollstoff bestand, muss der Stoff dem des Kleides angepasst sein. Eine feine Struktur, eine glatte Oberfläche, geschlossen, nicht zu knapp. Auf jeden Fall aber ohne Spitze. Schwarz. Nur so kann der Bund der Strümpfe bestehen.
Wer sähe darin gut aus? Ich selbst? Bestimmt nicht. Die Frau die gerade entgegenkommt. Nein, vielleicht die nächste. Das ist nicht sexistisch gemeint, nicht jeder Trägerin würde das zur förderlich sein. Der Charakter muss irgendwo zwischen verrucht und stolz, verwegen und zurückhaltend liegen. Mit gespielter Fastgleichgültigkeit. Eventuell eine Zigarette in der Hand: verwegen. Verschmolzen mit der Wäsche. So wie Prince singt: I like to dress you, I mean take you out the clothes. Vereinnahmend, nichts anderes im Raum darf mehr gelten. Das Raum-Zeit-Kontinuum bekommt eine Singularität. Der Attraktor zieht unweigerlich an und man wird in das Schwarze Loch der Gedanken gezogen. E-gleich-m-c-Quadrat. Die Masse wird in Energie umgewandelt und unendlich gedehnt. Der Raum elektrisiert um dessen neues Zentrum.
Ich träume morgen weiter. Hoffentlich wird die Schaufensterpuppe noch lange dort stehen bleiben.
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Freitag, 1. September 2006
Zerendipity – Teil 10
mein.dasein, 18:09h
Ich wartete also schon in der Mitte der Brücke und stand, mit den Ellbogen auf das Geländer gestützt und die wenigen Ausflugsschiffe betrachtend, da. Ja, ich war zu früh. Es war gerade langweilig im Büro. Mit „Ich geh’ ne Runde Spazieren und lass mir den Wind durch den Kopf pfeifen“ hatte ich mich davongestohlen und war zum Eisernen Steg geeilt. Mittagessen? Nee.
„Hallo“ hörte ich Zerendipity rufen. Sie kam trotz der Kälte mit offenem, wehendem Mantel über die Brücke auf mich zu.
„Hi“, wir gaben uns eine Wangenkuss. Der zart scharfe Geruch eines Parfümes umströmte mich.
„Wie hast du den Abend verkraftet?“
„Und du?“
„Mmmh, naja, ich habe `was ausprobiert.“ Wie gingen mittlerweile in Richtung Museumsufer.
„Erzähl mir alles.“ Ich machte große Augen, „Jetzt bist du dran.“ Mit Blick auf das Museum für Kunsthandwerk. Sie zögert.
„Ich habe die Armbänder ausprobiert.“ Das hat Überwindung gekostet.
„Die wir zusammen gekauft haben?“ Das Gespräch muss in Gang bleiben.
„Ja, ich war allein zuhause.“ Sie sprach langsam. „Und nach dem Abend gestern Abend…“ Pause. „… dachte ich, also hatte ich …“ Pause „Ich hab mich ausgezogen und ins Bett gekuschelt. Und dann konnte ich nicht einschlafen. Und nach zehnmal hinundherdrehen ging es dann nicht anders.“ Pause „Ich habe mich dann zu meinem Schrank geschlichen und die Handschellen hinter den Pullovern hervorgezogen. Dann hab ich mir ein paar Stümpfe angezogen, halterlose, hohe, in schwarz und wieder unter die Decke in Bett gelegt. Die Decke gleitet dann ganz leicht über die Stümpfe, das gibt ein tolles Gefühl, wenn da Nylon dazwischen ist. “
Ich muss schlucken. Sie schaut mich nicht direkt an sondern blickt irgendwo vor uns auf den Boden.
„Dann habe ich meine Fußgelenke mit den Fesseln verbunden.“ So langsam kamen wir an der Untermainbrücke an. Das Filmmuseum schaute über die Böschung zur Uferpromenade zu uns hinunter. Hinter der Brücke blieben wir stehen. „Ich hab mich dann doch hingekniet, mit der eine Hand den Verbindungsring gehalten und mich dann angespannt, praktisch den ganzen Körper. Das ging wirklich gut. Den Kopf in den Nacken, linke Schultern nach hinten. Da ist dann selbst Spannung über den Brustkorb und die Brüste. Den Bauch habe ich dann nach vorne gedrückt und die Oberschenkel angespannt. Das Leder ist so breit, dass es nicht einschneidet. Mit der anderen Hand bin ich dann über alle Muskeln gefahren. Nicht kitzeln, nicht reiben.“ Zerendipity kam langsam in Fahrt und ich bei mir begann sich auch das Blut zu stauen. „Die Hand folgt einfach den Muskelrichtungen. Irgendwann war ich dann richtig aufgeladen“ Ich bin es jetzt auch wollte ich beinnahe sagen. “Meine Brustwarzen waren dann ganz spitz, so dass ein Berührung bis ins Rückenmark schießt. Meine Hand wandert dann zu meine Pobacken. So ein leichtes Kitzeln der angespannten Muskeln finde ich da immer toll. Das kann aber eigentlich kein anderer, da niemand außer mir die richtige Stelle kennt. Dann habe ich die Innenseiten meine Oberschenkel gekribbelt. Da ist die Haut besonders weich. Ich mag das ganz besonders. Teilweise habe ich Finger unter den Strumpfbund geschoben und sonst über die Oberfläche der Stümpfe gestreichelt. Mit den Muskeln habe ich von innen dagegengedrückt. Dann bin ich über die Haarspitzen von meine Schamhaaren gefahren, solange bis ich richtig feucht in der Ritze war. Mit einem Finger bin ich genau über die Mitte der Ritze gefahren, beide Lippen werden dann berührt, wie mit zwei Fingern gleichzeitig. Die Hand war da noch kälter als die Lippen selbst. Ich mit dem Finger bin immer tiefer eingetaucht, hab den Kitzler berührt, hab Ringe innen in der Scheide gefahren, auch mit angespanntem Scheidenmuskel. So sind auch kleine Tränen in meine Augen gelaufen. immer noch mit dem Kopf im Nacken. Ich musste den Kitzler dann kaum noch zwischen zwei Finger nehmen um zu kommen. Mein ganzer Körper ist fast auf einmal explodiert. Immer alles mit angespannten Muskeln, gefühlt fast vorm Zerreißen. Ich bin auf die Seite gekippt in die kalte Bettdecke und konnte mich kaum bewegen. Die Decken war wie in den Arm nehmen. Die aufgebauschten Deckenteile haben mich umflossen, wie das Meer, wenn man am Strand direkt auf der Wassergrenze sitzt. Die Wellen sind dann zwar abgeebbt, aber das hat noch eine Weile gedauert. Und dabei war ich die ganze Zeit wie ein Bogen gespannt. Ohne die Fesseln wäre ich gar nicht auf diese Idee gekommen. Ich lag noch etwa eine viertel Stunde so da, bis ich dann alles mit zitternden Händen wieder ausgezogen habe.“
Ich muss schlucken.
„So, ich hoffe, ich konnte das auch einigermaßen erzählen? Oder?“
Ich konnte nur noch Nicken. Wahrscheinlich stand mein Mund weit offen. Wir befanden uns immer noch beim Filmmuseum. Ich hätte jetzt gerne die Hand auf ihren Rücken gelegt und sie weiter in Richtung Holbeinsteg geschoben, aber ich traute mich nicht sie zu berühren.
„Übrigens habe ich heute etwas Muskelkater.“ Wir mussten beide herzlich lachen und schlenderten weiter. Buaaah, ich merkte kaum den kalten Wind. Die Bewegung tat gut. Ich hatte das Gefühl, in den letzen Minuten überhaupt nicht geatmet zu haben. Jetzt strömte die Luft erfrischend den Hals hinunter.
Nach einer Weile hab, in der wir schweigend nebeneinander her gegangen sind, musste ich zugeben, dass sie das nicht schlecht, eine Untertreibung, dargestellt hatte.
„Ich war gestern Abend übrigens auch noch so aufgedreht, dass ich noch mal Hand an mich gelegt habe, nachdem ich vorher nicht soviel Erfolg hatte.“ Aber das war nur eine Randbemerkung, derer es nicht mehr bedurft hatte. Ich musste die Information einfach noch loswerden. Sie lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter. Ich war jetzt besser still.
Auf der anderen Seite des Holbeinsteges trennten sich dann auch unsere Wege. Die Mittagspause war jetzt langsam vorbei. Ich war wieder auf dem Weg zurück in den Alltag. Noch etwas schwindelig.
„Hallo“ hörte ich Zerendipity rufen. Sie kam trotz der Kälte mit offenem, wehendem Mantel über die Brücke auf mich zu.
„Hi“, wir gaben uns eine Wangenkuss. Der zart scharfe Geruch eines Parfümes umströmte mich.
„Wie hast du den Abend verkraftet?“
„Und du?“
„Mmmh, naja, ich habe `was ausprobiert.“ Wie gingen mittlerweile in Richtung Museumsufer.
„Erzähl mir alles.“ Ich machte große Augen, „Jetzt bist du dran.“ Mit Blick auf das Museum für Kunsthandwerk. Sie zögert.
„Ich habe die Armbänder ausprobiert.“ Das hat Überwindung gekostet.
„Die wir zusammen gekauft haben?“ Das Gespräch muss in Gang bleiben.
„Ja, ich war allein zuhause.“ Sie sprach langsam. „Und nach dem Abend gestern Abend…“ Pause. „… dachte ich, also hatte ich …“ Pause „Ich hab mich ausgezogen und ins Bett gekuschelt. Und dann konnte ich nicht einschlafen. Und nach zehnmal hinundherdrehen ging es dann nicht anders.“ Pause „Ich habe mich dann zu meinem Schrank geschlichen und die Handschellen hinter den Pullovern hervorgezogen. Dann hab ich mir ein paar Stümpfe angezogen, halterlose, hohe, in schwarz und wieder unter die Decke in Bett gelegt. Die Decke gleitet dann ganz leicht über die Stümpfe, das gibt ein tolles Gefühl, wenn da Nylon dazwischen ist. “
Ich muss schlucken. Sie schaut mich nicht direkt an sondern blickt irgendwo vor uns auf den Boden.
„Dann habe ich meine Fußgelenke mit den Fesseln verbunden.“ So langsam kamen wir an der Untermainbrücke an. Das Filmmuseum schaute über die Böschung zur Uferpromenade zu uns hinunter. Hinter der Brücke blieben wir stehen. „Ich hab mich dann doch hingekniet, mit der eine Hand den Verbindungsring gehalten und mich dann angespannt, praktisch den ganzen Körper. Das ging wirklich gut. Den Kopf in den Nacken, linke Schultern nach hinten. Da ist dann selbst Spannung über den Brustkorb und die Brüste. Den Bauch habe ich dann nach vorne gedrückt und die Oberschenkel angespannt. Das Leder ist so breit, dass es nicht einschneidet. Mit der anderen Hand bin ich dann über alle Muskeln gefahren. Nicht kitzeln, nicht reiben.“ Zerendipity kam langsam in Fahrt und ich bei mir begann sich auch das Blut zu stauen. „Die Hand folgt einfach den Muskelrichtungen. Irgendwann war ich dann richtig aufgeladen“ Ich bin es jetzt auch wollte ich beinnahe sagen. “Meine Brustwarzen waren dann ganz spitz, so dass ein Berührung bis ins Rückenmark schießt. Meine Hand wandert dann zu meine Pobacken. So ein leichtes Kitzeln der angespannten Muskeln finde ich da immer toll. Das kann aber eigentlich kein anderer, da niemand außer mir die richtige Stelle kennt. Dann habe ich die Innenseiten meine Oberschenkel gekribbelt. Da ist die Haut besonders weich. Ich mag das ganz besonders. Teilweise habe ich Finger unter den Strumpfbund geschoben und sonst über die Oberfläche der Stümpfe gestreichelt. Mit den Muskeln habe ich von innen dagegengedrückt. Dann bin ich über die Haarspitzen von meine Schamhaaren gefahren, solange bis ich richtig feucht in der Ritze war. Mit einem Finger bin ich genau über die Mitte der Ritze gefahren, beide Lippen werden dann berührt, wie mit zwei Fingern gleichzeitig. Die Hand war da noch kälter als die Lippen selbst. Ich mit dem Finger bin immer tiefer eingetaucht, hab den Kitzler berührt, hab Ringe innen in der Scheide gefahren, auch mit angespanntem Scheidenmuskel. So sind auch kleine Tränen in meine Augen gelaufen. immer noch mit dem Kopf im Nacken. Ich musste den Kitzler dann kaum noch zwischen zwei Finger nehmen um zu kommen. Mein ganzer Körper ist fast auf einmal explodiert. Immer alles mit angespannten Muskeln, gefühlt fast vorm Zerreißen. Ich bin auf die Seite gekippt in die kalte Bettdecke und konnte mich kaum bewegen. Die Decken war wie in den Arm nehmen. Die aufgebauschten Deckenteile haben mich umflossen, wie das Meer, wenn man am Strand direkt auf der Wassergrenze sitzt. Die Wellen sind dann zwar abgeebbt, aber das hat noch eine Weile gedauert. Und dabei war ich die ganze Zeit wie ein Bogen gespannt. Ohne die Fesseln wäre ich gar nicht auf diese Idee gekommen. Ich lag noch etwa eine viertel Stunde so da, bis ich dann alles mit zitternden Händen wieder ausgezogen habe.“
Ich muss schlucken.
