Samstag, 27. April 2013
Aha
mein.dasein, 14:34h
Ich war verliebt. Ich muss das einsehen. Spät. Und gefährlich. Das jetzt so zu schreiben fällt mir nicht leicht. Ein Selbsteingeständnis immerhin, wie ich es nicht wirklich wollte; das Selbsteingeständnis meine ich, nicht den Sachverhalt an sich. Der ist schöngutbelebend. Bis zu einem gewissen Punkt. Danach hat er mich sprachlos gemacht.
Ich weiß nicht, wie oft ich das schreiben wollte. Ich habe angesetzt - und dann den Text wieder gelöscht. Den Kern des Pudels habe ich nicht getroffen. Mephisto hat mir nicht über die Schulter geschaut. Oft schon habe ich die hier vorformuliert und musste nur noch schreiben und dann waren die Wort weg, als die Finger über der Tastatur lagen. Nichts mehr da. So muss ich jetzt die Chance ergreifen. Gerade kommen die Worte: Verliebt. Ziemlich. Das sollte nicht sein, war es aber. Kann ich sagen, dass es vorbei ist? Ja klar: "es ist vorbei!". Nein, ich denke noch daran. An das Verliebt sein? Oder an Sie! Ja, manchmal, aber selten mittlerweile. Wir hätten uns auch nichts mehr zu sagen. Oder besser ich habe kein Thema mehr mir ihr. Rede ich mir das ein? Nein, was sollte ich sagen? Ja natürlich: "Wie ist es Dir ergangen, so ohne mich?" Warum hast du aufgehört?
Aha, ich komme wieder zurück zu dem Punkt, wo ich durch die Straßen gehen und erzähle. Schau hier, das ist... oder da kannst du sehen ... Mein Umfeld erklärend, wie ein Seelenfremdenführer, der die Hülle präsentiert, aber doch will, dass die Schale zerspringt. Immer wieder. Und doch bleibe ich in meinen Kern: verhüllt. Und ich will das Ende. Und einen Anfang!
Ich weiß nicht, wie oft ich das schreiben wollte. Ich habe angesetzt - und dann den Text wieder gelöscht. Den Kern des Pudels habe ich nicht getroffen. Mephisto hat mir nicht über die Schulter geschaut. Oft schon habe ich die hier vorformuliert und musste nur noch schreiben und dann waren die Wort weg, als die Finger über der Tastatur lagen. Nichts mehr da. So muss ich jetzt die Chance ergreifen. Gerade kommen die Worte: Verliebt. Ziemlich. Das sollte nicht sein, war es aber. Kann ich sagen, dass es vorbei ist? Ja klar: "es ist vorbei!". Nein, ich denke noch daran. An das Verliebt sein? Oder an Sie! Ja, manchmal, aber selten mittlerweile. Wir hätten uns auch nichts mehr zu sagen. Oder besser ich habe kein Thema mehr mir ihr. Rede ich mir das ein? Nein, was sollte ich sagen? Ja natürlich: "Wie ist es Dir ergangen, so ohne mich?" Warum hast du aufgehört?
Aha, ich komme wieder zurück zu dem Punkt, wo ich durch die Straßen gehen und erzähle. Schau hier, das ist... oder da kannst du sehen ... Mein Umfeld erklärend, wie ein Seelenfremdenführer, der die Hülle präsentiert, aber doch will, dass die Schale zerspringt. Immer wieder. Und doch bleibe ich in meinen Kern: verhüllt. Und ich will das Ende. Und einen Anfang!
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Montag, 2. April 2012
Verwundet
mein.dasein, 18:07h
In meinem täglichen Kampf gegen den Antikapitalismus und das Überleben meiner Einheit, sprich Firma, im Krieg der Unternehmen stürmte ich voran. Angriff im Arbeitsmorgengrauen. Früh sein. Den Gegner packen, wenn er noch verschlafen ist. Kurz bevor die Gegenangriffe in Form von Besprechnungen, Anrufen, Störungen ein Sperrfeuer gegen das Vorankommen über den Tag legen, dass ich wenigsten ein paar Meter Boden gewonnen haben und den nächsten Schutzgraben in Sprungweite vor mir sehen kann. Sprung-Auf-Marsch-Marsch höre ich einen beklopten Bundeswehrfeldwebel hinter mir rufen, der wohlwissend, dass man so keine Kriege mehr gewinnt, uns mit Hurrageschrei übers freie Feld laufen lässt und irgend eine Freude dabei zu empfinden scheint. An diesen Irrsinn muss ich immer wieder zurückdenken. Insbesondere, wenn ich, wie jetzt, verwundet daniederliege. ich stürmte also vorann: der Zug naht schon. Ja-das-schaffe-ich-Sprung-auf. Über die Kreuzung, dann scharf links an der Säule festgehalten und die Treepe hinunter. Vorsicht, die neuen Schuhe sind noch glatt! Spurt vierzig meter durch die Unterführung, einen langsamen - der feldwebel hätte hier Zivilunke gesagt - nichtmitkämpfer überholt, dann recht die zu fünfundzwnazig Stufen der (Raucher-)Treppe (Warum eigentlich müssen die Raucher hier racuehn, statt auf dem Bahnsteig, wo sie doch die Kippen danach doch in die Gleises schmeißen?) hinauf und dann Auslaufen lassen in den Reginalexpress, der mich quasi in achtzehn Minuten nach Frankfurt beamt. Ein letzter Sprung auf die Treppe und dann kann ich mein Buch zücken und unglaublich nah und unglaublich laut die Fahrt geniesen - mein Aufatmen bevor mein digitales Schwert zücke.
Ich stehe verwundert auf dem Gleis zwischen Zug und Bahnsteig. Circa neunzig Zentimeter zu tief etwa. Keine Zeit für Panik! Schon im letzten Sprung erschien mir die Lücke zwischen der Einstiegstreppe und der Absprungkante irgendwie zu groß. Dieser blöde Regionalzug ist für tiefliegende Bahsteige gebaut und ein deutlicher Konsruktionsfehler. Der Zug wölbt sich nach außen. Das heißt, dass die unterste Stufe - drei sind es, bis die Höhe meines Bahnsteig erreicht ist - nicht betreten werden kann und lockere fünfundzwanzig Zentimeter vom Bahnsteig entfernt ist. Ich kann da gut darübersteigen, aber was macht eine ältere Person? Oder eine Person in Hektik? Oder eine im Strumangriff, so wie ich? Ich bin danebengetretenabgerutschtaufgeprallt und stehe auf dem Schotter, orientiere mich, dass der Zug nicht Türenschließenlosfahren brüllt und ziehe mich sofort an den immerhin vorhandenen Griffen (das ist ja nicht selbstverständlich bei der Bahn) hoch auf die Stufe auf der ich sowieso landen wolte und steige ein. Die Alternative a: SchreienUndStehenbleiben: war mir zu gefährlich, b: AufdenBahnsteigwältzen zu dreckig, c InsGleisbettlegenunddieZugabfahrtabwarten: zu uneinschätzbar. Ich bin also in der Bahn. Niemand scheint etwas bemerkt zu haben - weder die drei Personen am Einstieg noch jemand auf dem Bahsteig. Zumindest guckt nicht mal jemand dummfragend. Ich hätte das wenigstens getan. Ein "Alles OK?", "Jaja" hätte mich der Hilfe exkulpiert. Ich entschuldige die Personen damit, dass sie schwätzend dastanden und nichts bemerkt haben.
Jetzt atme ich erst einmal. Verdammte Zeitverschiebung. Immer brauche ich eine Woche bis ich das aufgeholt habe. Immer schon ahne ich, dass das unfallträchtig ist. Ich bin einfach morgens zu müde. Auf halber Strcke ergattere ich dann eine Sitzplatz und taste vorsichtig mein Bein ab. Feucht. Durch den Anzug feucht. Ein Taschentuch klemme ich mir unter den Strumpf, damit das Blut vom aufgeschlagenen Schienbein nicht tropft. Später findet mich ein Kollege im Waschraum beim Säubern der Wunde und sagt, ich solle doch zum Arzt gehen. Keine Fünf Minuten später steht er in meinem Büro und fragt wann ich denn Ginge. Elf Emails und vier verblüfft auf die Wunde schauende Kollegen später bin ich weg.
Der Arzt kann sich das Lachen kaum verkneifen, als ich ihn nach meiner Arbeit morgen frage: Das AmMontagsehenwirweiter-Hämatom schmerzt und schwillt. Ich kann vor Schmerzen kaum Denken. Handgroß, drei Zentimeter dick und dunkelpurpurrot ist meine äußerliche Kriegsverletzung. Hochlegenkühlen. Blutgerinselverhinderungsspritzen. Röntgen. Jodsalbe. 600er Schmerztabletten, eine für gleich. Haben Sie Gehstöcke? *Schluck*. Ergo krank.
Die andere Verletzung zeigt sich bald. Ich vegetiere schmerzmittelberuhigt vor dem Fernseher vor mich hin. schaue die letzte aufgenommene Folge Starwars. Mache mir Pläne. Schlafe. Der Fernseher läuft.Ich zappe. Trotz vierstelliger Senderzahl findet sich nichts, was mich interessiert. Die DVDs interessieren mich gerade nicht. Ich bin antriebslos. Ich lasse mich hängen; mache Dadelspiele und komme davon nicht los. Am Abend bin ich zutiefst unzufrieden. Leider mache ich am nächsten Tag so weiter. Und ich fühle mich zutiefst verwundet. Seelisch. Am Wochenende wollte ich doch die Zeit im Joggen steigern, nachdem ich zuletzt jemand zwar locker eingeholt hatte, aber dann ebenso locker vom ihm abgehängt wurde. Daraus wird nichts. Hmm. Ich bleibe auf Fronturlaublazarettheimverschickung.
Und jetzt. "Wenn von dem Hämatom noch etwas übrigbleibt, muss ein Chirurg 'ran, vorerst sind sie noch eine Woche krankgeschrieben."
Ich stehe verwundert auf dem Gleis zwischen Zug und Bahnsteig. Circa neunzig Zentimeter zu tief etwa. Keine Zeit für Panik! Schon im letzten Sprung erschien mir die Lücke zwischen der Einstiegstreppe und der Absprungkante irgendwie zu groß. Dieser blöde Regionalzug ist für tiefliegende Bahsteige gebaut und ein deutlicher Konsruktionsfehler. Der Zug wölbt sich nach außen. Das heißt, dass die unterste Stufe - drei sind es, bis die Höhe meines Bahnsteig erreicht ist - nicht betreten werden kann und lockere fünfundzwanzig Zentimeter vom Bahnsteig entfernt ist. Ich kann da gut darübersteigen, aber was macht eine ältere Person? Oder eine Person in Hektik? Oder eine im Strumangriff, so wie ich? Ich bin danebengetretenabgerutschtaufgeprallt und stehe auf dem Schotter, orientiere mich, dass der Zug nicht Türenschließenlosfahren brüllt und ziehe mich sofort an den immerhin vorhandenen Griffen (das ist ja nicht selbstverständlich bei der Bahn) hoch auf die Stufe auf der ich sowieso landen wolte und steige ein. Die Alternative a: SchreienUndStehenbleiben: war mir zu gefährlich, b: AufdenBahnsteigwältzen zu dreckig, c InsGleisbettlegenunddieZugabfahrtabwarten: zu uneinschätzbar. Ich bin also in der Bahn. Niemand scheint etwas bemerkt zu haben - weder die drei Personen am Einstieg noch jemand auf dem Bahsteig. Zumindest guckt nicht mal jemand dummfragend. Ich hätte das wenigstens getan. Ein "Alles OK?", "Jaja" hätte mich der Hilfe exkulpiert. Ich entschuldige die Personen damit, dass sie schwätzend dastanden und nichts bemerkt haben.