„So, ich hoffe, ich konnte das auch einigermaßen erzählen? Oder?“
Ich konnte nur noch Nicken. Wahrscheinlich stand mein Mund weit offen. Wir befanden uns immer noch beim Filmmuseum. Ich hätte jetzt gerne die Hand auf ihren Rücken gelegt und sie weiter in Richtung Holbeinsteg geschoben, aber ich traute mich nicht sie zu berühren.
„Übrigens habe ich heute etwas Muskelkater.“ Wir mussten beide herzlich lachen und schlenderten weiter. Buaaah, ich merkte kaum den kalten Wind. Die Bewegung tat gut. Ich hatte das Gefühl, in den letzen Minuten überhaupt nicht geatmet zu haben. Jetzt strömte die Luft erfrischend den Hals hinunter.
Nach einer Weile hab, in der wir schweigend nebeneinander her gegangen sind, musste ich zugeben, dass sie das nicht schlecht, eine Untertreibung, dargestellt hatte.
„Ich war gestern Abend übrigens auch noch so aufgedreht, dass ich noch mal Hand an mich gelegt habe, nachdem ich vorher nicht soviel Erfolg hatte.“ Aber das war nur eine Randbemerkung, derer es nicht mehr bedurft hatte. Ich musste die Information einfach noch loswerden. Sie lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter. Ich war jetzt besser still.
Auf der anderen Seite des Holbeinsteges trennten sich dann auch unsere Wege. Die Mittagspause war jetzt langsam vorbei. Ich war wieder auf dem Weg zurück in den Alltag. Noch etwas schwindelig.
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Montag, 28. August 2006
Zerendipity – Teil 9
mein.dasein, 13:13h
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08:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Danke
Text:
Hi,
danke noch `mal für den _anregenden_ Abend. Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr überrumpelt. Etwas ungewöhnlich war es ja schon.
LG
Zerendipity
p.s. Wie wäre es wenn wir statt Mittagessen heute am Main spazieren gehen? Das Wetter ist gerade so gut.
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08:23
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: Danke
Gerne: 5vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
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Darauf hatte ich gewartet. Ich wusste doch, dass ich bald eine Nachricht erhalten würde. Und schon hatte ich dieses Gefühl in der Magengrube, das den Bauch zusammenzieht, die Haut empfindlicher werden lässt, ein leichtes Kribbeln im ganzen Körper erzeugt. Mein Jackett drückte plötzlich. Meine Brustwarzen rieben am T-Shirt. Auweia. Unkonzentriert saß ich am PC, tippte vor mich hin und versuchte meine Gedanken wieder auf die Arbeit zu lenken. Unmöglich. Ich konnte nicht mal überlegen, über was ich mit Zerendipity reden sollte. Noch Dreieinhalb Stunden.
08:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Danke
Text:
Hi,
danke noch `mal für den _anregenden_ Abend. Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr überrumpelt. Etwas ungewöhnlich war es ja schon.
LG
Zerendipity
p.s. Wie wäre es wenn wir statt Mittagessen heute am Main spazieren gehen? Das Wetter ist gerade so gut.
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08:23
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: Danke
Gerne: 5vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
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Darauf hatte ich gewartet. Ich wusste doch, dass ich bald eine Nachricht erhalten würde. Und schon hatte ich dieses Gefühl in der Magengrube, das den Bauch zusammenzieht, die Haut empfindlicher werden lässt, ein leichtes Kribbeln im ganzen Körper erzeugt. Mein Jackett drückte plötzlich. Meine Brustwarzen rieben am T-Shirt. Auweia. Unkonzentriert saß ich am PC, tippte vor mich hin und versuchte meine Gedanken wieder auf die Arbeit zu lenken. Unmöglich. Ich konnte nicht mal überlegen, über was ich mit Zerendipity reden sollte. Noch Dreieinhalb Stunden.
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Dienstag, 15. August 2006
Zerendipity – Teil 8
mein.dasein, 13:54h
„Ich warte im ‚Fox and Hound’“ sagte Zerendipity als wir die Niddastrastße überquerten. „Da hinten die Bierbar in der Westendstraße.“
„Du hilfst mir nicht beim Aussuchen?!“ Wahrscheinlich wird sie gerade rot, aber es ist zu dunkel um es zu sehen.
„Viel Spaß.“ Weg ist sie und ich trabe weiter die Straße entlang und schiele rechts und links in die Eingänge. Zumeist sieht man nur einen verfliesten Eingang mit roten Neonleuchten und einer Treppe nach oben um die Ecke. Nachdem ich dreimal die Straße hoch und runter gegangen bin habe ich mich entschieden. Ich ging in einen weniger schmuddeligen und etwas breiteren Eingang in der Taunusstraße ‚Taunus 37’.
Circa eine dreiviertel Stunde später saß ich wieder neben Zerendipity im ‚Fox and Hound’ und bestellte ein Bier.
„Und, wie war’s?“
„Das ist ja wohl die blödeste Frage, die nach dem Sex gestellt wird. Oder?“
„Wo ist also das komische Grinsen auf deinem Gesicht, dass ich erwarte? Das, das ausdrückt, dass da etwas Tolles und Befriedigendes war.“
„So, meinst du, dass es so war?“ Ein Schluck Bier. Aus den Augenwinkeln versuchte ich ihren Gesichtsaudruck zu erkennen.
„Ja.“ Pause. „Einfacher geiler Sex. Für beide Seiten ist klar worum es geht. Kein Taktieren, keine Hemmungen.“
„Hohe Erwartungen! Ich glaube nicht, dass die so einfach erfüllt werden.“
„Jetzt erzähl schon.“ Leichtes Schulterrempeln. „Ich bestelle uns noch ein Bier.“
Und so erzählte ich, wie ich die Stufen ins erste Stockwerk hochstieg. Vom Treppenpodest ging es in einen Flur. Drei oder vier geschlossene Türen waren zu sehen. Rechts und links hinten war jeweils noch eine Tür. Eine davon stand offen. Eine langhaarige blonde Frau lag bäuchlinksauf dem Bett, eine Bein abgewinkelt nach oben und telephonierte. Trotz der offenen Tür sah Sie nicht aus, als wollte sie gestört werden.
Im nächsten Stockwerk war schon mehr los. Zwei Männer mit dem Rücken zur Flurtür redeten mit zwei der Damen, die nicht richtig zu sehen waren. An einer weitere offenen Tür hingen ein paar Fesseln und eine Frau lag auf dem Bett und sah fern. Ich lächelte kurz in den Flur und ging weiter nach oben.
Im dritten Stock fand ich nur geschlossene Türen vor. Immerhin bewegte ich mich schon etwas sicherer. Weiter oben gelangte ich dann zum Dachgeschoss, wo quasi sofort drei viel zu bunt angezogene, dunkelhäutige Ladys mit „Hallo“, „Hallo, Süßer“, „Hi“ gleichzeitig auf mich einstürmten. Das war zuviel des Guten; ich fühlte mich überrumpelt. Hier fehlte die Kundschaft. Mit einem kurzen Hallo verabschiedete ich mich wieder nach unten. Ein echt gelungener Auftritt. Ich überlegte beim Abstieg, was ich jetzt unternehme. Zwei junge Kerle, Typ heranwachsender Türke mit Tennissocken und Pudelmütze ohne Pudel, kamen mir entgegen.
Einer der Männer aus dem zweiten Stock lief auch schon wieder über den Flur und gab den Blick auf die Frau mit der er redete frei. Das eher unübertriebene. frische Lächeln lockte mich an. Sie fing mit „Hallo, Schatz“ an. „Hallo.“, ich stand schon vor ihr.
Sie saß auf einem Barhocker halb in der Tür zu ihrem Zimmer. An der Tür stand in ausgeschnittenen Papierbuchstaben LISA. Sie hatte dunkle Augen und fast lockige schwarze Haare bis zu den Schultern. Sie war trotz der hohen Riemchensandalen etwa einen halben Kopf kleiner als ich. „Du heißt Lisa?“ Das passte irgendwie nicht.„Nein, Marizza. Lisa ist heute nicht da. Was möchtest du?“ Der leichte Akzent zeigte nicht die Herkunft. Ich konnte hier auch nichts erraten. „Was bietest du?“ antwortete ich mit einer Gegenfrage. Hinhaltetaktik. „Ficken, Blasen, Stellungen“ war die knappe Antwort. „zwanzig Minuten dreißig Euro.“ „Was kriege ich für fünfzig?,“ Das hatte ich schließlich zur Verfügung. „Dreißig Minuten.“ Aha. Inflation. Verflucht, schalte den Kalkulationsteil in deinem Hirn endlich aus! dachte ich bei mir. Kleine Pause. Sie versucht mich unauffällig zu mustern. Bei mir rotierten die Gedanken: will-Ich-oder-will-ich-nicht. „Gut. Dann lass’ uns reingehen.“ besiegelte das Geschäft.
Die Verhandlung war kurz. Sie legte mir den Arm um die Hüfte und führte ihren Fang ins Zimmer. Ich machte das auch und wir gingen hinein. Marizza machte die Tür zu. ich gab ihr die fünfzig Euro, die sie gleich in einem kleinen Schrank verstaute. Das Zimmer war das typische kleine Hotelzimmer. Gleich neben dem Eingang befand sich ein kleines dunkles Bad. Ein Stück weiter war das kleine Zimmer mit eine Quer in den Raum gestellten französischen Bett. rechts und Links neben dem Bett stand jeweils en kleiner Nachttisch. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes war eine Schankwand aufgebaut, in der ein kleiner Fernseher stand, in dem leise MTV lief. Im Wesentlichen war alles Dunkelrot gestrichen und nur wenig beleuchtet. Dunkle schwere Vorhänge schirmten das rote Licht der Neonleuchten von der Fassade ab. Eine kleine Lichterkette bietet etwas Licht. Das Bett war rot bezogen mit zwei Roten Kissen und einem großen roten Handtuch in der Mitte. Mariza fängt an das wenige Auszuziehen, das sie anhat. Ich ziehe mich auch aus und lege meine Sachen auf den einzigen Stuhl. „Setz’ dich.“ lächelte sie. Ich meinte etwas Verlegenheit zu sehen. Dabei sah ich auch, dass sie ihren Venushügel bis auf einen kleine Streifen hatte.
Marizza kniete sich neben mir auf das Bett. Ich saß in der Mitte. Mit einem kurzen „Relax, leg dich doch hin.“ brachte sie mich ins Liegen. Ihr war anscheinend unklar warum ich mich nicht gleich gelegt habe und ob ich irgendetwas andere möchte. Ich war noch schlaff. Sie fing gleich an, meine Eier zu streicheln und meine Schwanz zu wichsen. Nach einem Moment konnte sie mir schon ein Kondom überstreifen. Dann fing sie auch sofort mit Blasen an; recht hektisch oder auch heftig, aber nicht ohne Wirkung. Ihre Haare tanzen dabei über meinen Bauch und die Lenden. Kurz darauf legte sie sich in die Kissen. Beim Eindringen fühlte ich dieses wunderbare warme Gefühl um den Schwanz, wenn die Wärme langsam am Schaft hoch gleitet. Einige Stöße, zurechtrücken, bis wir die richtige Position gefunden hatten, weiter bewegen. Unsere Körper fanden einen Rhythmus. Ich legte die Hände um ihre festen kleinen Brüste und nahm die Brustwarzen leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zu drehen. Im Gegenzug begann sei meine Brustwarzen mit den Daumen leicht kreisend zu streicheln. ich wurde langsamer, um das zu genießen. Sie drückt mich hoch und legte mir die Beine auf die Schultern. Ich hob ihren Hintern leicht an und zog ihre Beine an meinen Bauch, um besser . Die Beine hatte Sie ebenfalls rasiert. Die waren stoppelig, schon eine Zeitlang her. So ging es einen Moment weiter bevor wir wieder zur Ausgangsstellung zurück wechselten. Dann drehte sie sich wortlos auf die Knie, nahm etwas Creme oder Vaseline aus einer Tube auf den Nachtisch. Während ich sie von Hinten stoße streichele ich über ihren Rücken, fuhr mit den Händen unter den Bauch und schloss meine Handflächen um ihre Brüste und lies ihre festen Brustwarzen in meine Hände drücken. Leider dachte ich auch wieder über die Situation nach: ich, im Puff, von ein Frau bezahlt, die auch noch in einer Kneipe wartete. Das führte dazu dass ich abschlaffte und aus Marizza herausrutschte. Sie fing also wieder an mich mit der Hand zu bedienen, zog mir ein neues Kondom über, um dann wieder zu blasen.
Irgendwann war dann die Zeit vorbei. Ich war nicht gekommen. Sie schaute mich unsicher an, ob ich jetzt nicht irgendwie ausraste und fragte „Was ist los?“ Pause „Hast du Medikamente genommen?“ was ich verneinte „Oder Probleme mit Kondomen?“ was ich ebenfalls normalerweise nicht habe. „Vielleicht geht es halt manchmal einfach nicht.“ gab ich ihr zur Auskunft. Das schien nicht weiter ungewöhnlich für sie zu sein. Nach ein paar Worten zog ich mich wieder an. Zum Abschluss schlang sie die Arme noch einmal um mich und drückte mich im stehen. Bisher hatte sie nur String und die hohen Riemchenschuhe wieder an. „Soll ich den Rock auslassen? Sieht das besser aus?“ fragte sie. Ich war erstaunt. „Ist das nicht zu kalt? Der verbirgt doch sowieso nichts.“ „Stimmt schon.“ gab sie zu und legte den Rock wieder um. Das Telephon klingelte. „Meine Mutter fragt bestimmt, ob ich was zu Abend essen will“ meinte Marizza. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. „Komm ’mal wieder.“ sagte sie zum Abschied. Ich antwortete mit „Gerne. Danke, noch mal. Tschüss“, sie war da schon am Hörer. Und kurze Zeit später fand ich Zerendipity im ‚Fox and Hound’ wieder.
„So in etwa war’s. Hast du das auch so erwartet?“ Fragte Zerendpity nachdem ich aufgehört hatte zu erzählen.
„Ich weiß nicht was ich erwarten sollte.“
„Was hat dir gefehlt?“
„Ich konnte nicht wirklich aus mir herausgehen. Normalerweise hat man mehr Vorbereitung oder wenigsten mehr Zeit, oder so.“
„Hätte sie nicht alles mitgemacht?“
„Wahrscheinlich schon, aber so ganz einfach ist das nicht, seine Wünsche unter Zeitdruck so einfach mal herauszulassen, wenn die Situation so viel Unsicherheit beinhaltet.“ Denkpause „Eigentlich hat mir Küssen oder überhaupt Zungeneinsatz gefehlt, mehr Zeit für Berührung und Umarmung.“
„Und mir erzählst du doch auch alles.“
„Weniger Hektik und das Verhältnis ist ein anderes. “
„So, so“ grinste Zerendipity.
Auf diese Art unterhielten wir uns noch einige Zeit und tranken noch ein paar Biere. Zerendipity stellte Fragen; ich versuchte zu antworten. Die Intimität die mittlerweile hier entstanden war erlaubte mir dabei eine immer gelöstere Darstellung. Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns mit einem kleine Wangenkuss und gingen unserer Wege, ohne weiteres zu vereinbaren. Ich würde also wieder auf eine E-Mail warten oder eben auch eine schreiben.
„Du hilfst mir nicht beim Aussuchen?!“ Wahrscheinlich wird sie gerade rot, aber es ist zu dunkel um es zu sehen.
„Viel Spaß.“ Weg ist sie und ich trabe weiter die Straße entlang und schiele rechts und links in die Eingänge. Zumeist sieht man nur einen verfliesten Eingang mit roten Neonleuchten und einer Treppe nach oben um die Ecke. Nachdem ich dreimal die Straße hoch und runter gegangen bin habe ich mich entschieden. Ich ging in einen weniger schmuddeligen und etwas breiteren Eingang in der Taunusstraße ‚Taunus 37’.
Circa eine dreiviertel Stunde später saß ich wieder neben Zerendipity im ‚Fox and Hound’ und bestellte ein Bier.
„Und, wie war’s?“
„Das ist ja wohl die blödeste Frage, die nach dem Sex gestellt wird. Oder?“
„Wo ist also das komische Grinsen auf deinem Gesicht, dass ich erwarte? Das, das ausdrückt, dass da etwas Tolles und Befriedigendes war.“
„So, meinst du, dass es so war?“ Ein Schluck Bier. Aus den Augenwinkeln versuchte ich ihren Gesichtsaudruck zu erkennen.
„Ja.“ Pause. „Einfacher geiler Sex. Für beide Seiten ist klar worum es geht. Kein Taktieren, keine Hemmungen.“
„Hohe Erwartungen! Ich glaube nicht, dass die so einfach erfüllt werden.“
„Jetzt erzähl schon.“ Leichtes Schulterrempeln. „Ich bestelle uns noch ein Bier.“
Und so erzählte ich, wie ich die Stufen ins erste Stockwerk hochstieg. Vom Treppenpodest ging es in einen Flur. Drei oder vier geschlossene Türen waren zu sehen. Rechts und links hinten war jeweils noch eine Tür. Eine davon stand offen. Eine langhaarige blonde Frau lag bäuchlinksauf dem Bett, eine Bein abgewinkelt nach oben und telephonierte. Trotz der offenen Tür sah Sie nicht aus, als wollte sie gestört werden.
Im nächsten Stockwerk war schon mehr los. Zwei Männer mit dem Rücken zur Flurtür redeten mit zwei der Damen, die nicht richtig zu sehen waren. An einer weitere offenen Tür hingen ein paar Fesseln und eine Frau lag auf dem Bett und sah fern. Ich lächelte kurz in den Flur und ging weiter nach oben.
Im dritten Stock fand ich nur geschlossene Türen vor. Immerhin bewegte ich mich schon etwas sicherer. Weiter oben gelangte ich dann zum Dachgeschoss, wo quasi sofort drei viel zu bunt angezogene, dunkelhäutige Ladys mit „Hallo“, „Hallo, Süßer“, „Hi“ gleichzeitig auf mich einstürmten. Das war zuviel des Guten; ich fühlte mich überrumpelt. Hier fehlte die Kundschaft. Mit einem kurzen Hallo verabschiedete ich mich wieder nach unten. Ein echt gelungener Auftritt. Ich überlegte beim Abstieg, was ich jetzt unternehme. Zwei junge Kerle, Typ heranwachsender Türke mit Tennissocken und Pudelmütze ohne Pudel, kamen mir entgegen.
Einer der Männer aus dem zweiten Stock lief auch schon wieder über den Flur und gab den Blick auf die Frau mit der er redete frei. Das eher unübertriebene. frische Lächeln lockte mich an. Sie fing mit „Hallo, Schatz“ an. „Hallo.“, ich stand schon vor ihr.
Sie saß auf einem Barhocker halb in der Tür zu ihrem Zimmer. An der Tür stand in ausgeschnittenen Papierbuchstaben LISA. Sie hatte dunkle Augen und fast lockige schwarze Haare bis zu den Schultern. Sie war trotz der hohen Riemchensandalen etwa einen halben Kopf kleiner als ich. „Du heißt Lisa?“ Das passte irgendwie nicht.„Nein, Marizza. Lisa ist heute nicht da. Was möchtest du?“ Der leichte Akzent zeigte nicht die Herkunft. Ich konnte hier auch nichts erraten. „Was bietest du?“ antwortete ich mit einer Gegenfrage. Hinhaltetaktik. „Ficken, Blasen, Stellungen“ war die knappe Antwort. „zwanzig Minuten dreißig Euro.“ „Was kriege ich für fünfzig?,“ Das hatte ich schließlich zur Verfügung. „Dreißig Minuten.“ Aha. Inflation. Verflucht, schalte den Kalkulationsteil in deinem Hirn endlich aus! dachte ich bei mir. Kleine Pause. Sie versucht mich unauffällig zu mustern. Bei mir rotierten die Gedanken: will-Ich-oder-will-ich-nicht. „Gut. Dann lass’ uns reingehen.“ besiegelte das Geschäft.
Die Verhandlung war kurz. Sie legte mir den Arm um die Hüfte und führte ihren Fang ins Zimmer. Ich machte das auch und wir gingen hinein. Marizza machte die Tür zu. ich gab ihr die fünfzig Euro, die sie gleich in einem kleinen Schrank verstaute. Das Zimmer war das typische kleine Hotelzimmer. Gleich neben dem Eingang befand sich ein kleines dunkles Bad. Ein Stück weiter war das kleine Zimmer mit eine Quer in den Raum gestellten französischen Bett. rechts und Links neben dem Bett stand jeweils en kleiner Nachttisch. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes war eine Schankwand aufgebaut, in der ein kleiner Fernseher stand, in dem leise MTV lief. Im Wesentlichen war alles Dunkelrot gestrichen und nur wenig beleuchtet. Dunkle schwere Vorhänge schirmten das rote Licht der Neonleuchten von der Fassade ab. Eine kleine Lichterkette bietet etwas Licht. Das Bett war rot bezogen mit zwei Roten Kissen und einem großen roten Handtuch in der Mitte. Mariza fängt an das wenige Auszuziehen, das sie anhat. Ich ziehe mich auch aus und lege meine Sachen auf den einzigen Stuhl. „Setz’ dich.“ lächelte sie. Ich meinte etwas Verlegenheit zu sehen. Dabei sah ich auch, dass sie ihren Venushügel bis auf einen kleine Streifen hatte.