Jetzt atme ich erst einmal. Verdammte Zeitverschiebung. Immer brauche ich eine Woche bis ich das aufgeholt habe. Immer schon ahne ich, dass das unfallträchtig ist. Ich bin einfach morgens zu müde. Auf halber Strcke ergattere ich dann eine Sitzplatz und taste vorsichtig mein Bein ab. Feucht. Durch den Anzug feucht. Ein Taschentuch klemme ich mir unter den Strumpf, damit das Blut vom aufgeschlagenen Schienbein nicht tropft. Später findet mich ein Kollege im Waschraum beim Säubern der Wunde und sagt, ich solle doch zum Arzt gehen. Keine Fünf Minuten später steht er in meinem Büro und fragt wann ich denn Ginge. Elf Emails und vier verblüfft auf die Wunde schauende Kollegen später bin ich weg.
Der Arzt kann sich das Lachen kaum verkneifen, als ich ihn nach meiner Arbeit morgen frage: Das AmMontagsehenwirweiter-Hämatom schmerzt und schwillt. Ich kann vor Schmerzen kaum Denken. Handgroß, drei Zentimeter dick und dunkelpurpurrot ist meine äußerliche Kriegsverletzung. Hochlegenkühlen. Blutgerinselverhinderungsspritzen. Röntgen. Jodsalbe. 600er Schmerztabletten, eine für gleich. Haben Sie Gehstöcke? *Schluck*. Ergo krank.
Die andere Verletzung zeigt sich bald. Ich vegetiere schmerzmittelberuhigt vor dem Fernseher vor mich hin. schaue die letzte aufgenommene Folge Starwars. Mache mir Pläne. Schlafe. Der Fernseher läuft.Ich zappe. Trotz vierstelliger Senderzahl findet sich nichts, was mich interessiert. Die DVDs interessieren mich gerade nicht. Ich bin antriebslos. Ich lasse mich hängen; mache Dadelspiele und komme davon nicht los. Am Abend bin ich zutiefst unzufrieden. Leider mache ich am nächsten Tag so weiter. Und ich fühle mich zutiefst verwundet. Seelisch. Am Wochenende wollte ich doch die Zeit im Joggen steigern, nachdem ich zuletzt jemand zwar locker eingeholt hatte, aber dann ebenso locker vom ihm abgehängt wurde. Daraus wird nichts. Hmm. Ich bleibe auf Fronturlaublazarettheimverschickung.
Und jetzt. "Wenn von dem Hämatom noch etwas übrigbleibt, muss ein Chirurg 'ran, vorerst sind sie noch eine Woche krankgeschrieben."
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Freitag, 16. März 2012
Kopfkreiselgedankendrehen
mein.dasein, 01:24h
Es läuft manchmal ganz anders. Umwerfend. Anders umwerfend. Ich komme also zum Treffen. Und schon der erste Ton der Musik in der Kneipe trifft mich hart. Nicht mein Ton. Nicht meine Musik. Zu laut. Eigentlich sollte ich direkt umdrehen. Gehen. Aber meine Verabredungspartner sitzen da. Ich habe doch eigentlich (immer wieder dieses Wort) meine Freude an diesen Treffen. Die Musik wechselt. Ein gutes Lied. Meine Stimmung wechselt mit. Dennoch ist es zu laut für ein ordentliches Gespräch. Wir ziehen uns zurück in einen anderen Raum. Ruhe. Der Abend entwickelt sich. Ich aber bin schachmatt. Mir fällt nichts ein. Ich verfalle ein altes Muster von mir: Trübsal. Kein Wort bringe ich mehr heraus. Trübsal gepaart mit Selbstmitleid. In meinem Kopf kreist alles um sich selbst. Jeder einzelne Gedanke verschwindet in einer eigenen Kondenzstreifenkreiselstaubwolke der eigenen Drehung. Wenn diese Kreisel jetzt demnächst - also gleich - zusammenstoßen, dann weiß ich nicht mehr was ich tue. Ich muss all meine Konzentation aufbringen, um die Kreiselwolken auseinanderzuhalten. Hilfe. Der nächste Kreisel fängt an sich zu drehen. Ein Killerkreisel: Der Mach-was-um-hier-raus-zu-kommen-ganz-egal-was-Kreisel kommt an. Selbstmord, wäre die radikalste Methode. Einfach verschwinden. Puff - weg. Das ist aber kein Ausweg. Aber um herauszukommen muss ich senkrecht zur jetzigen Achse denken. Schnell. Ich stehe auf. Nicht umgewöhnlich. Jemand geht Getränke holen. Noch jemand geht kurz raus. Ich stehe stumm am Tisch. Nicht nur mein Kopf rotiert. Mein Bauch meldet sich jetzt ruhig zu Wort. Geh' und komm' nie wieder! Eindringlich. Ich stehen noch einige Minuten da. Der Tresen ist wohl voll; es kommt niemand zurück. Wenn ich jetzt gehe, sagt mein Kopf, ist es vorbei!, Du wirst nicht mehr der Alte sein. Ein Faden wird gerissen sein. Wiederanzuknüpfen wird schwierig. Ob ich mich traue wiederzukommen wird die nächste Zeit zeigen. Ich bin in der Stimmung alles hinzuschmeißen. Destuktiv - Selbstdestruktiv vor allem. Ich gehe. Keiner sieht mich. Kein Abschied. Kalt hier draußen. Vielleicht würde mich beim nächsten Mal jemand fragen warum ich weg war - wenn ich wiederkomme - falls ich wiederkomme. Autofahren wird jetzt sehr gefährlich. Ich kenne mich doch. Wenn es jetzt noch schlimmer wird, könnte mich kaum eine rote Ampel und keine Geschwindigleitsmessung mehr halten. Davor habe ich Angst. Viel Angst. Dass mein Leben vorbei sein könnte, will ich nicht. Ich will nicht ausrasten. Ich habe Glück im Trübsal. Ich fange mich. Führe Selbstgespräche. Blues bleibt. Ich schreie nicht einmal. Und keine Zweihundertsechzig auf der Autobahn. Ganz normal dahinfahren. Zu früh zuhause. Anders. Jetz muss ich daran arbeiten, wiederzukommen. Zum nächsten Treffen. Zu den umwerfenden Tönen. Zu den Fragen, wo ich plötzlich gewesen war. Die Fäden muss ich wieder knüpfen. Hoffnung.
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Montag, 13. Februar 2012
Sternzeichenzeichen
mein.dasein, 21:31h
Auf dem Weg nach Westen, zum Treffen der Mannschaft - Ligaspiel - stehen die Sterne, wie ich sie selten gesehen habe. Der Große Wagen (Bär?) steht hell leuchtend direkt über dem Horizont. Groß, aber man weiß mja schließlich, dass Dinge in Augenhöhe größer erscheinen, weil sie bedrohlicher sind. Dieses Sternbild ist im wesentlichen das einzige, das ich sofort erkennt. Dafür aber eben sofort. Abendstern, Kleiner Wagen folgen, danach ist zapenduster. Ich wollte mir schon immer mal eine Sternenkarte zulegen - nicht so wichtig. Wichtiger wäre ein Klappstuhl auf einen Berg und kein Licht und viel schauen. Aber heute sieht das Himmel einfach wunderbar aus. Die vier Ecken des Wagens sind hell. Die Deichsel gut zu erkennen. Weiterre Sterne im Hintergrund halten sich zurück. Ich will eigentlich anhalten und noch einen Moment schauen. Die Ruhe geniesen, soweit das auf der Autobahn möglich ist. Geht aber natürlich nicht. Die Straße kruvt nach recht weg. Ich muss durch das Seitenfenster gucken. 90 km/h. Zu langsam eigentlich. Doch die Bewegung sehe ich. Hmh. Zweifel. Tempo halten. Zweifeln und Tempo halten und nachsehen. Die Sterne bewegen sich. Tempo halten. Wie bitte? Bewegen sich? Kurve nach links. Eigentlich sind die Sterne auch zu tief. Das Vorderrad des Großen Wagens ist zu schnell. Flugzeug! Verdammt. Das Hinterrad ist auch schnell. Der Perspektivwechsel zeigt es. Mist! Die neue Landebahn habe ich nicht einkalkuliert. Die Süddumfliegung hier Deichel genannt auch nicht. Die Südumfligung schwenkt langsam ein. Das rechte Vorderrad zieht an mir (Gegenrichtung nach Osten) vorbei. Auf der anderen Seite kommt das ehemalige Hinterrad. Etwas niedriger. Das nächste aus der Südumfliegung eingeschwenkte Flugzeug schaltet die Landescheinwerfer an. Groß und hell leuchtend, wie ein tiefstehender Stern ind circa 15 Kilometer Entfernung. Ich biege auf die nächste Autobahn und sehe mir das Ganze von der Autobahnkuppe her an. Kein Sternbild zu sehen. Alles Tiefflieger. Zehn oder Elf zähle ich. Rekord. Sieben war mein Rekord vor der neuen Landebahn - und immer schön in der Reihe hintereinander. Nun fliegen sie in Form von Sternbilder ein. Auch ein Schauspiel. Futuristisch. Georgio De Chirico like. Ohne Menschen. Ganz anders als die ruhige Montagsdemonstration am Flughafen selbst. Ruhige Menschen steigen artig aus der S-Bahn aus, drängen sich durch die wenigen nicht abgesperrten Zugänge ins Termine 1 und schleppen Kinderwagen die abgeschalteten Rolltreppen hinauf (bei 80 Stufen habe ich das Weiterzählen vergessen), um dann die Schilder aus den Plastiktüten auszupacken und lautstark gegen den Tiefflieger zu protestieren. Ich finde mich mit meiner Sympathie dabei und will daran denken die Hockey-Schiedsrichter-Pfeife mitzubringen. Das nächste Mal vielleicht, wenn ich wieder in der gleichen S-Bahn sein sollte.
Das Ligaspiel hat leider nicht zum erfolg geführt; wir haben verloren. Pseudo-Sternzeichen eben.
Das Ligaspiel hat leider nicht zum erfolg geführt; wir haben verloren. Pseudo-Sternzeichen eben.
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Ende
mein.dasein, 22:54h
Das ist das Problem abstrakter Kunst. Das Ende. Der Anfang ist einfach. Eine Idee oder auch Eingebung. Plötzlich da und irgendwie gut. Skizzen dann. Nachdenken. Farbproben. Es folgt die erste Hürde: die weiße Leinwand. Leer groß. Diesmal bleibt etwa ein Quadratmeter Zielfläche übrig. Ein Quadrat - davon komme ich nicht los. Ich muss das Format einmal leicht modifizieren. Dann - erste Farbe. Die erste Schicht ist Schwierig. Die Leinwand saugt noch zuviel. Die Farbflächen lege ich an. Nur grob, sie werden immer wieder übermalt, um Durchscheinen zu können, oder um Hervortreten zu können. Ausgefranzte Flächen oder vermischte Übergänge. Ich beschränke mich. Krapplackrot mit Schwarz ist das Highlight diesmal. Unerwartet - eigentlich sollte die Farbe zurücktreten. Aber ein Bild ist immer ein Experiment. Ich experimentiere mit mir. mit meinen Emotionen. Sitze immer wieder vor dem Gekleckse und überlege. Das Krapplackrot bleibt! Es ict mein erstes fast weißes Bild, sofern mach 60 Protzent weiß als solches bezeichnen kann. Das habe ich bisher nur als Graphik gesehen. Nun wage ich mich vor. Viel weiße Farbe überdeckt SchwarzBlau und ZitronenUmbraGelb.
Es fehlt noch das Ende. Schwarz muss her. Der finale Streich/Strich. Das kriege ich dann nicht mehr weg. Das ist das Ende. Ich habe Angst. Ich mache ein Modell eines Schwarzen Striches mit Klebeband. Das geht. So etwa. Die Farbe muss noch mit der Schwerkraft laufen! Richtung in das Quadrat geben. Nur darf ich nicht überziehen. Zuviel wäre das andere Ende.