Marizza kniete sich neben mir auf das Bett. Ich saß in der Mitte. Mit einem kurzen „Relax, leg dich doch hin.“ brachte sie mich ins Liegen. Ihr war anscheinend unklar warum ich mich nicht gleich gelegt habe und ob ich irgendetwas andere möchte. Ich war noch schlaff. Sie fing gleich an, meine Eier zu streicheln und meine Schwanz zu wichsen. Nach einem Moment konnte sie mir schon ein Kondom überstreifen. Dann fing sie auch sofort mit Blasen an; recht hektisch oder auch heftig, aber nicht ohne Wirkung. Ihre Haare tanzen dabei über meinen Bauch und die Lenden. Kurz darauf legte sie sich in die Kissen. Beim Eindringen fühlte ich dieses wunderbare warme Gefühl um den Schwanz, wenn die Wärme langsam am Schaft hoch gleitet. Einige Stöße, zurechtrücken, bis wir die richtige Position gefunden hatten, weiter bewegen. Unsere Körper fanden einen Rhythmus. Ich legte die Hände um ihre festen kleinen Brüste und nahm die Brustwarzen leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zu drehen. Im Gegenzug begann sei meine Brustwarzen mit den Daumen leicht kreisend zu streicheln. ich wurde langsamer, um das zu genießen. Sie drückt mich hoch und legte mir die Beine auf die Schultern. Ich hob ihren Hintern leicht an und zog ihre Beine an meinen Bauch, um besser . Die Beine hatte Sie ebenfalls rasiert. Die waren stoppelig, schon eine Zeitlang her. So ging es einen Moment weiter bevor wir wieder zur Ausgangsstellung zurück wechselten. Dann drehte sie sich wortlos auf die Knie, nahm etwas Creme oder Vaseline aus einer Tube auf den Nachtisch. Während ich sie von Hinten stoße streichele ich über ihren Rücken, fuhr mit den Händen unter den Bauch und schloss meine Handflächen um ihre Brüste und lies ihre festen Brustwarzen in meine Hände drücken. Leider dachte ich auch wieder über die Situation nach: ich, im Puff, von ein Frau bezahlt, die auch noch in einer Kneipe wartete. Das führte dazu dass ich abschlaffte und aus Marizza herausrutschte. Sie fing also wieder an mich mit der Hand zu bedienen, zog mir ein neues Kondom über, um dann wieder zu blasen.
Irgendwann war dann die Zeit vorbei. Ich war nicht gekommen. Sie schaute mich unsicher an, ob ich jetzt nicht irgendwie ausraste und fragte „Was ist los?“ Pause „Hast du Medikamente genommen?“ was ich verneinte „Oder Probleme mit Kondomen?“ was ich ebenfalls normalerweise nicht habe. „Vielleicht geht es halt manchmal einfach nicht.“ gab ich ihr zur Auskunft. Das schien nicht weiter ungewöhnlich für sie zu sein. Nach ein paar Worten zog ich mich wieder an. Zum Abschluss schlang sie die Arme noch einmal um mich und drückte mich im stehen. Bisher hatte sie nur String und die hohen Riemchenschuhe wieder an. „Soll ich den Rock auslassen? Sieht das besser aus?“ fragte sie. Ich war erstaunt. „Ist das nicht zu kalt? Der verbirgt doch sowieso nichts.“ „Stimmt schon.“ gab sie zu und legte den Rock wieder um. Das Telephon klingelte. „Meine Mutter fragt bestimmt, ob ich was zu Abend essen will“ meinte Marizza. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. „Komm ’mal wieder.“ sagte sie zum Abschied. Ich antwortete mit „Gerne. Danke, noch mal. Tschüss“, sie war da schon am Hörer. Und kurze Zeit später fand ich Zerendipity im ‚Fox and Hound’ wieder.
„So in etwa war’s. Hast du das auch so erwartet?“ Fragte Zerendpity nachdem ich aufgehört hatte zu erzählen.
„Ich weiß nicht was ich erwarten sollte.“
„Was hat dir gefehlt?“
„Ich konnte nicht wirklich aus mir herausgehen. Normalerweise hat man mehr Vorbereitung oder wenigsten mehr Zeit, oder so.“
„Hätte sie nicht alles mitgemacht?“
„Wahrscheinlich schon, aber so ganz einfach ist das nicht, seine Wünsche unter Zeitdruck so einfach mal herauszulassen, wenn die Situation so viel Unsicherheit beinhaltet.“ Denkpause „Eigentlich hat mir Küssen oder überhaupt Zungeneinsatz gefehlt, mehr Zeit für Berührung und Umarmung.“
„Und mir erzählst du doch auch alles.“
„Weniger Hektik und das Verhältnis ist ein anderes. “
„So, so“ grinste Zerendipity.
Auf diese Art unterhielten wir uns noch einige Zeit und tranken noch ein paar Biere. Zerendipity stellte Fragen; ich versuchte zu antworten. Die Intimität die mittlerweile hier entstanden war erlaubte mir dabei eine immer gelöstere Darstellung. Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns mit einem kleine Wangenkuss und gingen unserer Wege, ohne weiteres zu vereinbaren. Ich würde also wieder auf eine E-Mail warten oder eben auch eine schreiben.
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Montag, 24. Juli 2006
Könnte so sein
mein.dasein, 19:28h
Ich könnte mir vorstellen, ich käme zu dir, direkt von der Arbeit, noch in der Rüstung des modernen Mannes. Du säßest im Sessel, über den Geschehnissen des Tages brütend. Ich öffnete die Kravatte und ließe sie durch den Kragen des Hemdes surren. Ich bände sie dann, hinter dem Sessel stehend, um deine Augen und knotete sie, deine Empörung ignorierend, locker am Hinterkopf zusammen. Meinen Gürtel benützte ich dann, um ihn locker so ein- oder zweimal um ein Handgelenk zu schlingen, mit der Absicht dich zum Stillhalten zu bewegen, nicht um dich zu festgebunden zu haben. Das Binden in Kombination mit dem kühlen weichen Leder auf der Haut wirke spannungsaufbauend. Das Plopp einer Flasche erschrecke erst, dann folge der Versuch die Neugier zu stillen, was durch das heller werdende Rauschen des Getränkes in Gläsern, da der Ton der Oberfläche des Getränkespiegels folgt, beruhigt würde. Riechen wäre zugelassen. Ein Nippen könnte folgen, wobei das Glas gehalten ist und du nur den Mund ein wenig öffnetest, den Kopf leicht nach hinten nähmest. Nur wenig, damit nichts verschüttet ginge. Das Schmecken wäre natürlich intensiver, da Sehen und Tasten nicht möglich sind. Der trockene Mund wäre somit nicht mehr so trocken, die Situation entspannter, nein nicht entspannter!, aber gelockerter.
Etwas weiches gleite dann über die Backen. Was das sei? Die Blütenblätter einer Rose – samtig, weich, dennoch fest. Irritierung: Die Rose habe Dornen? Diese Frage schwebe im Raum. Der Duft der Rose, dezent, bestimmt, stark, führe die Sinne, gleichzeitig mit dem Sekt. Geschmack und Geruch seien, wie Tasten und Sehen, in den Moment eingebunden, dem realen Raum entzogen. Finger nestelen an den Knöpfen der Bluse. Die Rose röche noch direkt unter der Nase. Der Kragen der Bluse schiebe sich nach hinten über die Schultern, Die Arme noch in den Ärmeln, und würde für eine weitere Festlegung des Körpers sorgen. Der Brustkorb hebe sich dadurch ein wenig mehr hervor. Die Rose wanderte langsam über das Kinn, etwas angehoben, den Hals hinunter über den Adamsapfel, die Grube am Halsansatz, den Solar-Plexus bis auf die Bauchdecke. Leichte streichelnde Kreise in kühler Luft. Gerade so ausgeführt, dass es nicht kitzelt, nicht kratzt und nicht schleift, sondern schmeichelt und erregt, lassen erschaudern und den Atem anhalten.
Eine, von der Sektflasche gekühlte, Hand wandere jetzt an der Außenseite des Oberschenkels entlang bis zum Bund des Rocks. Finger suchen ihren Weg unter den Bund und schieben diesen langsam nach oben - der seitliche Reisverschluss knirscht beim Öffnen. Die Rosenknospe wandere die Innenseiten der Oberschenkel entlang, nicht aufhörend, nach oben, bis sie wieder auf dem Bauch angelangt sei.
Den Bauch der kalten Sektflasche würde ich über den einen Oberschenkel rollen, damit die Magengrube sich dabei einziehe. Ein einzelnes Blütenblatt kitzele, diesmal wirklich Kitzeln, die Schulter auf der kalten Haut (die Bluse wurde schließlich zurückgeschoben) und kann dann dort liegen bleiben.
In den Mund, von der Anspannung leicht geöffnet, schöbe sich ein Stück Schokolade. Sie soll langsam auf der Zunge zerlaufen. Nicht einfach heruntergeschluckt, nicht zerkaut werden, aber das ist selbstverständlich.
Die Brustwarzen würden durch den BH mit Rose umkreist. Die Festigkeit zeige sich deutlich (zusammen mit der Erregung) an der kleinen Erhebung auf dem Körbchen. Der Mund (mit der Schokolade) versucht eine Laut wie „Uuuuh“ zu formen, bleibe aber still. Der BH würde vorsichtig, so, dass er mit dem unteren Rand die Brustwarze leicht streife, nach oben gehoben. Am Brustansatz streicht die Rose vorbei und kommt mit der Knospenöffnung direkt auf Brustwarze zum Halten. Ein Drehen der Knospe mit sanftem Druck sorge für weiter Erregung.
Am Arm würde dann ein Dorn der Rose ein wenig kratzen, klären, ob die Rose Dornen habe, und für eine Schreckskunde sorgen - Nur eine kleine. Kurz den Atmen durch de Zähne einziehen und anhalten. Der Spannungsbogen soll erhalten bleiben.
Aber das ist alles nur Spekulation.
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Ich empfehle den „Eingebildeten Kranken“ von Erich Roth
Etwas weiches gleite dann über die Backen. Was das sei? Die Blütenblätter einer Rose – samtig, weich, dennoch fest. Irritierung: Die Rose habe Dornen? Diese Frage schwebe im Raum. Der Duft der Rose, dezent, bestimmt, stark, führe die Sinne, gleichzeitig mit dem Sekt. Geschmack und Geruch seien, wie Tasten und Sehen, in den Moment eingebunden, dem realen Raum entzogen. Finger nestelen an den Knöpfen der Bluse. Die Rose röche noch direkt unter der Nase. Der Kragen der Bluse schiebe sich nach hinten über die Schultern, Die Arme noch in den Ärmeln, und würde für eine weitere Festlegung des Körpers sorgen. Der Brustkorb hebe sich dadurch ein wenig mehr hervor. Die Rose wanderte langsam über das Kinn, etwas angehoben, den Hals hinunter über den Adamsapfel, die Grube am Halsansatz, den Solar-Plexus bis auf die Bauchdecke. Leichte streichelnde Kreise in kühler Luft. Gerade so ausgeführt, dass es nicht kitzelt, nicht kratzt und nicht schleift, sondern schmeichelt und erregt, lassen erschaudern und den Atem anhalten.
Eine, von der Sektflasche gekühlte, Hand wandere jetzt an der Außenseite des Oberschenkels entlang bis zum Bund des Rocks. Finger suchen ihren Weg unter den Bund und schieben diesen langsam nach oben - der seitliche Reisverschluss knirscht beim Öffnen. Die Rosenknospe wandere die Innenseiten der Oberschenkel entlang, nicht aufhörend, nach oben, bis sie wieder auf dem Bauch angelangt sei.
Den Bauch der kalten Sektflasche würde ich über den einen Oberschenkel rollen, damit die Magengrube sich dabei einziehe. Ein einzelnes Blütenblatt kitzele, diesmal wirklich Kitzeln, die Schulter auf der kalten Haut (die Bluse wurde schließlich zurückgeschoben) und kann dann dort liegen bleiben.
In den Mund, von der Anspannung leicht geöffnet, schöbe sich ein Stück Schokolade. Sie soll langsam auf der Zunge zerlaufen. Nicht einfach heruntergeschluckt, nicht zerkaut werden, aber das ist selbstverständlich.
Die Brustwarzen würden durch den BH mit Rose umkreist. Die Festigkeit zeige sich deutlich (zusammen mit der Erregung) an der kleinen Erhebung auf dem Körbchen. Der Mund (mit der Schokolade) versucht eine Laut wie „Uuuuh“ zu formen, bleibe aber still. Der BH würde vorsichtig, so, dass er mit dem unteren Rand die Brustwarze leicht streife, nach oben gehoben. Am Brustansatz streicht die Rose vorbei und kommt mit der Knospenöffnung direkt auf Brustwarze zum Halten. Ein Drehen der Knospe mit sanftem Druck sorge für weiter Erregung.