Und jetzt sitze ich da, die Hände voller notdürftig abgewischter, schwarzer Ölfarbe. Und ich weiß nicht, ob ich an Ende bin - mit dem Bild. Morgen werde ich wieder hinsehen, wenn die Farbe getrocknet ist und sich der Terpentingeruch verzogen hat. Bin ich dann wirklich am Ende? Oder muss ich Übermalen? Weitere zehn Schichten? Jedesmal gehe ich mit mehr Herzklopfen hin und prüfe mich selbst, ob ich das jeweilige Ende ertragen kann. Ich habe gelernt langsam zu sein. Nur dem Ende nicht zuviel letzte Farbe zumuten. Es kann soviel zuviel sein, dass ich wieder am Anfang stehe. Wie vor drei Monaten, als die erste Farbschicht kam.
Es fehlt noch das Ende. Schwarz muss her. Der finale Streich/Strich. Das kriege ich dann nicht mehr weg. Das ist das Ende. Ich habe Angst. Ich mache ein Modell eines Schwarzen Striches mit Klebeband. Das geht. So etwa. Die Farbe muss noch mit der Schwerkraft laufen! Richtung in das Quadrat geben. Nur darf ich nicht überziehen. Zuviel wäre das andere Ende.
Und jetzt sitze ich da, die Hände voller notdürftig abgewischter, schwarzer Ölfarbe. Und ich weiß nicht, ob ich an Ende bin - mit dem Bild. Morgen werde ich wieder hinsehen, wenn die Farbe getrocknet ist und sich der Terpentingeruch verzogen hat. Bin ich dann wirklich am Ende? Oder muss ich Übermalen? Weitere zehn Schichten? Jedesmal gehe ich mit mehr Herzklopfen hin und prüfe mich selbst, ob ich das jeweilige Ende ertragen kann. Ich habe gelernt langsam zu sein. Nur dem Ende nicht zuviel letzte Farbe zumuten. Es kann soviel zuviel sein, dass ich wieder am Anfang stehe. Wie vor drei Monaten, als die erste Farbschicht kam.
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Samstag, 31. Dezember 2011
zOii - auch nur eine Zahl, aber
mein.dasein, 14:36h
Welch ein seltsames Jahr das war. Ich fühle mich so sehr gemischt wenn ich zurückdenke. Doch was bleibt? Endlich arbeite ich wieder etwas, was ich will - also zumindest in dem mir möglichen Rahmen. Gür andere Software erfinden und dabei neue Wege gehen. Architektur im großen, alte Zöpfe abschneiden und dabei neue Methoden einsetzen. Zusammenarbeit (was mir immer wichtig ist) mit dem zusammenstecken unterschiedlichster Fähigkeiten. Im gewachsenen Team ist das plötzlich fruchtbar und fast schon schnell. Ich kann abgeben - nicht dass ich das immer will, aber es tut gut. Aufgabe kommen dann zurück, wenn man meine Fähigkeiten braucht. Die Projekte laufen hervorragend. Ich fühle mich dadurch freier. Es bleibt mehr für mich, sodass ich meine Kreativität wieder entfalten kann.
Und Leidenschaft? So plötzlich eines Morgens bei der Umarmung bekomme ich eine Einflüsterung. So gehe es nicht weiter. Das Bremsen des Selbst sei nicht mehr gut. Besser fühlen wolle sie sich - die Leidenschaft nicht mehr unterdrücken, mehr teilnehmen, nicht mehr bremsen, sich nicht mehr beobachtet fühlen oder zurückweisen. Aha! Aufmerken. Schließlich ginge es auch anders, als dabei an den nächsten Einkauf zu denken oder sonstetwas zu überlegen. Erschütternd. Das geht? Ich konnte das nie. Ganz oder garnicht. Ich bin bei der Sache oder es geht nicht. Verflixt, und ich habe das irgendwie gemerkt. Nie bei der Sache war sie. Mirzuliebe hat sie sich manchmal, aber immer seltener hingegeben, sodass ich die Frequenz mittlerweile in Finger-einer-Hand-Pro-Jahr ausdrücken konnte. Und das sollte sich ändern? Nur zu. Komm schon. Nur zu gerne! Weg mit dm Hormonzeug und wieder die guten alten Kondome nutzten. Und? Es hat sich geändert. Ich kann mitzählen (Anzahl der Kondompackungen statt Einzelereignisse) und habe das Zählen auch bald wieder aufgegeben: Ich wusst egar nicht mehr, wie vereinfacht das Leben wird. Entspannt im wahrsten Sinne und lässiger, beruhigt, streitfrei.
Was war sonst wichtig? Wichtiger als das? Nichts. Nich einmal die lässig-schmachtende langsam walzende Linkskreiseldrehung mit anschließender offener Promenade. Seltsam.
Und Leidenschaft? So plötzlich eines Morgens bei der Umarmung bekomme ich eine Einflüsterung. So gehe es nicht weiter. Das Bremsen des Selbst sei nicht mehr gut. Besser fühlen wolle sie sich - die Leidenschaft nicht mehr unterdrücken, mehr teilnehmen, nicht mehr bremsen, sich nicht mehr beobachtet fühlen oder zurückweisen. Aha! Aufmerken. Schließlich ginge es auch anders, als dabei an den nächsten Einkauf zu denken oder sonstetwas zu überlegen. Erschütternd. Das geht? Ich konnte das nie. Ganz oder garnicht. Ich bin bei der Sache oder es geht nicht. Verflixt, und ich habe das irgendwie gemerkt. Nie bei der Sache war sie. Mirzuliebe hat sie sich manchmal, aber immer seltener hingegeben, sodass ich die Frequenz mittlerweile in Finger-einer-Hand-Pro-Jahr ausdrücken konnte. Und das sollte sich ändern? Nur zu. Komm schon. Nur zu gerne! Weg mit dm Hormonzeug und wieder die guten alten Kondome nutzten. Und? Es hat sich geändert. Ich kann mitzählen (Anzahl der Kondompackungen statt Einzelereignisse) und habe das Zählen auch bald wieder aufgegeben: Ich wusst egar nicht mehr, wie vereinfacht das Leben wird. Entspannt im wahrsten Sinne und lässiger, beruhigt, streitfrei.
Was war sonst wichtig? Wichtiger als das? Nichts. Nich einmal die lässig-schmachtende langsam walzende Linkskreiseldrehung mit anschließender offener Promenade. Seltsam.
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Montag, 14. Juni 2010
Plastiktröte aka Vuvuzuéla oder so ähnlich.
mein.dasein, 00:08h
Eigentlich wollte ich schon vor einer Woch schreiben, dass einer der Jungen in der Nahcbarschaft anscheinend dummerweise eine Plastiktröte geschenkt bekommen hat und diese stundenweise ausgiebig nutzt. Doch was schreibt man dann? Gestern beim Italiener war so ein brummendes Geräusch in der Ecke. Ach da läuft ja irgendeine Sportsendung. Iregndwann war wohl der Ton weg, jedenfalls war Redenessenredentrinkenessen wichtiger. Heute Mittag dann habe ich das Brummer wieder höher müssenkönnen - echt klasse! Ernsthaft! das hat Blues. Am Klavier nachgeahmt ist das ein tiefes B, sowie die jeweils die zwei Oktaven darunter (bb, Bb und Bb'). Das fehlt noch was: tiefes F. Wunderbar. Brumm. Der Naturtonreihe folgend müsste jetzt irgendwo eine Quart auftauche und dann eine Terz. D oder D# bringt nix. Eb auch nicht. Also vier Töne. Brummmmmmmmmmm. Vuvuzuéla. Pedal, den Bass leicht angetippt und schon klingt das Ganze dauerhalt. Eine Minute brummen lassen... Die Terzen kommen wie von selbst aus dem Kopf. Eine Sept. Ein bischen zwischen Dur und Moll wechseln. Blues. Wie schön. Auf dem Weg zur Weinkneipe dann China Moses gehört: Teach me tonight.
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Samstag, 13. März 2010
Samstags im Hochhaus
mein.dasein, 13:32h
Eingetroffen bin ich. Arbeit heute. Keine Menschenseele da. Dunkel überall. Nur der Glasaufzug leuchtet hervor und verschindet wieder, als ich ihn nach unten schicke. Dunkel. Irgendwer macht wohl Freitagabends das Licht aus - und die Zwischentüren zu, wie ich kurz später feststelle. Nur ein paar entfernte Hieristeinlichtschalter-LEDs tauchen auf. Und das, obwohl draußen die Sonne scheint. Ich taste mich also durch die Gänge. Selbst das Brummen der Klimaanlage ist nicht da. Ah, mein Büro. Innenhoftageslicht, überdacht, gefiltert und gedämpft. Innenhofsstill. Meine Monitore leuchten noch. Schwarzweiß wie das Hintergrundbild. rund um im den Innenhoffenstern niemand zu sehen. Ich ziehe die Jalousien zu, damit die Atmosphäre bleibt: düster, tastend, allein, still. Samstagsarbeit.
Einen Kaffee noch. Wieder durch die Gänge. Waswärewenn spielen. Ich nicht allein. Die unbekannt tastet sich ebenfalls durch die Gänge. Schritte. Atem. Aber kein Wort. Wir tasten uns. Ein gehauchtes "Khaffeeeehh". Aber soweit kommt es nicht. Vielleicht - nein, sicherlich - anschließend.
Einen Kaffee noch. Wieder durch die Gänge. Waswärewenn spielen. Ich nicht allein. Die unbekannt tastet sich ebenfalls durch die Gänge. Schritte. Atem. Aber kein Wort. Wir tasten uns. Ein gehauchtes "Khaffeeeehh". Aber soweit kommt es nicht. Vielleicht - nein, sicherlich - anschließend.
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Donnerstag, 11. März 2010
ach so nett ein metabrief
mein.dasein, 01:04h
eigentlich würde ich dir gerne liebesbriefe schreiben. dinge würde ich dir erzählen wollen, die meine gefühlswelt bewegen. dinge die mich immer schwach machen, weil sie mich so sehr mitnehmen, dass ich heulen können oder die mich freudig erstrahlen lassen. und dabei würde ich versuchen wollen dich in den bann der gefühle zu ziehen, die leidenschaft anstacheln, bis di elust überbordet. und dann wollte ich natürlich das spielerische abenteuer genauer fassen, das mich antreibt dir zu schreiben. die kleine verrücktheit die mich zur flucht in die liaison treibt, ohne völlig auszuflüchten wollte ich darstellen, damit ich dich gefangennehme. du willst mir zuhören, mitschrieben, gestalten, vorantreiben; das wäre mein ziel. genau weiß ich wie es sich anfühlt: die lust an den worten, dem schreiben, der darstellung, dem gelesenwerden der gespannten erwartung der reflektion , damit ich endlich in meiner erwiederung weiterführen kann, was ich mir längst ausgedacht habe.
und doch schaffe ich es nicht, weil ich dich nicht kenne. ich habe nicht den geringsten ansatzpunkt. nicht das erste wort will aus den fingern fließen. so endet alles in einem bloßen gestammel eines bewerbungsschreibens für fortgeschrittene. unkonkret, überabstrakt, ideenlos, unbeantwortbar; und doch warte ich.
und doch schaffe ich es nicht, weil ich dich nicht kenne. ich habe nicht den geringsten ansatzpunkt. nicht das erste wort will aus den fingern fließen. so endet alles in einem bloßen gestammel eines bewerbungsschreibens für fortgeschrittene. unkonkret, überabstrakt, ideenlos, unbeantwortbar; und doch warte ich.
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Montag, 1. März 2010
Da bin ich wieder
mein.dasein, 21:35h
So, nun war es also soweit, dass in meinem Primärblog eine Mail eintrudelte und meinte, mich zu vertreiben. Nach einigen hundet Beiträgen, Nach zehneinhalbtausend Lesern, nach etwa fünf Jahren, einer KomplettLöschung und nach meiner Schreibblockade. Schade. Aber hier ist ja auch Platz.
Hallo zusammen, wer bracht schon freenet hier bin ich wieder.
Hallo zusammen, wer bracht schon freenet hier bin ich wieder.
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Mittwoch, 9. Januar 2008
Zerendipity – Teil 16
mein.dasein, 15:43h
Dass ich mich darauf einließ. Dass ich mich so verstricken konnte. Dass ich nicht einfach aufhörte. Schließlich war Zerendipity einfach nur in der S-Bahn an mir hängen geblieben. Schließlich erwartete ich nichts, hatte selbst nichts zu erwarten. Außer Schwierigkeiten natürlich. Das unausgesprochene Damoklesschwert der Beziehungen, nicht der Gegenseitigen, hing über uns, oder wenigstens über mir. Unausgesprochen. Wie ein sprungbereites Raubtier. Das jeden Moment, wenn einer nicht aufpasst, lossprintet und das Leben verwüstet. Dennoch traf ich mich, so, wie auch jetzt wieder, zu einem mittäglichen Spaziergang am Main.
Diesseits des Eisernen Steges trafen wir uns und liefen nebeneinander her die Runde, die wir zwar nicht verabredet, aber wie geplant gingen. Genau die richtige Dauer und Strecke für eine langsame Mittagspause.
„Meine Ängste und Vorbehalte scheine ich überwunden zu haben. Oder?“ Z schaut mich ernst, zu ernst, an. Sie lehnt an der gemauerten Uferbrüstung, die oben auf dem Damm den Weg begrenzt. Viel Sandstein, wenig Lücke.
Wissendes grinsendes Nicken von mir.
„Ich habe eine Überraschung.“ Pause „Komm näher“. Sie steht so, dass sie in Richtung Main blickt. die beiden Hände auf die Brüstung gestützt. Ich stand ebenso rechts neben ihr. Skyline. Skyline über dem Main.
„Überraschung? ich bin gespannt.“
„’Mal Sehen, ob du das gleich auch noch sagst.“ Die Regung in ihrem Gesicht ließ mich schlucken, was sie mit einem schelmischen Grinsen quittierte. Mit der linken Hand, griff sie vor mir vorbei und nahm meine Rechte. Drehte mich quer zu sich. Zog die Hand weiter zum Bund ihres Hosenanzugs. Dann ein kleines Stück tiefer. Die Erinnerung an die verbrachte Nacht lies mich erstarren. Sofort. Mit einem kuzen Blick zu den Seiten schaute Zerendipity, ob Leute direkt in der Nähe waren, stellte sich dann wieder Richtung Main, quetschte meine Hand zwischen Mauer und sich. Ihr Sommermantel verdeckte neben ihrem Körper auch einen Teil von mir, niemand würde sehen, was hier geschah. Während sie mit der linken Hand auf der Brüstung lehnt, öffnete sie mit der Rechten den Reisverschluss an ihrer Hose. Nimmt meine Rechte Hand und schiebt sie in den Reisverschluss. Sie schiebt sie nach unten wie einen Gegenstand, den ich willig gebe. erst über den Slip, über die Rundungen, bis hinunter zwischen an die Schenkel. Wieder nach oben. Zwängt dann die Hand auch in den Bund des Slips. Den Blick Richtung Main, so als ob nichts wäre. Auch hier wieder: Tieferscheiben. Tiefer nach unten. Mir fehlt etwas. Mein Erstaunen wandelte sich in Gewissheit. Seit unserem letzen Treffen hatte sie sich glatt rasiert.
„Überraschung… “ haucht sie. Tonlos. Ich wollte meine Hand zurückziehen, aber sie stoppe mich, schob sie wieder hinunter. Genau in die richtige Lage. Mittelfinger auf dem Spalt, beide Schamlippen berührend, bis fast ans untere Ende, Zeigefinger auf dem Rücken linken und Ringfinger auf der rechten Lippe. Der Daumen lag quer zur Seite unter den unteren Rand des Slips am Übergang von Becken zu Oberschenkel und der kleine Finger nach unten weggestreckt auf der Innenseite des rechten Oberschenkels. Der Handteller lag genau auf dem Venushügel. Vollflächig auf der unglaublich glatten Haut. Kurz verharrten wir in der Bewegung. Dann war klar was folgte. Nur meinen Mittelfinger bewegte ich, sodass die Fingerkuppe über die Ritze fuhr, beide Lippen berührend. Ziehe dann die ganze hand ein wenig höher, damit ich besseren Zugang finden würde. Zerendipity stellt sich etwas breiter hin, zieht die Magengrube ein. Ich komme mit der Fingerkuppe langsam zwischen die Lippen, in die Wärme. Die Feuchtigkeit strömt zusammen. Gibt den Weg frei. Ich kann das nächste Glied des Mittelfingers in das Fluidum rutschen lassen. Auch meine Haut muss erst genügend Feuchtigkeit aufnehmen, bevor die Reibung schwindet.
„Ühhberraschunghhhh…“ höre ich noch einmal genauso tonlos, aber noch mehr gehaucht und sehe wie ihre durch den BH in die Oberfläche der Bluse drücken. Sie atmet ruhig aber tief und wahrnehmbar durch den wenig geöffneten Mund. Ihre Stirn liegt in Falten. Konzentrierte Falten. Personen laufen vorbei, ins Gespräch vertieft. Scheinen nichts zu bemerken. Was auch? Einen Mantel, zwei Personen nebeneinander an der Brüstung, eng nebeneinander. Ihr Mantel verdeckt gut. Mein Anzug ist weit genug, meine Erektion zeichnete sich nicht ab.
„Pfuuuhhhhfff“ nahe am Pfeifen. Ich hatte den Ringmuskel erreicht. Das dritte Fingerglied rieb über die Klit. Sie drückte meinen Arm gegen die Brüstung, so sehr dass es weh tat. Aber ich machte weiter, konnte die Hand ein wenig drehen. Der Zeigefinger fand ebenfalls seine Weg. Die Hose ihres Kostüms war weit genug. Ein Finger ergründete den Ringmuskel, der zweite die Lippen. Tiefer! jetzt ging es. Mein Zeigefinger kroch an der Rückseite der Vagina nach oben und fand die kleine Erhebung. Der Daumen kam jetzt ins Spiel und landete mit der breiten Spitze aus ihre Knospe, übte einfach etwas Druck aus. Zerendipity bewegte sich keinen Millimeter, stand nur da und starrte auf den Fluss, ich schaute sie an, wie sie die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zog. Weitere Leute, die vorbeischlenderten, interessierten nicht mehr. Alle tiefen Hautfalten waren zugänglich. Der kleine kaum fingerabdruckmittengroße Hügel wurde fest.
„Hah!“ ganz kurz. Ihre Bauchdecke zeiht sich ein. „Hahhh!“ Ihr Ringmuskel zieht sich zusammen. „Ahhrrrrrieehh“ leise genug, um gegen den Wind nicht mehr gehört zu werden. Das Beben des Unterleibs wurde nur gedämpft durch den Druck auf meine Hand. Nicht mehr schleimig, sondern ein nasses Beben. Als es ein wenig abebbte, konnte sie sich auch wieder bewegen.
„Bitte - ein Taschentuch - in meiner Manteltasche!“ Außer Atem gesprochen. Mit der linken Hand suchte ich danach, musste meine Rechte dann auch aus der Umklammerung lösen. Fuhr dann mit dem Taschentuch in die tiefe. Sanft. die glatten Rundungen umfahrend. Viel ausgiebiger als notwendig.
„Und was mache ich jetzt?“ Schließlich hatte ich eine ziemliche Erektion abbekommen. Nachdem ich den Geruch in mir aufgenommen hatte, wischte ich mir meine Hand an einem zweiten Taschentuch ab.
„Heute? Nichts mehr. Die Mittagspause ist vorbei.“ Pause “Aber da fällt uns schon noch was ein!“ Ein völlig entspanntes Grinsen strahlte mir entgegen. Sie rückte ihr Kostüm zurecht.
„Wie wirst du deine fehlenden Haare zu Hause erklären?
„Ganz einfach:“ Sie ließ mich mit der Antwort noch ein wenig zappeln: „Überraschung!“ Genau. Das war einfach. Zu einfach. Lachend, kopfschüttelnd, gingen wir unsere Rund weiter.
„Und deine Verspannung versorgen wir auch noch. Aber nicht heute“ Welch eine Drohung! Ich war gespannt. Ausgenutzt. Verspannt. Und gespannt.
Diesseits des Eisernen Steges trafen wir uns und liefen nebeneinander her die Runde, die wir zwar nicht verabredet, aber wie geplant gingen. Genau die richtige Dauer und Strecke für eine langsame Mittagspause.
„Meine Ängste und Vorbehalte scheine ich überwunden zu haben. Oder?“ Z schaut mich ernst, zu ernst, an. Sie lehnt an der gemauerten Uferbrüstung, die oben auf dem Damm den Weg begrenzt. Viel Sandstein, wenig Lücke.
Wissendes grinsendes Nicken von mir.
„Ich habe eine Überraschung.“ Pause „Komm näher“. Sie steht so, dass sie in Richtung Main blickt. die beiden Hände auf die Brüstung gestützt. Ich stand ebenso rechts neben ihr. Skyline. Skyline über dem Main.
„Überraschung? ich bin gespannt.“
„’Mal Sehen, ob du das gleich auch noch sagst.“ Die Regung in ihrem Gesicht ließ mich schlucken, was sie mit einem schelmischen Grinsen quittierte. Mit der linken Hand, griff sie vor mir vorbei und nahm meine Rechte. Drehte mich quer zu sich. Zog die Hand weiter zum Bund ihres Hosenanzugs. Dann ein kleines Stück tiefer. Die Erinnerung an die verbrachte Nacht lies mich erstarren. Sofort. Mit einem kuzen Blick zu den Seiten schaute Zerendipity, ob Leute direkt in der Nähe waren, stellte sich dann wieder Richtung Main, quetschte meine Hand zwischen Mauer und sich. Ihr Sommermantel verdeckte neben ihrem Körper auch einen Teil von mir, niemand würde sehen, was hier geschah. Während sie mit der linken Hand auf der Brüstung lehnt, öffnete sie mit der Rechten den Reisverschluss an ihrer Hose. Nimmt meine Rechte Hand und schiebt sie in den Reisverschluss. Sie schiebt sie nach unten wie einen Gegenstand, den ich willig gebe. erst über den Slip, über die Rundungen, bis hinunter zwischen an die Schenkel. Wieder nach oben. Zwängt dann die Hand auch in den Bund des Slips. Den Blick Richtung Main, so als ob nichts wäre. Auch hier wieder: Tieferscheiben. Tiefer nach unten. Mir fehlt etwas. Mein Erstaunen wandelte sich in Gewissheit. Seit unserem letzen Treffen hatte sie sich glatt rasiert.
„Überraschung… “ haucht sie. Tonlos. Ich wollte meine Hand zurückziehen, aber sie stoppe mich, schob sie wieder hinunter. Genau in die richtige Lage. Mittelfinger auf dem Spalt, beide Schamlippen berührend, bis fast ans untere Ende, Zeigefinger auf dem Rücken linken und Ringfinger auf der rechten Lippe. Der Daumen lag quer zur Seite unter den unteren Rand des Slips am Übergang von Becken zu Oberschenkel und der kleine Finger nach unten weggestreckt auf der Innenseite des rechten Oberschenkels. Der Handteller lag genau auf dem Venushügel. Vollflächig auf der unglaublich glatten Haut. Kurz verharrten wir in der Bewegung. Dann war klar was folgte. Nur meinen Mittelfinger bewegte ich, sodass die Fingerkuppe über die Ritze fuhr, beide Lippen berührend. Ziehe dann die ganze hand ein wenig höher, damit ich besseren Zugang finden würde. Zerendipity stellt sich etwas breiter hin, zieht die Magengrube ein. Ich komme mit der Fingerkuppe langsam zwischen die Lippen, in die Wärme. Die Feuchtigkeit strömt zusammen. Gibt den Weg frei. Ich kann das nächste Glied des Mittelfingers in das Fluidum rutschen lassen. Auch meine Haut muss erst genügend Feuchtigkeit aufnehmen, bevor die Reibung schwindet.
„Ühhberraschunghhhh…“ höre ich noch einmal genauso tonlos, aber noch mehr gehaucht und sehe wie ihre durch den BH in die Oberfläche der Bluse drücken. Sie atmet ruhig aber tief und wahrnehmbar durch den wenig geöffneten Mund. Ihre Stirn liegt in Falten. Konzentrierte Falten. Personen laufen vorbei, ins Gespräch vertieft. Scheinen nichts zu bemerken. Was auch? Einen Mantel, zwei Personen nebeneinander an der Brüstung, eng nebeneinander. Ihr Mantel verdeckt gut. Mein Anzug ist weit genug, meine Erektion zeichnete sich nicht ab.