Am Arm würde dann ein Dorn der Rose ein wenig kratzen, klären, ob die Rose Dornen habe, und für eine Schreckskunde sorgen - Nur eine kleine. Kurz den Atmen durch de Zähne einziehen und anhalten. Der Spannungsbogen soll erhalten bleiben.
Aber das ist alles nur Spekulation.
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Ich empfehle den „Eingebildeten Kranken“ von Erich Roth
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Freitag, 21. Juli 2006
Danach
mein.dasein, 12:11h
Weich, sanft. Das sind Worte die jetzt zutreffen. Ebenso: friedfertig und offen und ruhig.
Daliegen - wie eine galertartige Masse. Dahingegossen im Zusammenhalt der Gelatine des Körpers. Nicht wegfließen, sammeln!
Das ist Entspannung.
Besser als Squash, Tiefschneefahren, Vier-Sterne-Menü. Entspannt bis in die Haarspitzen. Durchmassiert. Kuriert.
Euphorisch.
Die Hitze ist noch überall. Der Geruch fährt in die Nase und aphrodisiert. Wenn sterben, dann nur jetzt, dann nur so!
Sonne fehlt. Sie muss direkt auf den Ort des Geschehens scheinen. Die Körper wärmen. Gespannt. Ja, gespannt darauf, was die nächste Stunde bringt. Die Kissen sind noch warm vom Schweiß.
Lust. Endlose Lust. Taumeln. Was muss ich wissen, wo oben und unten ist!
Erregung und Verlangen: Die Nervenenden wollen mehr. Der Reiz soll wieder das Rückgrat hinaufkriechen und sich wie ein Feuerwerk im Gehirn ausbreiten. Anspannung soll sich mit Hingabe abwechseln. Der prickelnde Sekt der Hormone soll die Kehle hinablaufen und die Flugzeuge im Bauch erneut starten. Die Berührungen sollen zögernd beginnen. Jetzt.
Daliegen - wie eine galertartige Masse. Dahingegossen im Zusammenhalt der Gelatine des Körpers. Nicht wegfließen, sammeln!
Das ist Entspannung.
Besser als Squash, Tiefschneefahren, Vier-Sterne-Menü. Entspannt bis in die Haarspitzen. Durchmassiert. Kuriert.
Euphorisch.
Die Hitze ist noch überall. Der Geruch fährt in die Nase und aphrodisiert. Wenn sterben, dann nur jetzt, dann nur so!
Sonne fehlt. Sie muss direkt auf den Ort des Geschehens scheinen. Die Körper wärmen. Gespannt. Ja, gespannt darauf, was die nächste Stunde bringt. Die Kissen sind noch warm vom Schweiß.
Lust. Endlose Lust. Taumeln. Was muss ich wissen, wo oben und unten ist!
Erregung und Verlangen: Die Nervenenden wollen mehr. Der Reiz soll wieder das Rückgrat hinaufkriechen und sich wie ein Feuerwerk im Gehirn ausbreiten. Anspannung soll sich mit Hingabe abwechseln. Der prickelnde Sekt der Hormone soll die Kehle hinablaufen und die Flugzeuge im Bauch erneut starten. Die Berührungen sollen zögernd beginnen. Jetzt.
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Freitag, 14. Juli 2006
Zerendipity – Teil 7
mein.dasein, 16:59h
Ich wartete also auf Antwort von Zerendipitys Nachricht und ging Donnerstag mit Arbeitskollegen auf dem Markt essen. Anfangs habe ich mich ein paar mal umgeschaut, um Zerendipity zu entdecken, aber irgendwann bin ich dann in den Gesprächen hängen geblieben. Freitag Mittag erreichte mich eine Mail:
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11:09
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Treffen
Text:
Hi,
sorry wegen Donnerstag. Ich konnte wirklich nicht. Auf den Markt gehen wir dann ein andermal. Hast Du heute Abend Zeit? 18:00 Uhr im Bahnhof?
Erwartungsvoll
Zerendipity
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18:00 Uhr im Bahnhofskaffee, nach etwas Vorgeplänkel kam etwas was ich nicht erwartet hätte.
„Ich habe einen Anschlag auf dich vor.“
„Leg’ los.“
„Nun ja, äh, was ich schon immer mal wissen wollte,“ … zögern… „ist, ääh, wie es wirklich in einem Bordell ist! Nicht nur aus dem Fernsehen.“ Schuldiges Gucken, Stirnrunzeln.
„Umpf.“ Genau de richtige Reaktion auf so eine Aussage.
„Äh, ja, ich meine, alles was ich als Frau da sehe ist aus dem Drehbuch oder mehr oder weniger gestellte Reportage. Ich möchte es mal genauer wissen.“
„Und? “ Ich übe mich mal wieder in Zurückhaltung.
„Na ja, warst Du schon mal …, äh, …“
„Ähh. “ Vorsicht. Jetzt kann ja bedeuten, ‚so ein blödes Arschloch’ und nein ‚Feigling’.
„Ich beiße nicht.“
„Ja ich weiß. Nur Erwürgen. Das ist mir schon klar.“ Bloß schnell die Kurve kriegen.
„Ich hab mir überlegt, dass ich so ein“ hüsteln „Schäferstündchen sponsere.“
Fragezeichen. Das meint Sie doch nicht etwa ernst. Was will die Frau eigentlich von mir. Mich ausnutzen, mich umbringen, mich lächerlich machen?
„Ich weiß nicht, ob ich da der richtige bin.“
„Du erzählst mir alles haarklein. Es gibt auch eine Belohnung.“
Pause. Noch mehr Fragezeichen.
„Das ist nicht gerade das was ich so ständig tue. Kannst Du das nicht aus der üblichen Literatur holen: ‚Opus Pistorum’ oder ‚Stille Tage in Clichy’ von Henry Miller oder ‚Fuck Machine’ von Charles Buckowski oder so. Das lässt sich doch über einfach über Amazon bestellen und ist billiger.“
„Das ist doch nicht das gleiche. Die Erzählung Auge in Auge mit der Spannung des gerade Erlebten fehlt da.“
„‚Fox’ fällt mir da noch ein, von äh… Cagliostro."
„Wie gesagt: nicht dasselbe. Schriftstellerisch beschrieben, aber nicht erzählt. Was sind deine Bedenken? Dass das Kondom platzt? “
„Du kommst mit?“ Mehr ein Befehl als eine Frage.
„Ich glaube nicht, dass sie mich da rein lassen. Außerdem traue ich mich nicht.“
„Aha, aber ich soll…“
So ging es noch eine Zeit weiter auch wenn mittlerweile klar war was geschehen würde. Und so kam es, dass ich mit fünfzig Euro in der Hand dastand und von Zerendipity in die Richtung Taunusstraße, Elbestraße begleitet wurde.
-------------------------------------------------------
11:09
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Treffen
Text:
Hi,
sorry wegen Donnerstag. Ich konnte wirklich nicht. Auf den Markt gehen wir dann ein andermal. Hast Du heute Abend Zeit? 18:00 Uhr im Bahnhof?
Erwartungsvoll
Zerendipity
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18:00 Uhr im Bahnhofskaffee, nach etwas Vorgeplänkel kam etwas was ich nicht erwartet hätte.
„Ich habe einen Anschlag auf dich vor.“
„Leg’ los.“
„Nun ja, äh, was ich schon immer mal wissen wollte,“ … zögern… „ist, ääh, wie es wirklich in einem Bordell ist! Nicht nur aus dem Fernsehen.“ Schuldiges Gucken, Stirnrunzeln.
„Umpf.“ Genau de richtige Reaktion auf so eine Aussage.
„Äh, ja, ich meine, alles was ich als Frau da sehe ist aus dem Drehbuch oder mehr oder weniger gestellte Reportage. Ich möchte es mal genauer wissen.“
„Und? “ Ich übe mich mal wieder in Zurückhaltung.
„Na ja, warst Du schon mal …, äh, …“
„Ähh. “ Vorsicht. Jetzt kann ja bedeuten, ‚so ein blödes Arschloch’ und nein ‚Feigling’.
„Ich beiße nicht.“
„Ja ich weiß. Nur Erwürgen. Das ist mir schon klar.“ Bloß schnell die Kurve kriegen.
„Ich hab mir überlegt, dass ich so ein“ hüsteln „Schäferstündchen sponsere.“
Fragezeichen. Das meint Sie doch nicht etwa ernst. Was will die Frau eigentlich von mir. Mich ausnutzen, mich umbringen, mich lächerlich machen?
„Ich weiß nicht, ob ich da der richtige bin.“
„Du erzählst mir alles haarklein. Es gibt auch eine Belohnung.“
Pause. Noch mehr Fragezeichen.
„Das ist nicht gerade das was ich so ständig tue. Kannst Du das nicht aus der üblichen Literatur holen: ‚Opus Pistorum’ oder ‚Stille Tage in Clichy’ von Henry Miller oder ‚Fuck Machine’ von Charles Buckowski oder so. Das lässt sich doch über einfach über Amazon bestellen und ist billiger.“
„Das ist doch nicht das gleiche. Die Erzählung Auge in Auge mit der Spannung des gerade Erlebten fehlt da.“
„‚Fox’ fällt mir da noch ein, von äh… Cagliostro."
„Wie gesagt: nicht dasselbe. Schriftstellerisch beschrieben, aber nicht erzählt. Was sind deine Bedenken? Dass das Kondom platzt? “
„Du kommst mit?“ Mehr ein Befehl als eine Frage.
„Ich glaube nicht, dass sie mich da rein lassen. Außerdem traue ich mich nicht.“
„Aha, aber ich soll…“
So ging es noch eine Zeit weiter auch wenn mittlerweile klar war was geschehen würde. Und so kam es, dass ich mit fünfzig Euro in der Hand dastand und von Zerendipity in die Richtung Taunusstraße, Elbestraße begleitet wurde.
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Mittwoch, 12. Juli 2006
Grooving
mein.dasein, 19:26h
Ein kurzer Rempler mit der Schulter. Du schubst mich voran, leicht über die Brille schauend und mit dem beinahe Lächeln im Gesicht, das eine Entschlossenheit andeutet, die ich, so überrumpelt wie ich mich gerade fühle, kaum zu deuten weiß. Richtung Schlafzimmer. Nachher bin ich natürlich schlauer. Beinahe will ich meiner Empörung Luft machen, werde aber durch die Hände, die mir über den Rücken fahren, gebremst. Wortlos legen sich, ich gehe zögernd vor dir her, zwei Arme von hinten um meinen Bauch. Wir bleiben stehen. Ich spüre einen gehauchten Kuss in meinem Nacken. Meine Magengrube zieht sich zusammen und verdrängt das Blut nach oben du unten, sodass mein Brustkorb und meine Lenden anzuschwellen scheinen. Eine Hand wandert jetzt, den Pullover nach oben schiebend, in den Bund meiner Jeans; nicht tief, nur eben so über den Gürtelrand. Die andere Hand wandert von der anderen Seite im Pullover nach oben und bleibt bewusst kurz unterhalb der Brustwarzen liegen, damit die Reizung nicht zu stark wird. Der nächste Kuss in meinem Nacken ist intensiver, fordernder, bestimmter. Meine Nackenhaare sträuben sich. Nicht wirklich sträuben, sondern sie versuchen mehr Kontakt zu der Haut zu bekommen, die dort die Berührungspunkte definiert. Beim Umdrehen bleibt mir kaum etwas anders übrig, als meine Arme zu heben. Mein Pullover wird dabei so weit nach oben gestülpt, dass ich nichts mehr sehe. Mein Brille verrutscht. Ich ziehe den Pullover endgültig über den Kopf. Du presst dich jetzt an meine Brust und legst den Kopf so seitlich gelegt gegen meine Schulter, dass deine Lippen meine Hals berühren. Eine Hand befindet sich zentral in meinem Kreuz und eine schiebt sich in ein der Gesäßtaschen, während ich den Pullover abschütteln kann. Es ist nicht mehr weit bis zum Bett.