„Pfuuuhhhhfff“ nahe am Pfeifen. Ich hatte den Ringmuskel erreicht. Das dritte Fingerglied rieb über die Klit. Sie drückte meinen Arm gegen die Brüstung, so sehr dass es weh tat. Aber ich machte weiter, konnte die Hand ein wenig drehen. Der Zeigefinger fand ebenfalls seine Weg. Die Hose ihres Kostüms war weit genug. Ein Finger ergründete den Ringmuskel, der zweite die Lippen. Tiefer! jetzt ging es. Mein Zeigefinger kroch an der Rückseite der Vagina nach oben und fand die kleine Erhebung. Der Daumen kam jetzt ins Spiel und landete mit der breiten Spitze aus ihre Knospe, übte einfach etwas Druck aus. Zerendipity bewegte sich keinen Millimeter, stand nur da und starrte auf den Fluss, ich schaute sie an, wie sie die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zog. Weitere Leute, die vorbeischlenderten, interessierten nicht mehr. Alle tiefen Hautfalten waren zugänglich. Der kleine kaum fingerabdruckmittengroße Hügel wurde fest.
„Hah!“ ganz kurz. Ihre Bauchdecke zeiht sich ein. „Hahhh!“ Ihr Ringmuskel zieht sich zusammen. „Ahhrrrrrieehh“ leise genug, um gegen den Wind nicht mehr gehört zu werden. Das Beben des Unterleibs wurde nur gedämpft durch den Druck auf meine Hand. Nicht mehr schleimig, sondern ein nasses Beben. Als es ein wenig abebbte, konnte sie sich auch wieder bewegen.
„Bitte - ein Taschentuch - in meiner Manteltasche!“ Außer Atem gesprochen. Mit der linken Hand suchte ich danach, musste meine Rechte dann auch aus der Umklammerung lösen. Fuhr dann mit dem Taschentuch in die tiefe. Sanft. die glatten Rundungen umfahrend. Viel ausgiebiger als notwendig.
„Und was mache ich jetzt?“ Schließlich hatte ich eine ziemliche Erektion abbekommen. Nachdem ich den Geruch in mir aufgenommen hatte, wischte ich mir meine Hand an einem zweiten Taschentuch ab.
„Heute? Nichts mehr. Die Mittagspause ist vorbei.“ Pause “Aber da fällt uns schon noch was ein!“ Ein völlig entspanntes Grinsen strahlte mir entgegen. Sie rückte ihr Kostüm zurecht.
„Wie wirst du deine fehlenden Haare zu Hause erklären?
„Ganz einfach:“ Sie ließ mich mit der Antwort noch ein wenig zappeln: „Überraschung!“ Genau. Das war einfach. Zu einfach. Lachend, kopfschüttelnd, gingen wir unsere Rund weiter.
„Und deine Verspannung versorgen wir auch noch. Aber nicht heute“ Welch eine Drohung! Ich war gespannt. Ausgenutzt. Verspannt. Und gespannt.
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Donnerstag, 22. November 2007
Zerendipity – Teil 15
mein.dasein, 13:16h
Also Fünf vor Zwölf in der Mitte des Eisernen Steges. Als ich kam stand Zerendipity schon da. Das war auch zu erwarten. Jetzt galt es abzuwarten, die richtigen Worte zu finden, vorsichtig zu sein. Als ich nahe genug an sie herangekommen war , zeigt sie mir ihr waidwundes Gesicht. Zerknirscht.
„Entschuldigung, bitte.“ Sie viel mir buchstäblich um den Hals. Umschlang mich und drückte ihren Kopf an meine Brust. „Weist Du, ich habe nur Panik bekommen…“ Pause. „Es war schon toll, …“ Pause. „Ich… Das ist mir einfach so noch nicht passiert.“
Ich kam nicht dazu Luft zu holen oder ihr ins Wort zu fallen. Immerhin standen wir nach etwa fünf Minuten gegenüber und mussten über diese verkrampfte Situation lachen. Wir schlenderten den Rest der Mittagspause unsere Runde am Main entlang und verabredeten uns für drei Tage später wieder im Hotel Europa.
„Und Bring dein Spielzeug mit.“
Sie lüpfte die Augenbrauen. „Ich bestelle ein Zimmer und schicke dir eine E-Mail.“
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das wurde schon fast gewohnheitsmäßig abgehandelt. Sie schrieb mir eine E-Mail mit der Uhrzeit, wir trafen uns in der Bar und unterhielten uns bei einem Longdrink über die ein oder andere Belanglosigkeit. Die Nervosität war ihr aber wieder deutlich anzumerken, als wir aufstanden, um uns in eines der Zimmer wegzustehlen. Nicht, dass ich weniger nervös war, aber sie schien es nicht zu merken. So schoben wir uns auch in das Zimmer hinein.
„Soll ich dir…“ fing Zerendipity an.
„Psssst, nicht reden“ unterbrach ich. Konzentration. Jetzt.
„... Handtasche…“
„Psssst“ Ich legt ihr den Zeigefinger auf den Mund. Handtasche? Die nahm ich an mich. Ach so, die Handfesseln. „Mach einfach nichts. Ich meine wirklich nichts.“ Ich kramte in der Handtasche und förderte neben den blauen Handfesseln auch eine Vibrator zu tage. Bunt, geblümt.
„Na ja,...“Z grinste verlegen.
„Psst“ Im Licht konnte ich nicht sehen, ob sie auch rot wurde. Ich legte beides mit der Handtasche zur Seite und begann, sie auszuziehen. Blazer abstreifen, Bluse aufknöpfen, Blusenärmel öffnen und aus der Hose ziehen. Sie stand ruhig da und lies mich gewähren. Wenige Berührungen aber inneres Beben. Die Anspannung lag in der Luft. Ich trat hinter sie, öffnete den BH und streifte ihn auch behutsam ab. Dabei hauchte ich schon warm auf ihre Gänsehaut. Dann nahm ich die ledernen Armbänder und legt sie vorsichtig und nicht zu eng um ihre Handgelenke. Das Metall der klappernden Haken war das einzige Geräusch das ich neben ihren Atmen noch hörte. Wieder hinter ihr stehend legt ich ihr die Hände, kalt vor Aufregung, auf die Schultern, die Daumen im Nacken, und dirigierte Sie so auf das Bett, dass sie sich auf den Bauch legte und die Hände nach oben über den Kopf ausstreckte. Ihre Anspannung wuchs. Die Schultern hatte sie hochgezogen, die Schulterblätter stachen aus ihrem Rücken heraus.
„Entspann dich! Es passiert dir nichts, was du nicht stoppen kannst.“ Ein paar kleine Dinge hatte ich noch zu tun. Nur Sekunden. Ich holte ein Glas mit kaltem Wasser und stellte es auf den Nachttisch, ein Handtuch legt ich daneben. Eine Teelöffel nahm ich aus einer Kaffeetasse auf der Minibar
„Mach die Augen zu.“ Das brauchte ich nicht zu sagen. Ich strich Z über den Rücken. Dann nahm ich den Teelöffel und fuhr mit der runden Seite über ihren Körper. Die Gänsehaut glättete sich an den Berührungspunkten. Sie Zuckte von der Kälte des Löffels an den Stellen zusammen, beherrschte sich aber, zu sehr zu wackeln. Leicht hauchte ich warmen Atem hinterher, währen ich den Löffel in das kalte Wasser tauchte und abtrocknete, um dann mit der Prozedur fortzufahren. Kaum eine Stelle des Rückens ließ ich aus. Flanken, Rückgrat, Nacken, Schultern, Hals, hinter den Ohrläppchen, die Arme hinauf, über die Rippen hinunter bis zum Bund der Hose. ich Zog ihr die Schuhe aus. Ich griff um ihre Hüfte und öffnete die Hose. Diese zog ich an den Hosenbeinen unter ihr hervor bzw. sie heraus und blickte auf die halterlosen Strümpfe.
Als nächstes nahm ich eine Bodylotion (nicht zu fettig, nicht zu cremig, nicht zu nass), die ich mir genau dafür mitgebracht hatte, gab einen Spritzer auf ihren Rücken und fing an die Stellen die ich eben noch mit dem kalten Löffel berührte mit den Handflächen und der Creme zu massieren. Zerendipity hatte sich mittlerweile entspannt, wie ich an den herabgesunkenen Schulterblättern sehen konnte.
Ich war noch immer komplett angezogen und hatte nur die Ärmel nach oben geschoben, um sie nur mit den Händen, aber nicht mit den Ärmelzipfeln zu berühren. Auf eine Andeutung hin drehte sie sich auf den Rücken und sah mich neugierig an. Mit dem Teelöffel umkreiste ich jetzt ihre Brustwarzen, fuhr hinab zum Nabel und über die Decke des Unterleibs, zurück zu den Brüsten. Kreise. Liebevolle, sanfte, erregende Kreise. Immer enger. Sie legte den Kopf in den Nacken, soweit es die Kissen zuließen. Der frisch gekühlte Löffel glitt wieder um die Warzen. Eine davon lies ich dann unter dem quer gestellten Löffelrand hervorfluppen. Die andere berührte ich mit der Zungenspitze warm, nicht ohne Wirkung. Meine Zunge erkundete die Umgebung der Warze. Jede kleine Falte. Den Löffel zur Seite. Bodylotion. Ich öffnete mein Hemd. Gab einen großen klecks der Lotion auf ihren Bauch und glitt mit meiner Brust drüber. Brust auf Brust. Berührung über die Cremeschicht. Hin- und hergleiten. Dabei konnte ich auch das Hemd abstreifen. Ich kniete immer noch halb neben dem Bett. Elektrisierend wenn sich ihre und meine Brustwarze berührten. Zwei kleine Erhebungen die sich sofort aufrichteten. Ich zog mich weiter aus, immer mit einer Hand bei Zerendipity, stets auf den Kontakt der Körper bedacht. So kniete ich dann auch neben ihr auf dem Bett.
Einen Strumpf zog ich ihr aus. Einmal durch den Zehzwischenraum schlängelnd band ihn um den kleinen Zeh. Nicht fest. Irritierend. Die unausgesprochene Frage stellend, wie sie darauf reagiere. Was sie mit dem abspreizen aller Zehen beantwortete: mehr Kontakt. Ich begann sie zu küssen. Das nackte Bein aufwärts. Seitlich in die Hüfte. Unterhalb der Brust. In den Busen. An den Halsansatz. Leichte Küssen. Leicht feuchte Küssen, die nach der Weiterbewegung von der Luft kühlende Stellen hinterließen. Dann fing ich an die Brustwarzen zu umkreisen. Jede einzelne Hautfalte im Warzenhof ergründend, über sie gekniet, mit dem Oberkörper dabei über ihrem Bauch die Creme weiter verteilend. Zerendipity lag ruhig da, obschon ich den Eindruck hatte, dass sie das nicht viel länger könnte. Mit meinen Händen fuhr ich unter ihre Pobacken und streifte ihren Tanga ab. Außer einem Strumpf hatte sie nun nichts mehr an. Meine Nasenspitze wanderte nun über die Bauchdecke zum Schamhügel hinab und versuchte die Haare in der Mitte zu teilen. Mit der Nasenspitze am oberen Ansatz ihren Lippen machte ich kleine Kreise, während ich die Zunge auf und abwärts bewegte bis sich die Lippen langsam teilen und ich in den warmen glitschigen Bereich vordringen konnte. Zerendipity half mir indem Sie die Beine weiter spreizte und mir das Becken entgegen hob so, dass meinen Mund über ihre Vulva stülpen und mit der Zunge ihren ganzen Geschmack auskosten konnte.
„Oaahhhrraaa“ leise und aus dem Bauch heraus gepresst. Das zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich schob meinen Körper in die Höhe, meine Lippen über den Bauch und meinen Phallus über die Schenkel gleitend, bis ich ganz sanft und ohne Wiederstand eindrang. Diese unbeschreibliche Wärme umfing meinen Schaft. Diese Wärme, die sich langsam entwickelt und die sich von dort aus im ganzen Körper ausbreiten kann. Nach einigen wenigen Stößen, nahm Zerendipity die gefesselten und nach oben ausgestreckten Hände über meinen Kopf und umfing mich. Sie legte die Hände auf meine Pobacken. Kalte Hände. Kühlend. Sei begleitete meine Bewegungen, die zu unseren Bewegungen wurden. Sie schob jeden Stoß nach. Wenn ich mich zurückzog, bäumte sie sich fast zur Brücke auf. Wenn ich vordrang, lies sie mich ganz in ihr versinken. Irgendwann presste sie mich gegen sich und gab mir keinen Spielraum mehr. Stilles Verharren. Ein kleiner Augenblick, bis das Pulsieren das wundervolle Pulsieren ihre Vagina umfing. Wellen, jede Sekunde eine. Wellen die mich einzwängten. Pulsierende Wellen, gegen sie ich ankämpfen musste, um selbst die Brandung zu bezwingen. Aber sie war so feucht geworden, dass ich nicht genug Wiederstand, nicht genug Reibung bekam.
Mit einem tiefen Blick entließ sie mich aus ihren Fesseln und drehte sich um. Auf den Knien, Po hoch, Gesicht in den Kissen, die gefesselte Hände an ihren Knien. Das ermöglichte mir das einfache Eindringen. Tief. Unendlich. Mein Schoß kam so bis auf die Pobacken. Ich hielt die Hüften, ich strich ihr über den Rücken, ich hielt mich an ihren Schultern fest und zog mich in sie hinein. Der ganze Schaft wurde bis zur Wurzel eingesogen. So brauchte ich nicht mehr lange, bis auch ich auf das Pulsiere reduziert wurde. Mit jedem weiteren Stoß kam jetzt auch bei mir eine Welle. Ausatmen. Ausatmen mit jedem eintauchen. Zehnmal. Zwanzigmal. Nach den letzten Zuckungen sank ich über Zerendipity zusammen. Noch ineinander kippten wir zur Seite. Ich hinter Ihr. Sie in meinen Schoß gepresst. Ich mit den Armen um sie geschlungen. Sie den Kopf in den Nacken streckend. Ich mit Küssen in ihren Nacken. Sie, sich fester an mich pressend.
„Kannst Du mich losmachen“ hauchte sie.
Ich konnte. Sie wie auch sie mich losließ. Unsere Feuchtigkeit zwischen sich uns ergoss. Langsam drehte sie sich um. Langsam schmiegte sie sich an mich, küsste mich auf die Brust.
„Siehst Du, es geht doch.“ hauchte sie, nicht ohne ein lächeln in der Stimme. Sie vergrub ihr Gesicht in meinem Schulterblatt, lag halb auf mir. Ich schlang meine Arme um sie für eine möglichst große Kontaktfläche. Nur keinen Quadratmillimeter verlieren. Umschlingen. Zufrieden Atmen. Den Moment auskosten. Die Wärme fließen lassen. Die Zeit fließen lassen. Wir beide im Mittelpunkt der Welt.
Nach einer Weile zerrten wir eine Decke über uns. Zerendipity löste den an ihrem Zeh festgeknoteten Strumpf. Wir lagen noch da, wach, das Atmen den anderen vernehmend, Die Haut spürend. Ein beidseitiger Energietransfer. Zerendipity verschwand dann ins Bad, machte sich wieder zurecht. Ich würde gleich das gleiche tun.
„Danke, ich danke Dir.
„Noch ein Sekt an der Bar?“
„Nein. besser nicht.
So verabschiedeten wir uns. Wir umarmten und drückten uns. . Genug Zeit verbracht und doch nicht genug. Ich würde am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit noch aus dem Hotel auschecken. Ich würde gut träumen.
„Entschuldigung, bitte.“ Sie viel mir buchstäblich um den Hals. Umschlang mich und drückte ihren Kopf an meine Brust. „Weist Du, ich habe nur Panik bekommen…“ Pause. „Es war schon toll, …“ Pause. „Ich… Das ist mir einfach so noch nicht passiert.“
Ich kam nicht dazu Luft zu holen oder ihr ins Wort zu fallen. Immerhin standen wir nach etwa fünf Minuten gegenüber und mussten über diese verkrampfte Situation lachen. Wir schlenderten den Rest der Mittagspause unsere Runde am Main entlang und verabredeten uns für drei Tage später wieder im Hotel Europa.
„Und Bring dein Spielzeug mit.“
Sie lüpfte die Augenbrauen. „Ich bestelle ein Zimmer und schicke dir eine E-Mail.“
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das wurde schon fast gewohnheitsmäßig abgehandelt. Sie schrieb mir eine E-Mail mit der Uhrzeit, wir trafen uns in der Bar und unterhielten uns bei einem Longdrink über die ein oder andere Belanglosigkeit. Die Nervosität war ihr aber wieder deutlich anzumerken, als wir aufstanden, um uns in eines der Zimmer wegzustehlen. Nicht, dass ich weniger nervös war, aber sie schien es nicht zu merken. So schoben wir uns auch in das Zimmer hinein.
„Soll ich dir…“ fing Zerendipity an.
„Psssst, nicht reden“ unterbrach ich. Konzentration. Jetzt.
„... Handtasche…“
„Psssst“ Ich legt ihr den Zeigefinger auf den Mund. Handtasche? Die nahm ich an mich. Ach so, die Handfesseln. „Mach einfach nichts. Ich meine wirklich nichts.“ Ich kramte in der Handtasche und förderte neben den blauen Handfesseln auch eine Vibrator zu tage. Bunt, geblümt.
„Na ja,...“Z grinste verlegen.
„Psst“ Im Licht konnte ich nicht sehen, ob sie auch rot wurde. Ich legte beides mit der Handtasche zur Seite und begann, sie auszuziehen. Blazer abstreifen, Bluse aufknöpfen, Blusenärmel öffnen und aus der Hose ziehen. Sie stand ruhig da und lies mich gewähren. Wenige Berührungen aber inneres Beben. Die Anspannung lag in der Luft. Ich trat hinter sie, öffnete den BH und streifte ihn auch behutsam ab. Dabei hauchte ich schon warm auf ihre Gänsehaut. Dann nahm ich die ledernen Armbänder und legt sie vorsichtig und nicht zu eng um ihre Handgelenke. Das Metall der klappernden Haken war das einzige Geräusch das ich neben ihren Atmen noch hörte. Wieder hinter ihr stehend legt ich ihr die Hände, kalt vor Aufregung, auf die Schultern, die Daumen im Nacken, und dirigierte Sie so auf das Bett, dass sie sich auf den Bauch legte und die Hände nach oben über den Kopf ausstreckte. Ihre Anspannung wuchs. Die Schultern hatte sie hochgezogen, die Schulterblätter stachen aus ihrem Rücken heraus.
„Entspann dich! Es passiert dir nichts, was du nicht stoppen kannst.“ Ein paar kleine Dinge hatte ich noch zu tun. Nur Sekunden. Ich holte ein Glas mit kaltem Wasser und stellte es auf den Nachttisch, ein Handtuch legt ich daneben. Eine Teelöffel nahm ich aus einer Kaffeetasse auf der Minibar
„Mach die Augen zu.“ Das brauchte ich nicht zu sagen. Ich strich Z über den Rücken. Dann nahm ich den Teelöffel und fuhr mit der runden Seite über ihren Körper. Die Gänsehaut glättete sich an den Berührungspunkten. Sie Zuckte von der Kälte des Löffels an den Stellen zusammen, beherrschte sich aber, zu sehr zu wackeln. Leicht hauchte ich warmen Atem hinterher, währen ich den Löffel in das kalte Wasser tauchte und abtrocknete, um dann mit der Prozedur fortzufahren. Kaum eine Stelle des Rückens ließ ich aus. Flanken, Rückgrat, Nacken, Schultern, Hals, hinter den Ohrläppchen, die Arme hinauf, über die Rippen hinunter bis zum Bund der Hose. ich Zog ihr die Schuhe aus. Ich griff um ihre Hüfte und öffnete die Hose. Diese zog ich an den Hosenbeinen unter ihr hervor bzw. sie heraus und blickte auf die halterlosen Strümpfe.
Als nächstes nahm ich eine Bodylotion (nicht zu fettig, nicht zu cremig, nicht zu nass), die ich mir genau dafür mitgebracht hatte, gab einen Spritzer auf ihren Rücken und fing an die Stellen die ich eben noch mit dem kalten Löffel berührte mit den Handflächen und der Creme zu massieren. Zerendipity hatte sich mittlerweile entspannt, wie ich an den herabgesunkenen Schulterblättern sehen konnte.
Ich war noch immer komplett angezogen und hatte nur die Ärmel nach oben geschoben, um sie nur mit den Händen, aber nicht mit den Ärmelzipfeln zu berühren. Auf eine Andeutung hin drehte sie sich auf den Rücken und sah mich neugierig an. Mit dem Teelöffel umkreiste ich jetzt ihre Brustwarzen, fuhr hinab zum Nabel und über die Decke des Unterleibs, zurück zu den Brüsten. Kreise. Liebevolle, sanfte, erregende Kreise. Immer enger. Sie legte den Kopf in den Nacken, soweit es die Kissen zuließen. Der frisch gekühlte Löffel glitt wieder um die Warzen. Eine davon lies ich dann unter dem quer gestellten Löffelrand hervorfluppen. Die andere berührte ich mit der Zungenspitze warm, nicht ohne Wirkung. Meine Zunge erkundete die Umgebung der Warze. Jede kleine Falte. Den Löffel zur Seite. Bodylotion. Ich öffnete mein Hemd. Gab einen großen klecks der Lotion auf ihren Bauch und glitt mit meiner Brust drüber. Brust auf Brust. Berührung über die Cremeschicht. Hin- und hergleiten. Dabei konnte ich auch das Hemd abstreifen. Ich kniete immer noch halb neben dem Bett. Elektrisierend wenn sich ihre und meine Brustwarze berührten. Zwei kleine Erhebungen die sich sofort aufrichteten. Ich zog mich weiter aus, immer mit einer Hand bei Zerendipity, stets auf den Kontakt der Körper bedacht. So kniete ich dann auch neben ihr auf dem Bett.
Einen Strumpf zog ich ihr aus. Einmal durch den Zehzwischenraum schlängelnd band ihn um den kleinen Zeh. Nicht fest. Irritierend. Die unausgesprochene Frage stellend, wie sie darauf reagiere. Was sie mit dem abspreizen aller Zehen beantwortete: mehr Kontakt. Ich begann sie zu küssen. Das nackte Bein aufwärts. Seitlich in die Hüfte. Unterhalb der Brust. In den Busen. An den Halsansatz. Leichte Küssen. Leicht feuchte Küssen, die nach der Weiterbewegung von der Luft kühlende Stellen hinterließen. Dann fing ich an die Brustwarzen zu umkreisen. Jede einzelne Hautfalte im Warzenhof ergründend, über sie gekniet, mit dem Oberkörper dabei über ihrem Bauch die Creme weiter verteilend. Zerendipity lag ruhig da, obschon ich den Eindruck hatte, dass sie das nicht viel länger könnte. Mit meinen Händen fuhr ich unter ihre Pobacken und streifte ihren Tanga ab. Außer einem Strumpf hatte sie nun nichts mehr an. Meine Nasenspitze wanderte nun über die Bauchdecke zum Schamhügel hinab und versuchte die Haare in der Mitte zu teilen. Mit der Nasenspitze am oberen Ansatz ihren Lippen machte ich kleine Kreise, während ich die Zunge auf und abwärts bewegte bis sich die Lippen langsam teilen und ich in den warmen glitschigen Bereich vordringen konnte. Zerendipity half mir indem Sie die Beine weiter spreizte und mir das Becken entgegen hob so, dass meinen Mund über ihre Vulva stülpen und mit der Zunge ihren ganzen Geschmack auskosten konnte.