Ich versuche jetzt auch dein Oberteil nach oben zu ziehen, während du meine Hose aufknöpfst, scheitere aber dabei. Ich komme nicht weiter als bis zum Brustkorb. Ich sinke jetzt rückwärts auf das Bett, die Hose immerhin in den Knien. Meine Beine hängen noch über den Bettrand. Du zieht schnell deine Jeans aus und streifst mir die Hose von den Füßen., packst den Slip mit beiden Hände und entfernst ihn. Ich ziehe deinen Slip herunter. Ich versuche mich der Stümpfe zu entledigen.
Du sitzt über mir, schaust mich an, hältst mit den Hände mein Handgelenke fest und schaust mich entschlossen an. Ich bin in die Kissen gepresst und noch nicht fähig mich zu bewegen. Mit kleinen Seitwärtsbewegungen der Hüfte bringst du meinen Schwanz gezielt in die Lage, dass der Kitzler von meiner Schwanzspitze durch hin und herrollen massiert wird. Beim Ausatmen quetschst durch mit einem röchelnden Ton die Luft durch die Zähne. Du zwängst dich weiter über mich. Die kleinen Bewegungen teilen jetzt die Schamlippen. Mein Schwanz liegt immer noch der Länge nach in der Ritze, ragt ein klein wenig oben heraus. Der Schaft zwischen den warmen Lippen. Ein kleines Stück nach oben rücken. Ich bin gefangen von deinem Rhythmus.
Erst ein erlaubst du mir kleines Stück eindringen. Kreise des Beckens, meine Handgelenke Fest umfasst, wie einen Lenker. Du stülpst dich immer weiter über mich, rutschst wieder ein Stück nach unten; lässt mir keine Chance auszuweichen. Du gibst den Rhythmus vor. Tiefer, aber nicht ganz. Ich hebe das Becken, um noch weiter voranzukommen, stemme mich mit Kraft nach oben ins Hohlkreuz und versuche die Spannung zu halten. Wie gerne würde ich jetzt deine Brüste umfassen, dich leicht nach oben drücken, einen Finger über die Brustwarzen hoppeln lassen.
Der Rhythmus wird langsamer. Deine Scheidenöffnung beginnt zu pulsieren, der Ringmuskel zieht sich zusammen und gibt wieder nach. Der Orgasmus kommt. Die Augen geöffnet, leicht feucht, schauen durch mich hindurch, immer noch wortlos.
Wir verharren so einen Moment. Das Pulsieren lässt nach. Du lässt die Handgelenke los, nimmst die Arme nach oben und ziehst das Oberteil aus. Du legst dich ein wenig zurück, so dass ich jetzt voll eindringen. Zwischen den Hoden spüre ich etwas von dem warmen Saft entlanglaufen.
Ich bin nicht fertig. Die kleine sehr langsame Hüftbewegung seitwärts und die unterschiedliche Spannung in den Oberschenkelmuskeln zeigt an: Wir drehen uns um. Geübt. Immer im Kontakt. Bloß nicht zurückziehen. Ich umfasse deine Hüfte mit einem Arm, ziehe dich zu mir herunter. Wir rollen langsam zur Seite, schaffen es die Rotation so zu steuern, bleiben nach der halben Umdrehung liegen. Ich ziehe den Arm unter dir hervor und beginne den Rhythmus wieder aufzunehmen. Langsam, tief, nachhaltig. Zu gerne würde ich deine Brüst umfassen und die Nippel leicht mit meinen Fingerspitzen kneten aber ich muss mich abstützen.
Jetzt ist es an dir das Becken nach oben zu schieben. Deine Beine schlingen sich um meine Hüften. Du bremst mich, beginnst den Rhythmus zu lenken, Fersen auf meinem Po., Anspannung der Oberschenkel. Wir einigen uns auf eine Amplitude. Endlich bekomme ich eine Brustwarze bekomme in den Mund und kann sie mit der Zunge umkreisen, mit den Lippen rollen. Du drückst mich von dir weg, nur den Oberkörper. Durch den ersten Orgasmus sind deine Brustwarzen zu empfindlich geworden. Es ist harte Arbeit. Du bietest mir kaum Widerstand, zu flüssig, hast die Augen geschlossen und den Mund einen Spalt geöffnet. Ich meine „Komm jetzt“ gehört zu haben. In meinem Kopf bin ich zusammengeschrumpft, bis auf diese eine Stelle an meinem Schaft, wo die Reibung zwischen dir und mir am größten ist, und du mich in deinem Ring gefangen hältst.
Die Frequenz ändert sich, die Amplitude wird geringer. Piano. Stoßweise steigt der der Spermaspiegel an. Steigt langsam den Nacken hinauf. Erreicht den Übergang vom Hals in den Kopf, dort wo die Wirbelsäule aufhört und kriecht dann von den Hoden in Richtung Schwanzspitze. Meine Brustwarzen wollen Berührung. Es kann nicht mehr lange dauern bis die erste Entladung kommt. Langsamer bewegen, aber heftiger! Jetzt ist meinem Gehirn die elektrische Überbrückung gelungen. Mit jedem weiteren Stoß kommt eine neu Welle. Die Zeit wird langsamer, spielt keine Rolle mehr. Trotz neuer Wellen: Die Frequenz wird langsamer die Bewegung geschmeidiger, die Amplitude geringer. Mit jedem Eintauchen ausatmen, die Luft herauspressen, das Zwerchfell drücken. Ob es Schmerz ist, was ich spüre, kann ich nicht sagen. Freude, Lust, Entspannung, Muskelüberlastung, Glück, Überhitzung, Fließen. Vielleicht Fließen. Ein letztes Pressen hilft noch einer Welle das Ziel zu erreichen, dann sinke ich über dir zusammen. Ich kann jetzt nur noch das zucken deiner Vulva spüren, die gleichen Wellen – reflektiert. Ich habe nichts mehr entgegenzusetzen.
Meine Armmuskeln versagen. Die Oberschenkel suchen nach Entlastung. Meine Lunge braucht Frischluft. Atmen. Luft schöpfen. Ich liege stumm auf dir. Ein Schweißfilm zwischen uns, der uns verbindet. Keine Reibung mehr. Die Bäuche rutschen sanft aufeinander hin und her. Deine Hand fasst in meine Nacken und presst mich an dich.
Die Erektion schwindet. Meine Beckenknochen bohren sich in deine Oberschenkel. Ich glitsche heraus, bleibe noch einen Moment liegen, rolle oder besser rutsche zur Seite, bis ich neben dir auf dem Rücken liege. Du rollst halb auf mich, so dass dich deine Schamhaare auf meinem Oberschenkel spüre. Genauso die Hitze und Feuchtigkeit, wo wir uns gerade vereint hatten. Die Füße angeln eine Decke herbei. Wir sind perfekt aneinender geschmiegt. Dein Kopf ruht auf dem Plateau zwischen Schulterblatt und Brust. So eine Berührungsintensität, -dichte kann es nur jetzt geben. Nur in diesem Moment. Nie mehr wieder.
Was auch passieren mag. Ich hoffe, ich kann die Euphorie retten. Wenigstens bis morgen. Und wir können uns immer wieder finden und mit großen neugierigen Augen anschauen.
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So habe ich die Löffelchenfrau natürlich lieber.
Ich versuche jetzt auch dein Oberteil nach oben zu ziehen, während du meine Hose aufknöpfst, scheitere aber dabei. Ich komme nicht weiter als bis zum Brustkorb. Ich sinke jetzt rückwärts auf das Bett, die Hose immerhin in den Knien. Meine Beine hängen noch über den Bettrand. Du zieht schnell deine Jeans aus und streifst mir die Hose von den Füßen., packst den Slip mit beiden Hände und entfernst ihn. Ich ziehe deinen Slip herunter. Ich versuche mich der Stümpfe zu entledigen.
Du sitzt über mir, schaust mich an, hältst mit den Hände mein Handgelenke fest und schaust mich entschlossen an. Ich bin in die Kissen gepresst und noch nicht fähig mich zu bewegen. Mit kleinen Seitwärtsbewegungen der Hüfte bringst du meinen Schwanz gezielt in die Lage, dass der Kitzler von meiner Schwanzspitze durch hin und herrollen massiert wird. Beim Ausatmen quetschst durch mit einem röchelnden Ton die Luft durch die Zähne. Du zwängst dich weiter über mich. Die kleinen Bewegungen teilen jetzt die Schamlippen. Mein Schwanz liegt immer noch der Länge nach in der Ritze, ragt ein klein wenig oben heraus. Der Schaft zwischen den warmen Lippen. Ein kleines Stück nach oben rücken. Ich bin gefangen von deinem Rhythmus.
Erst ein erlaubst du mir kleines Stück eindringen. Kreise des Beckens, meine Handgelenke Fest umfasst, wie einen Lenker. Du stülpst dich immer weiter über mich, rutschst wieder ein Stück nach unten; lässt mir keine Chance auszuweichen. Du gibst den Rhythmus vor. Tiefer, aber nicht ganz. Ich hebe das Becken, um noch weiter voranzukommen, stemme mich mit Kraft nach oben ins Hohlkreuz und versuche die Spannung zu halten. Wie gerne würde ich jetzt deine Brüste umfassen, dich leicht nach oben drücken, einen Finger über die Brustwarzen hoppeln lassen.
Der Rhythmus wird langsamer. Deine Scheidenöffnung beginnt zu pulsieren, der Ringmuskel zieht sich zusammen und gibt wieder nach. Der Orgasmus kommt. Die Augen geöffnet, leicht feucht, schauen durch mich hindurch, immer noch wortlos.
Wir verharren so einen Moment. Das Pulsieren lässt nach. Du lässt die Handgelenke los, nimmst die Arme nach oben und ziehst das Oberteil aus. Du legst dich ein wenig zurück, so dass ich jetzt voll eindringen. Zwischen den Hoden spüre ich etwas von dem warmen Saft entlanglaufen.
Ich bin nicht fertig. Die kleine sehr langsame Hüftbewegung seitwärts und die unterschiedliche Spannung in den Oberschenkelmuskeln zeigt an: Wir drehen uns um. Geübt. Immer im Kontakt. Bloß nicht zurückziehen. Ich umfasse deine Hüfte mit einem Arm, ziehe dich zu mir herunter. Wir rollen langsam zur Seite, schaffen es die Rotation so zu steuern, bleiben nach der halben Umdrehung liegen. Ich ziehe den Arm unter dir hervor und beginne den Rhythmus wieder aufzunehmen. Langsam, tief, nachhaltig. Zu gerne würde ich deine Brüst umfassen und die Nippel leicht mit meinen Fingerspitzen kneten aber ich muss mich abstützen.
Jetzt ist es an dir das Becken nach oben zu schieben. Deine Beine schlingen sich um meine Hüften. Du bremst mich, beginnst den Rhythmus zu lenken, Fersen auf meinem Po., Anspannung der Oberschenkel. Wir einigen uns auf eine Amplitude. Endlich bekomme ich eine Brustwarze bekomme in den Mund und kann sie mit der Zunge umkreisen, mit den Lippen rollen. Du drückst mich von dir weg, nur den Oberkörper. Durch den ersten Orgasmus sind deine Brustwarzen zu empfindlich geworden. Es ist harte Arbeit. Du bietest mir kaum Widerstand, zu flüssig, hast die Augen geschlossen und den Mund einen Spalt geöffnet. Ich meine „Komm jetzt“ gehört zu haben. In meinem Kopf bin ich zusammengeschrumpft, bis auf diese eine Stelle an meinem Schaft, wo die Reibung zwischen dir und mir am größten ist, und du mich in deinem Ring gefangen hältst.