„Oaahhhrraaa“ leise und aus dem Bauch heraus gepresst. Das zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich schob meinen Körper in die Höhe, meine Lippen über den Bauch und meinen Phallus über die Schenkel gleitend, bis ich ganz sanft und ohne Wiederstand eindrang. Diese unbeschreibliche Wärme umfing meinen Schaft. Diese Wärme, die sich langsam entwickelt und die sich von dort aus im ganzen Körper ausbreiten kann. Nach einigen wenigen Stößen, nahm Zerendipity die gefesselten und nach oben ausgestreckten Hände über meinen Kopf und umfing mich. Sie legte die Hände auf meine Pobacken. Kalte Hände. Kühlend. Sei begleitete meine Bewegungen, die zu unseren Bewegungen wurden. Sie schob jeden Stoß nach. Wenn ich mich zurückzog, bäumte sie sich fast zur Brücke auf. Wenn ich vordrang, lies sie mich ganz in ihr versinken. Irgendwann presste sie mich gegen sich und gab mir keinen Spielraum mehr. Stilles Verharren. Ein kleiner Augenblick, bis das Pulsieren das wundervolle Pulsieren ihre Vagina umfing. Wellen, jede Sekunde eine. Wellen die mich einzwängten. Pulsierende Wellen, gegen sie ich ankämpfen musste, um selbst die Brandung zu bezwingen. Aber sie war so feucht geworden, dass ich nicht genug Wiederstand, nicht genug Reibung bekam.
Mit einem tiefen Blick entließ sie mich aus ihren Fesseln und drehte sich um. Auf den Knien, Po hoch, Gesicht in den Kissen, die gefesselte Hände an ihren Knien. Das ermöglichte mir das einfache Eindringen. Tief. Unendlich. Mein Schoß kam so bis auf die Pobacken. Ich hielt die Hüften, ich strich ihr über den Rücken, ich hielt mich an ihren Schultern fest und zog mich in sie hinein. Der ganze Schaft wurde bis zur Wurzel eingesogen. So brauchte ich nicht mehr lange, bis auch ich auf das Pulsiere reduziert wurde. Mit jedem weiteren Stoß kam jetzt auch bei mir eine Welle. Ausatmen. Ausatmen mit jedem eintauchen. Zehnmal. Zwanzigmal. Nach den letzten Zuckungen sank ich über Zerendipity zusammen. Noch ineinander kippten wir zur Seite. Ich hinter Ihr. Sie in meinen Schoß gepresst. Ich mit den Armen um sie geschlungen. Sie den Kopf in den Nacken streckend. Ich mit Küssen in ihren Nacken. Sie, sich fester an mich pressend.
„Kannst Du mich losmachen“ hauchte sie.
Ich konnte. Sie wie auch sie mich losließ. Unsere Feuchtigkeit zwischen sich uns ergoss. Langsam drehte sie sich um. Langsam schmiegte sie sich an mich, küsste mich auf die Brust.
„Siehst Du, es geht doch.“ hauchte sie, nicht ohne ein lächeln in der Stimme. Sie vergrub ihr Gesicht in meinem Schulterblatt, lag halb auf mir. Ich schlang meine Arme um sie für eine möglichst große Kontaktfläche. Nur keinen Quadratmillimeter verlieren. Umschlingen. Zufrieden Atmen. Den Moment auskosten. Die Wärme fließen lassen. Die Zeit fließen lassen. Wir beide im Mittelpunkt der Welt.
Nach einer Weile zerrten wir eine Decke über uns. Zerendipity löste den an ihrem Zeh festgeknoteten Strumpf. Wir lagen noch da, wach, das Atmen den anderen vernehmend, Die Haut spürend. Ein beidseitiger Energietransfer. Zerendipity verschwand dann ins Bad, machte sich wieder zurecht. Ich würde gleich das gleiche tun.
„Danke, ich danke Dir.
„Noch ein Sekt an der Bar?“
„Nein. besser nicht.
So verabschiedeten wir uns. Wir umarmten und drückten uns. . Genug Zeit verbracht und doch nicht genug. Ich würde am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit noch aus dem Hotel auschecken. Ich würde gut träumen.
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Dienstag, 20. November 2007
Zerendipity – Teil 14
mein.dasein, 10:34h
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22:03
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia
Text:
Ich hatte die totale Blockade. Plötzlich war alles Mögliche in meinem Kopf. Aufgaben, Sitzungsprotokoll, Termindruck. Es ging einfach nichts mehr. Dass ich neben dir Einschlafen konnte, hat mir viel Sicherheit gegeben. Der Abschied war aber zu traurig. Ich kann dich verstehen. Erst so ein Anfang und dann zickt die Alte rum. Du musst ja einfach wegrennen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht anders gemacht. Auweia, nur Satzfetzen. Ich krieg keinen Gedanken zusammen.
GLG
Z
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01:52
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia 2
Text:
Hi,
nur noch mal kurz. es tut mir leid. ich hab mir anscheinend zuviel vorgenommen.
Z
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07:43
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: nochmal auweia
Text:
Hi,
ich konnte kaum schlafen. Ich habs total verbockt. bitte verstehe die letzte mail nicht falsch. Sowas ist mir noch nie passiert. melde dich bitte.
Bitte.
Z
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Drei E-Mails! Gleich als erstes am Morgen. Was sollte ich da nur machen. Ich hatte zwar so einigermaßen geschlafen; aber was war da nur los? Natürlich war ich am Boden zerstört. Matt. Schachmatt. So konnte das doch nicht gehen. Wer scherte sich eigentlich um meine Gefühle? Warum Ich? Muss ich mir das antun? Nochmal so eine Pleite vielleicht. Verärgert. Verstört. Gekränkt (Aha das geht nur bei Leuten an denen einem etwas liegt)! Aber auch aufgeregt. Durch den Wind eben.
Ich musste sie zappeln lassen. Wenigstens ein paar Stunden. Bis halb elf schaffte ich es.
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10:38
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: auweia 1, 2 und nochmal
Ich schätze, wir sollten eine Spaziergang machen :-)
Wieder mal: 5 vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
Ein bestimmt nicht am Boden zerstörter Gruß
schokoriegel
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Da lies ich mich zu was hinreisen. Nicht am Boden zerstört? Zu blöde. Völlig falsch. Jetzt war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen würde.
22:03
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia
Text:
Ich hatte die totale Blockade. Plötzlich war alles Mögliche in meinem Kopf. Aufgaben, Sitzungsprotokoll, Termindruck. Es ging einfach nichts mehr. Dass ich neben dir Einschlafen konnte, hat mir viel Sicherheit gegeben. Der Abschied war aber zu traurig. Ich kann dich verstehen. Erst so ein Anfang und dann zickt die Alte rum. Du musst ja einfach wegrennen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht anders gemacht. Auweia, nur Satzfetzen. Ich krieg keinen Gedanken zusammen.
GLG
Z
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01:52
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia 2
Text:
Hi,
nur noch mal kurz. es tut mir leid. ich hab mir anscheinend zuviel vorgenommen.
Z
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07:43
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: nochmal auweia
Text:
Hi,
ich konnte kaum schlafen. Ich habs total verbockt. bitte verstehe die letzte mail nicht falsch. Sowas ist mir noch nie passiert. melde dich bitte.
Bitte.
Z
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Drei E-Mails! Gleich als erstes am Morgen. Was sollte ich da nur machen. Ich hatte zwar so einigermaßen geschlafen; aber was war da nur los? Natürlich war ich am Boden zerstört. Matt. Schachmatt. So konnte das doch nicht gehen. Wer scherte sich eigentlich um meine Gefühle? Warum Ich? Muss ich mir das antun? Nochmal so eine Pleite vielleicht. Verärgert. Verstört. Gekränkt (Aha das geht nur bei Leuten an denen einem etwas liegt)! Aber auch aufgeregt. Durch den Wind eben.
Ich musste sie zappeln lassen. Wenigstens ein paar Stunden. Bis halb elf schaffte ich es.
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10:38
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: auweia 1, 2 und nochmal
Ich schätze, wir sollten eine Spaziergang machen :-)
Wieder mal: 5 vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
Ein bestimmt nicht am Boden zerstörter Gruß
schokoriegel
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Da lies ich mich zu was hinreisen. Nicht am Boden zerstört? Zu blöde. Völlig falsch. Jetzt war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen würde.
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Dienstag, 30. Oktober 2007
Zerendipity – Teil 13
mein.dasein, 18:10h
Ich hatte den folgenden Arbeitstag einigermaßen über die Bühne gebracht. Die Sitzungen hatte ich schon längst vorbereitet, so ich hatte an diesem Tag keine außergewöhnliche Hektik. Einzig störend war das Warten zwischen den einzelnen Tätigkeitshäppchen. Sitzungen abhandeln. Protokolle schreiben. Informationen zusammensuchen und wieder verteilen. Kommunikation in Gang halten. Telephonate. E-Mails. Direkte Gespräche. Telephonkonferenzen. Noch mehr E-Mails. Kaum durchgängige Arbeit, alles Stückwerk. Getragen wurde ich von dem Gedanken an das Treffen mit Z. So machte ich mich schließlich auch auf den Weg.
An einer Apotheke wollte ich noch Sicherheitsmaßnahmen treffen. Ich wählte ein kleines Päckchen Kondome, neutral, kein Firlefanz, passend für die Jackentasche und stand in die Kassenschlange hinter einer alten Frau, die den morbiden Feilchenparfümduft älterer Leute verströmte. Die Verkäuferin nahm die Packung, hielt sie unter den Scanner und wurde erst dann gewahr, was sie in der Hand hielt und schaute mich über die Brille hinweg mit einem Grinsen an, das mit irgendetwas zwischen Missbilligung und Amüsiertheit fragte, was ich vor hätte. Mit diesem Grinsen im Hinterkopf wühlte ich mich dann auch durch die Feierabendfußgängermassen, die zum Bahnhof strömten zum Hotel Europa, das etwas seitlich, nördlich vom Bahnhof liegt. Im Bauch eine Gefühl, das die Unbestimmtheit dessen, was heute geschehen konnte, in eine Aufgewühltheit umwandelte.
Ich traf Zerendipity gleich hinter dem Eingang zu Pianobar, wo sie gerade ihren Mantel an der Garderobe aufhängte. Wir begrüßten uns mit einem kleinen Wangenkuss und suchten uns einen der kleinen runden Glastische mit Ledersesseln, die man in so einer Hotellobby erwartet. Im Hintergrund rieselte leichte Jazzmusik aus dem Flügel. Romantisch umspielte, kaum wiedererkennbare Melodien schwangen gerade so laut im Raum, dass eine Unterhaltung mit etwas Distanz eben so möglich war. Um meine Aufgewühltheit zu dämpfen, bestellte ich mir einen Dry Martini, diese schärfere Mischung aus Gin, Wermut und grüner Olive. Zerendipity entschloss sich zu einem Froozen Strawberry Daiquiri, während wir schon mitten im Gespräch waren. Arbeit war das Thema. Der Stress. Die Mails. Hetze. Hektik. Der alltägliche Wahnsinn, der vom Leben abhält. Probleme. Das Loslassen tat gut. Loslassen der Probleme. Delegieren an die Ohren eines Anderen. Ein neues Schüsselchen Erdnüsse kam ebenso, wie die zweite Runde Cocktails. Wir waren so sehr in unser Gespräch vertieft, dass die Musik kaum zu hören war. Wund gespielte Finger am Flügel interessierten uns nicht. Zerendipity verschwand irgendwann auf die Toilette.
„Ich gehe mal meine Nase pudern.“ und ich saß da. Meine Anspannung und Aufgewühltheit war inzwischen einem wohligen Gefühl von Vertrautheit gewichen. Die Musik konnte ich aber nur hinter diesem Schleier wahrnehmen. Ich dachte – Nichts. Alles strömte nur auf mich ein.