Die Frequenz ändert sich, die Amplitude wird geringer. Piano. Stoßweise steigt der der Spermaspiegel an. Steigt langsam den Nacken hinauf. Erreicht den Übergang vom Hals in den Kopf, dort wo die Wirbelsäule aufhört und kriecht dann von den Hoden in Richtung Schwanzspitze. Meine Brustwarzen wollen Berührung. Es kann nicht mehr lange dauern bis die erste Entladung kommt. Langsamer bewegen, aber heftiger! Jetzt ist meinem Gehirn die elektrische Überbrückung gelungen. Mit jedem weiteren Stoß kommt eine neu Welle. Die Zeit wird langsamer, spielt keine Rolle mehr. Trotz neuer Wellen: Die Frequenz wird langsamer die Bewegung geschmeidiger, die Amplitude geringer. Mit jedem Eintauchen ausatmen, die Luft herauspressen, das Zwerchfell drücken. Ob es Schmerz ist, was ich spüre, kann ich nicht sagen. Freude, Lust, Entspannung, Muskelüberlastung, Glück, Überhitzung, Fließen. Vielleicht Fließen. Ein letztes Pressen hilft noch einer Welle das Ziel zu erreichen, dann sinke ich über dir zusammen. Ich kann jetzt nur noch das zucken deiner Vulva spüren, die gleichen Wellen – reflektiert. Ich habe nichts mehr entgegenzusetzen.
Meine Armmuskeln versagen. Die Oberschenkel suchen nach Entlastung. Meine Lunge braucht Frischluft. Atmen. Luft schöpfen. Ich liege stumm auf dir. Ein Schweißfilm zwischen uns, der uns verbindet. Keine Reibung mehr. Die Bäuche rutschen sanft aufeinander hin und her. Deine Hand fasst in meine Nacken und presst mich an dich.
Die Erektion schwindet. Meine Beckenknochen bohren sich in deine Oberschenkel. Ich glitsche heraus, bleibe noch einen Moment liegen, rolle oder besser rutsche zur Seite, bis ich neben dir auf dem Rücken liege. Du rollst halb auf mich, so dass dich deine Schamhaare auf meinem Oberschenkel spüre. Genauso die Hitze und Feuchtigkeit, wo wir uns gerade vereint hatten. Die Füße angeln eine Decke herbei. Wir sind perfekt aneinender geschmiegt. Dein Kopf ruht auf dem Plateau zwischen Schulterblatt und Brust. So eine Berührungsintensität, -dichte kann es nur jetzt geben. Nur in diesem Moment. Nie mehr wieder.
Was auch passieren mag. Ich hoffe, ich kann die Euphorie retten. Wenigstens bis morgen. Und wir können uns immer wieder finden und mit großen neugierigen Augen anschauen.
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So habe ich die Löffelchenfrau natürlich lieber.
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Dienstag, 4. Juli 2006
Zerendipity – Teil 6
mein.dasein, 17:27h
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07:56
Von: schokoriegel@gmx.de
An: zerendipity@hotmail.com
Betreff: Erfolg
Text:
Hallo Zerendipity,
das war wirklich ein lustiger und spannender Einkauf. Konntest Du Entspannung finden bzw. hast Du Erfolg mit Deiner Errungenschaft gehabt? Ich harre gespannt auf Deinen Bereicht.
Gruß Schokoriegel
--------------------------------------------------------
10:23
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: AW: Erfolg
Text:
reHallo mein Schokoriegel,
kein Erfolg !!! Falsche Zeitpunkt. Bin in Eile. Melde mich.
LG Z
--------------------------------------------------------------------------
13:01
Von: schokoriegel@gmx.de
An: zerendipity@hotmail.com
Betreff: AW: AW: Erfolg
Text:
Hallo Zerendipity,
Mach nicht so viele Überstunden. Bereite den Abend vor.
Schöne Grüße
Schokoriegel
p.s. Wann gehen wir wieder Einkaufen ?-)
p.p.s: Am Donnerstag ist wieder Markt in der Kaiserstraße; wie wäre es mit einem gemeinsamen Mittagessen? Es gibt Bratwurst, Flammkuchen Pizza, Döner, …
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19:27
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: AW: AW: AW: Erfolg
Text:
hi, donnerstag? weiß noch nicht. wäre schön, komm aber wohl hier nicht weg. ich sag bescheid. gru z.
---------------------------------------------------------------------------
Was geht hier vor? Ausgenutzt und abgemeldet? Immer wieder das Gleiche. stürmischer Anfang und dann aus. Hat sie so viel zu tun? Macht sie das mit allen Männern so? Andererseits gibt es keine Verpflichtung. Wieso frage ich mich das überhaupt? Was will ich selbst? Ist sie mir wichtig? Soll ich besser abwarten? Schreibe ich weitere Mails? Verdammt! Wenn ich schon so anfange zu denken, dann gewinnt mein Bauch über meine Kopf. Aber macht er das nicht sowieso immer? Tief Luftholen, bis zehn zählen.
07:56
Von: schokoriegel@gmx.de
An: zerendipity@hotmail.com
Betreff: Erfolg
Text:
Hallo Zerendipity,
das war wirklich ein lustiger und spannender Einkauf. Konntest Du Entspannung finden bzw. hast Du Erfolg mit Deiner Errungenschaft gehabt? Ich harre gespannt auf Deinen Bereicht.
Gruß Schokoriegel
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10:23
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: AW: Erfolg
Text:
reHallo mein Schokoriegel,
kein Erfolg !!! Falsche Zeitpunkt. Bin in Eile. Melde mich.
LG Z
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13:01
Von: schokoriegel@gmx.de
An: zerendipity@hotmail.com
Betreff: AW: AW: Erfolg
Text:
Hallo Zerendipity,
Mach nicht so viele Überstunden. Bereite den Abend vor.
Schöne Grüße
Schokoriegel
p.s. Wann gehen wir wieder Einkaufen ?-)
p.p.s: Am Donnerstag ist wieder Markt in der Kaiserstraße; wie wäre es mit einem gemeinsamen Mittagessen? Es gibt Bratwurst, Flammkuchen Pizza, Döner, …
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19:27
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: AW: AW: AW: Erfolg
Text:
hi, donnerstag? weiß noch nicht. wäre schön, komm aber wohl hier nicht weg. ich sag bescheid. gru z.
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Was geht hier vor? Ausgenutzt und abgemeldet? Immer wieder das Gleiche. stürmischer Anfang und dann aus. Hat sie so viel zu tun? Macht sie das mit allen Männern so? Andererseits gibt es keine Verpflichtung. Wieso frage ich mich das überhaupt? Was will ich selbst? Ist sie mir wichtig? Soll ich besser abwarten? Schreibe ich weitere Mails? Verdammt! Wenn ich schon so anfange zu denken, dann gewinnt mein Bauch über meine Kopf. Aber macht er das nicht sowieso immer? Tief Luftholen, bis zehn zählen.
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Freitag, 30. Juni 2006
Zerendipity - Teil 5
mein.dasein, 15:10h
Nach etwa dreißig Minuten waren wir dann auch aus dem zweiten Laden wieder draußen. Wir begaben und mehr oder weniger grinsend Richtung Bahnhof und erst als wir wieder dort im Kaffee angekommen waren lachten wir los.
Im Laden habe wir noch mehr oder weniger ernst. Nach etwas zögerlichem, Hinundherschauengehen wir in Richtung des ersten Regals. Von den anderen Kunden im Laden, ausschließlich Männer, dreht sich niemand um. Alle sehen vor sich auf die Auslagen. Wir landen gleich rechts neben dem Eingang vor dem Abschnitt mit den Penisimitaten. Die Atmosphäre war nicht so, dass man die Verkäuferin um Rat gefragt hätte: „Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Produkt?“. Zum Glück hat die stampfende Musik die Gespräche übertönt, sodass sonst keiner mitgehört hat, wie wir über die einzelnen Dildos gescherzt haben. Nach den Vibratoren kam die Reizwäsche, allerdings nur in einfacher Ausführung: Plastik, wenig hautfreundlich. „Nicht meine Qualität.“ hab ich Zerendipity sagen hören, „Zu viele Rüschchen.“
In der Video-Abteilung sind wir nicht wirklich lange geblieben. Hier haben wir uns langsam und ohne Kommentar in dem Gang an den Männer vorbeigedrückt. Zerendipity hat mich voraus geschoben in Richtung Magazine.
Schon beim ersten Griff hat sie das abgedrehteste Magazin erwischt und blättert darin. „Aua, bloß nichts, was weh tut.“ Weglegen. „Was suchst du aus?“ sagt sie zu mir. Ich bekomme zum Glück etwas einfacheres in die Hand. „Schon besser“ grinst sie und rempelt mich mit der Schulter. Weglegen, weiterschlendern.
Die Spezialregale wie Zerendipity sie nannte kamen als nächstes. Viel Kleinkram. Gut verpackt und wenig zu sehen. Hier muss der Aufdruck langen. Immerhin Leder oder Imitat. Befestigungsmaterial aller Art, Klemmen, Klammern und Handschellen mit oder ohne Plüsch. Halskragen, Penisringe, Spezialseife. Weiteres Befestigungsmaterial, wie aus dem Baumarkt, wie wir später feststellen, zur Ergänzung der Gürtel und Arm- und Beinschellen. Mehr oder weniger offenherzige Lederkleidung, Peitschen. Nachdem wir dies du das angeschaut und uns mit Kommentaren zwischen abstoßend oder eklig bis zu ausprobierbar und erregend geäußert haben nimmt Zerendipity eines der Päckchen. „Das hier verschenke ich. Komm bezahlen!“
Wir waren jetzt einmal im Laden herum und kamen jetzt vorbei an den Sonderangebote zur Kasse. An der Kasse hat die Verkäuferin mit Hardrock-T-Shirt und Lederhalsband nur wenig schräg vom Podest zu uns heruntergeschaut. Ich meine ein leicht Missachtung im Gesicht zu entdecken. Sie hat heute einen schlechten Tag erwischt. Wortlos Geld hingeben. Direkt neben der Kasse läuft ein Pornofilm auf einem winzigen DVD-Spieler. Kleines schwarzes Tütchen zum Verstecken des Einkaufes herausholen, so als ob alle Geschäfte der Stadt schwarze Plastiktüten hätten. „Hier haben Sie noch unseren Adventskalender“ ist einsilbig zu hören. Wir zählen schon zur Stammkundschaft. Zerendipity zahlt und verstaut die Tüte in ihrer Handtasche.
„Viel Spaß“ hören wir die Verkäuferin noch sagen.
Das Ergebnis des Einkaufes waren lederne Handfesseln. Schwarz innen und Türkis außen. Abgerundete Kanten. Jede Seite hat einen Schnapphaken der in einen Ring eingehängt wird. Die Hände haben so eine Anstand von 15 Zentimeter und können sich noch einigermaßen gegeneinander verdrehen. Ob sie auch als Fußfesseln zu gebrauchen sind, ist aber nicht klar. Auf jeden Fall lassen sich die Armbänder auch woanders einhängen.
Nachdem wir mit allem Gelächter, das wahr wahrscheinlich eher ein tennager-haftes Gekicher, über die Beobachtungen und wie unheimlich peinlich man sich fühlt, drehte sich das Gespräch natürlich um das Produkt.
„So, wie willst du deine Erwerbung einsetzen?“ wieder ernst geworden.
„Das weiß ich noch nicht. ’Mal sehen. “
„Bitte, berichte mir. Umgehend.“
„’Mal seeeehn.“ Etwas Spannung in der Stimme
„Du wirst gerade einsilbig.“
„Ich weiß noch nicht, wie ich es angehe.“
„Frei heraus sagen: ich fessle dich jetzt. Er wird dir wahrscheinlich zu Füßen liegen“
„Oh, das krieg ich nicht hin. Da mache ich erst mal langsam.“
„Und andersherum, ganz schmachtend: feeeessle mich “
„Mal sehn. Ich muss los. Die Mittagspause wird zu lang.“ Sie steht auf und zieht den Mantel an. „Es war übrigens toll mir die shoppen zu gehen. Ich habe wirklich etwas Unterstützung gebraucht.“
„Ich unterstütze dich gerne wieder. Also bericht mir von deinen Aktionen.“ Pause. „Vielleicht muss ich mir die Armbänder demnächst mal ausleihen.“
Sie grinst, winkt, entschwindet.
Im Laden habe wir noch mehr oder weniger ernst. Nach etwas zögerlichem, Hinundherschauengehen wir in Richtung des ersten Regals. Von den anderen Kunden im Laden, ausschließlich Männer, dreht sich niemand um. Alle sehen vor sich auf die Auslagen. Wir landen gleich rechts neben dem Eingang vor dem Abschnitt mit den Penisimitaten. Die Atmosphäre war nicht so, dass man die Verkäuferin um Rat gefragt hätte: „Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Produkt?“. Zum Glück hat die stampfende Musik die Gespräche übertönt, sodass sonst keiner mitgehört hat, wie wir über die einzelnen Dildos gescherzt haben. Nach den Vibratoren kam die Reizwäsche, allerdings nur in einfacher Ausführung: Plastik, wenig hautfreundlich. „Nicht meine Qualität.“ hab ich Zerendipity sagen hören, „Zu viele Rüschchen.“
In der Video-Abteilung sind wir nicht wirklich lange geblieben. Hier haben wir uns langsam und ohne Kommentar in dem Gang an den Männer vorbeigedrückt. Zerendipity hat mich voraus geschoben in Richtung Magazine.
Schon beim ersten Griff hat sie das abgedrehteste Magazin erwischt und blättert darin. „Aua, bloß nichts, was weh tut.“ Weglegen. „Was suchst du aus?“ sagt sie zu mir. Ich bekomme zum Glück etwas einfacheres in die Hand. „Schon besser“ grinst sie und rempelt mich mit der Schulter. Weglegen, weiterschlendern.
Die Spezialregale wie Zerendipity sie nannte kamen als nächstes. Viel Kleinkram. Gut verpackt und wenig zu sehen. Hier muss der Aufdruck langen. Immerhin Leder oder Imitat. Befestigungsmaterial aller Art, Klemmen, Klammern und Handschellen mit oder ohne Plüsch. Halskragen, Penisringe, Spezialseife. Weiteres Befestigungsmaterial, wie aus dem Baumarkt, wie wir später feststellen, zur Ergänzung der Gürtel und Arm- und Beinschellen. Mehr oder weniger offenherzige Lederkleidung, Peitschen. Nachdem wir dies du das angeschaut und uns mit Kommentaren zwischen abstoßend oder eklig bis zu ausprobierbar und erregend geäußert haben nimmt Zerendipity eines der Päckchen. „Das hier verschenke ich. Komm bezahlen!“
Wir waren jetzt einmal im Laden herum und kamen jetzt vorbei an den Sonderangebote zur Kasse. An der Kasse hat die Verkäuferin mit Hardrock-T-Shirt und Lederhalsband nur wenig schräg vom Podest zu uns heruntergeschaut. Ich meine ein leicht Missachtung im Gesicht zu entdecken. Sie hat heute einen schlechten Tag erwischt. Wortlos Geld hingeben. Direkt neben der Kasse läuft ein Pornofilm auf einem winzigen DVD-Spieler. Kleines schwarzes Tütchen zum Verstecken des Einkaufes herausholen, so als ob alle Geschäfte der Stadt schwarze Plastiktüten hätten. „Hier haben Sie noch unseren Adventskalender“ ist einsilbig zu hören. Wir zählen schon zur Stammkundschaft. Zerendipity zahlt und verstaut die Tüte in ihrer Handtasche.
„Viel Spaß“ hören wir die Verkäuferin noch sagen.
Das Ergebnis des Einkaufes waren lederne Handfesseln. Schwarz innen und Türkis außen. Abgerundete Kanten. Jede Seite hat einen Schnapphaken der in einen Ring eingehängt wird. Die Hände haben so eine Anstand von 15 Zentimeter und können sich noch einigermaßen gegeneinander verdrehen. Ob sie auch als Fußfesseln zu gebrauchen sind, ist aber nicht klar. Auf jeden Fall lassen sich die Armbänder auch woanders einhängen.
Nachdem wir mit allem Gelächter, das wahr wahrscheinlich eher ein tennager-haftes Gekicher, über die Beobachtungen und wie unheimlich peinlich man sich fühlt, drehte sich das Gespräch natürlich um das Produkt.
„So, wie willst du deine Erwerbung einsetzen?“ wieder ernst geworden.
„Das weiß ich noch nicht. ’Mal sehen. “
„Bitte, berichte mir. Umgehend.“
„’Mal seeeehn.“ Etwas Spannung in der Stimme
„Du wirst gerade einsilbig.“
„Ich weiß noch nicht, wie ich es angehe.“
„Frei heraus sagen: ich fessle dich jetzt. Er wird dir wahrscheinlich zu Füßen liegen“
„Oh, das krieg ich nicht hin. Da mache ich erst mal langsam.“
„Und andersherum, ganz schmachtend: feeeessle mich “
„Mal sehn. Ich muss los. Die Mittagspause wird zu lang.“ Sie steht auf und zieht den Mantel an. „Es war übrigens toll mir die shoppen zu gehen. Ich habe wirklich etwas Unterstützung gebraucht.“
„Ich unterstütze dich gerne wieder. Also bericht mir von deinen Aktionen.“ Pause. „Vielleicht muss ich mir die Armbänder demnächst mal ausleihen.“
Sie grinst, winkt, entschwindet.
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Donnerstag, 29. Juni 2006
Zerendipity - Teil 4
mein.dasein, 16:54h
11:45. Speichern. Rechner sperren. „Ich geh heute wo anders essen. Tschöö.“ MantelanziehundausdemRaumstehl. Kurz Hände Waschen gehen. Zugangskarte wegstecken.
Jetzt nur nicht hetzen. Eineinhalb Kilometer Fußmarsch liegen vor mir. Trübes Wetter, kalt, windig, aber immerhin regnet es nicht. Es ist schon komisch, dass mir ein Kaffeetrinken den Puls steigen lässt. Ja, ich weiß ja, eine Unbekannte mit Namen Zenrendipity. Nett. Quirliger erster Eindruck. Was will ich eigentlich? Noch zehn Minuten. Und hör jetzt mit den Selbstgesprächen auf! Meine Ohren werden kalt. Wahrscheinlich bin ich doch abgehetzt. Wahrscheinlich ist sie sowieso zu spät.
Noch zwei Ecken. Umschauen. Hier läuft sie nirgends herum. Da kommt die Westeendstraße. Da kann man einen Kaffee trinken? Sieht irgendwie nicht so aus. Durch die Fenster kann ich sie nicht entdecken. Langsamer, damit der Puls sich legt.
„Hallo!“, das ist ihre Stimme. Hinter mir.
„Hallo, ganz schön windig. Willst Du hier rein?“
„Ja, der Espresso wartet. Ich hol’ mir auch ein Focaccia. Die sind hier gut.“
Allgemeines Gerede. Der Espresso richt gut. Ich hab den Mund voll vom getoastetem Brot, Salat, Schinken, Tomate und bekomme immer nur kleine Sätze heraus. Die Hektik hat mich noch nicht verlassen.
„Ich wollte dich fragen, ob du mir beim Einkaufen behilflich sein kannst?“
„mpfja, mgerme“
„Alleine traue ich mich nicht. Spielzeug zu kaufen. “ Räusper.
Fragezeichen. Komischguck. „Spielzeug?“ Spielzeug… ich glaube mir schwant da was. „Äh, ja, durchaus…“ Mein Magen fühlt sich schon wieder überrumpelt.
„jehetzt?“ Grinsen und den Kopf leicht nach unten neigen. Sie hält sich die Hand leicht offen vor den Mund.
Ich habe mein Sandwich gerade fertig. „Warum ich?“
„Wie gesagt, alleine traue ich mich nicht und Du bist für mich unverfänglich, weil du ja sonst um mich herum nichts kennst. Du kannst nichts verraten. Und du wirkst so als würdest du mit gehen.“ Schmeichel.
„Aha, und damit meine ich keine Musikgruppe.“ Ich fühle mich über den Tisch gezogen, da ich genau weiß, dass ich mitgehe.
„Biiiiitte. Das ist spannend.“
So waren wir also drei Minuten später auf dem Weg. Wenn ich abends zum Bahnhof hetzte, sehe ich Leute mit hochgeschlagenem Kragen und zügigem Schritt in die entsprechenden Läden einbiegen oder herauskommen und gradewegs Abstand gewinnen. Ich jetzt bin ich mit einer fast unbekannten Frau dorthin unterwegs.
Sie hat mittlerweile eine Baseballmütze auf, und die Haare, zu einem Pferdeschwanz gebunden, hinten durch die Größenverstellung gezogen. Die Mütze sitzt tief im Gesicht. Wir steuern auf Dr. Müller zu.
Jetzt nur nicht hetzen. Eineinhalb Kilometer Fußmarsch liegen vor mir. Trübes Wetter, kalt, windig, aber immerhin regnet es nicht. Es ist schon komisch, dass mir ein Kaffeetrinken den Puls steigen lässt. Ja, ich weiß ja, eine Unbekannte mit Namen Zenrendipity. Nett. Quirliger erster Eindruck. Was will ich eigentlich? Noch zehn Minuten. Und hör jetzt mit den Selbstgesprächen auf! Meine Ohren werden kalt. Wahrscheinlich bin ich doch abgehetzt. Wahrscheinlich ist sie sowieso zu spät.
Noch zwei Ecken. Umschauen. Hier läuft sie nirgends herum. Da kommt die Westeendstraße. Da kann man einen Kaffee trinken? Sieht irgendwie nicht so aus. Durch die Fenster kann ich sie nicht entdecken. Langsamer, damit der Puls sich legt.
„Hallo!“, das ist ihre Stimme. Hinter mir.
„Hallo, ganz schön windig. Willst Du hier rein?“
„Ja, der Espresso wartet. Ich hol’ mir auch ein Focaccia. Die sind hier gut.“
Allgemeines Gerede. Der Espresso richt gut. Ich hab den Mund voll vom getoastetem Brot, Salat, Schinken, Tomate und bekomme immer nur kleine Sätze heraus. Die Hektik hat mich noch nicht verlassen.
„Ich wollte dich fragen, ob du mir beim Einkaufen behilflich sein kannst?“
„mpfja, mgerme“
„Alleine traue ich mich nicht. Spielzeug zu kaufen. “ Räusper.
Fragezeichen. Komischguck. „Spielzeug?“ Spielzeug… ich glaube mir schwant da was. „Äh, ja, durchaus…“ Mein Magen fühlt sich schon wieder überrumpelt.
„jehetzt?“ Grinsen und den Kopf leicht nach unten neigen. Sie hält sich die Hand leicht offen vor den Mund.
Ich habe mein Sandwich gerade fertig. „Warum ich?“
„Wie gesagt, alleine traue ich mich nicht und Du bist für mich unverfänglich, weil du ja sonst um mich herum nichts kennst. Du kannst nichts verraten. Und du wirkst so als würdest du mit gehen.“ Schmeichel.
„Aha, und damit meine ich keine Musikgruppe.“ Ich fühle mich über den Tisch gezogen, da ich genau weiß, dass ich mitgehe.
„Biiiiitte. Das ist spannend.“
So waren wir also drei Minuten später auf dem Weg. Wenn ich abends zum Bahnhof hetzte, sehe ich Leute mit hochgeschlagenem Kragen und zügigem Schritt in die entsprechenden Läden einbiegen oder herauskommen und gradewegs Abstand gewinnen. Ich jetzt bin ich mit einer fast unbekannten Frau dorthin unterwegs.
Sie hat mittlerweile eine Baseballmütze auf, und die Haare, zu einem Pferdeschwanz gebunden, hinten durch die Größenverstellung gezogen. Die Mütze sitzt tief im Gesicht. Wir steuern auf Dr. Müller zu.
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