„Ich hab ein Zimmer. Die Drinks sind bezahlt.“ flüsterte Zerendipity mir ins Ohr. Ich hatte sie nicht wiederkommen gehört. Sie hielt den Schlüssel vor meine Nase.
„Komm.“ war das einzige was sie noch sagte.
Wir nahmen unsere Mäntel, gingen von der Pianobar in die Hotellobby zu den Aufzügen, ohne in Richtung der Rezeption zu schauen, schließlich hätte man uns nach unserm nicht vorhandenen Gepäck fragen können. Schweigend, aber Schulter an Schulter gelehnt, fuhren wir nach oben.
Wir kamen in eines der üblichen Hotelzimmer ohne Luxus. Praktisch eingerichtet. Doppelbett dominierend in der Mitte. Ein lederner Sessel, wie in der Pianobar mehr zum Fenster hin. Ein Fernseher auf einem Sideboard, das in einen kleinen Schreibtisch übergeht. Kleiderschränke direkt neben dem Eingang. Alles in hell, weiß und hellen beige gehalten. Sachlich. Ein Nassbereich auf der zum Gang liegenden Seite des Zimmers. Unaufwendig. Ohne Tür.
Wir standen mitten im Raum. Verlegenheit. Wie geht es weiter! Wir standen wir unschlüssig da. Ansehen.
„Für heute ist alles für heute gesagt.“ Die Worte schwebten im Raum.
Zerendipity fing an mir das Jacket von den Schultern zu schieben. Ich machte ihre Bluse auf. Sie nestelte am meinem Gürtel herum. Ich versuchte das auch bei ihr. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und schnickte diese zur Seite. Ich versuchte aus meinen herauszukommen. Blöde Schürsenkel. Sie machte mein Hemd auf. Ich öffnete den Reisverschluss ihres Kostüms. Die Kleider verstreuten sich um uns herum auf dem Boden. Zum Schluss hatten wir nur noch Unterwäsche an. Ich half beim BH. Zerendipity ging einen schritt rückwärts und setzte sich in den Sessel. Sie saß da, nur noch in Frenchpants. Was für ein Anblick. Meine Erektion spannte augenblicklich den Bund der Unterhose auf.
Sie nahm die Schenkel auseinander. Atemberaubend. Ich kniete mich vor ihr hin, fuhr mit beiden Händen und abgespreizten Fingern von den Knien hinauf über die Oberschenkel. Dann über die weichen Innenseiten nach unten und packe die Oberschenkel so, dass ich Zerendipity auf mich hin ziehen konnte. Die Kniekehlen hingen über meinen Schultern. Ihre Fersen lagen auf meinem Rücken. Zerendpity saß nur noch mit einem winzigen Rest Po auf dem Sessel. Mit beiden Wangen fuhr ich gleichzeitig langsam und genüsslich an ihren beiden Schenkelinnenseiten entlang. Wieder ein Stück zurück. Mit der Nase über dem rechten Muskel entlang streichen, wobei ich meine trockenen Lippen über die Haut streichen ließ. Wieder vordringen, bis die Nase diese kitzeligen Knick zwischen Bein und Unterleib ganz weit innen berührte, wo die Naht der Frenchpants entlang lief. Mit der Nase fuhr ich direkt über die Mitte des Stoffes nach oben. Langsam. Sie zitterte ein wenig, ein Beben.
„Haaahhhhhhh, höööääärr“, sie schob den Unterkiefer mit leicht geöffnetem Mund vor. Meine Nase, meine Lippen (Mund geöffnet, sodass ich warmen Atem herausdrücken kann) und mein Unterkiefer lagen jetzt auf dem Stoff. Sie hatte die Augen ein ganz kleines bisschen zusammengekniffen und sah mich an. Ich schloss meine Augen und versuchte mich ganz auf die richtigen Stellen zu konzentrieren. Wo soll meine Zunge landen? Wo zuerst? Wie komme ich geschickt unter den Stoff?
„Ich kann nicht,“ hörte ich, als ich mich tiefer in sie hineingraben wollte „Ich bin im Kopf einfach nicht frei.“ Pause. Stillhalten. Sie grub mir die Hände in die Haare und schob meinen Kopf sanft nach hinten. So verharrten wir, schauten uns an. Pause. Erstaunen. Ich hörte das Rauschen des Verkehres draußen auf der Straße. Meine Erektion hatte sich praktisch verflüchtigt. Lachen. Verzweifelung. Verwunderung. Zerendipity hatte Tränen in den Augen und lächelte bemüht.
„Irgendwas geht schief mit uns“ bringt sie hervor. Pause „Ich - ich hab den Kopf nicht frei. Alles mögliche geht mir durch den Kopf.“
Ich befreite mich aus meiner eigentlich angenehmen Lage und setzte mich im Schneidersitz auf den Boden. Jetzt hätte ich eine Decke gebrauchen können.
„Hab Dich schon in der Apotheke gesehen.“ Verlegener Gesprächsanfang.
„Etwas zu trinken?“
„Gerne.“
Ich nahm zwei Sektpiccolos aus der Minibar, keine Gläser, und setzte mich auf das Bett, schraubte beide auf und reichte ihr den einen. Keinen Laut außer dem Pling der beiden Flaschen beim anstoßen.
„Leg dich neben mich,“ sagte ich nach einem Schluck, „so kann ich noch deine Haut spüren.“
„Gerne.“ Schon wieder: gerne. Sie nickte bedächtig und kam herüber zum Bett. Wir lösten den Überzug der rundherum unter die Matratze geklemmt war und schlüpften in die frischen Laken. Wenige Berührungen. Ich lag auf dem Rücken. Sie legte den Kopf auf meine Schulter und kuschelte sich an mich. Kopf auf Schulter. Arm auf meinem Bauch.
Nach einer halbe Stunde wurde ich vom Rauschen und Hupen des Verkehrs geweckt. Zerendipity war auch sofort wach. Mit Worten, die eine Niederlage schönzureden versuchten, zogen wir uns an. Sie würde morgen früh auf dem Weg zur Arbeit aus dem Hotel auschecken, so hätten wir keine peinlichen Blicke zu überstehen. Wie gut. Mit einer Umarmung verabschiedeten wir uns. Auf dem Weg zum Bahnhof holte ich mir noch ein belegtes Brötchen, schließlich hatte ich außer Erdnüssen noch nichts gegessen, und trat nachdenklich den Heimweg an.
An einer Apotheke wollte ich noch Sicherheitsmaßnahmen treffen. Ich wählte ein kleines Päckchen Kondome, neutral, kein Firlefanz, passend für die Jackentasche und stand in die Kassenschlange hinter einer alten Frau, die den morbiden Feilchenparfümduft älterer Leute verströmte. Die Verkäuferin nahm die Packung, hielt sie unter den Scanner und wurde erst dann gewahr, was sie in der Hand hielt und schaute mich über die Brille hinweg mit einem Grinsen an, das mit irgendetwas zwischen Missbilligung und Amüsiertheit fragte, was ich vor hätte. Mit diesem Grinsen im Hinterkopf wühlte ich mich dann auch durch die Feierabendfußgängermassen, die zum Bahnhof strömten zum Hotel Europa, das etwas seitlich, nördlich vom Bahnhof liegt. Im Bauch eine Gefühl, das die Unbestimmtheit dessen, was heute geschehen konnte, in eine Aufgewühltheit umwandelte.
Ich traf Zerendipity gleich hinter dem Eingang zu Pianobar, wo sie gerade ihren Mantel an der Garderobe aufhängte. Wir begrüßten uns mit einem kleinen Wangenkuss und suchten uns einen der kleinen runden Glastische mit Ledersesseln, die man in so einer Hotellobby erwartet. Im Hintergrund rieselte leichte Jazzmusik aus dem Flügel. Romantisch umspielte, kaum wiedererkennbare Melodien schwangen gerade so laut im Raum, dass eine Unterhaltung mit etwas Distanz eben so möglich war. Um meine Aufgewühltheit zu dämpfen, bestellte ich mir einen Dry Martini, diese schärfere Mischung aus Gin, Wermut und grüner Olive. Zerendipity entschloss sich zu einem Froozen Strawberry Daiquiri, während wir schon mitten im Gespräch waren. Arbeit war das Thema. Der Stress. Die Mails. Hetze. Hektik. Der alltägliche Wahnsinn, der vom Leben abhält. Probleme. Das Loslassen tat gut. Loslassen der Probleme. Delegieren an die Ohren eines Anderen. Ein neues Schüsselchen Erdnüsse kam ebenso, wie die zweite Runde Cocktails. Wir waren so sehr in unser Gespräch vertieft, dass die Musik kaum zu hören war. Wund gespielte Finger am Flügel interessierten uns nicht. Zerendipity verschwand irgendwann auf die Toilette.
„Ich gehe mal meine Nase pudern.“ und ich saß da. Meine Anspannung und Aufgewühltheit war inzwischen einem wohligen Gefühl von Vertrautheit gewichen. Die Musik konnte ich aber nur hinter diesem Schleier wahrnehmen. Ich dachte – Nichts. Alles strömte nur auf mich ein.
„Ich hab ein Zimmer. Die Drinks sind bezahlt.“ flüsterte Zerendipity mir ins Ohr. Ich hatte sie nicht wiederkommen gehört. Sie hielt den Schlüssel vor meine Nase.
„Komm.“ war das einzige was sie noch sagte.
Wir nahmen unsere Mäntel, gingen von der Pianobar in die Hotellobby zu den Aufzügen, ohne in Richtung der Rezeption zu schauen, schließlich hätte man uns nach unserm nicht vorhandenen Gepäck fragen können. Schweigend, aber Schulter an Schulter gelehnt, fuhren wir nach oben.
Wir kamen in eines der üblichen Hotelzimmer ohne Luxus. Praktisch eingerichtet. Doppelbett dominierend in der Mitte. Ein lederner Sessel, wie in der Pianobar mehr zum Fenster hin. Ein Fernseher auf einem Sideboard, das in einen kleinen Schreibtisch übergeht. Kleiderschränke direkt neben dem Eingang. Alles in hell, weiß und hellen beige gehalten. Sachlich. Ein Nassbereich auf der zum Gang liegenden Seite des Zimmers. Unaufwendig. Ohne Tür.
Wir standen mitten im Raum. Verlegenheit. Wie geht es weiter! Wir standen wir unschlüssig da. Ansehen.
„Für heute ist alles für heute gesagt.“ Die Worte schwebten im Raum.
Zerendipity fing an mir das Jacket von den Schultern zu schieben. Ich machte ihre Bluse auf. Sie nestelte am meinem Gürtel herum. Ich versuchte das auch bei ihr. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und schnickte diese zur Seite. Ich versuchte aus meinen herauszukommen. Blöde Schürsenkel. Sie machte mein Hemd auf. Ich öffnete den Reisverschluss ihres Kostüms. Die Kleider verstreuten sich um uns herum auf dem Boden. Zum Schluss hatten wir nur noch Unterwäsche an. Ich half beim BH. Zerendipity ging einen schritt rückwärts und setzte sich in den Sessel. Sie saß da, nur noch in Frenchpants. Was für ein Anblick. Meine Erektion spannte augenblicklich den Bund der Unterhose auf.
Sie nahm die Schenkel auseinander. Atemberaubend. Ich kniete mich vor ihr hin, fuhr mit beiden Händen und abgespreizten Fingern von den Knien hinauf über die Oberschenkel. Dann über die weichen Innenseiten nach unten und packe die Oberschenkel so, dass ich Zerendipity auf mich hin ziehen konnte. Die Kniekehlen hingen über meinen Schultern. Ihre Fersen lagen auf meinem Rücken. Zerendpity saß nur noch mit einem winzigen Rest Po auf dem Sessel. Mit beiden Wangen fuhr ich gleichzeitig langsam und genüsslich an ihren beiden Schenkelinnenseiten entlang. Wieder ein Stück zurück. Mit der Nase über dem rechten Muskel entlang streichen, wobei ich meine trockenen Lippen über die Haut streichen ließ. Wieder vordringen, bis die Nase diese kitzeligen Knick zwischen Bein und Unterleib ganz weit innen berührte, wo die Naht der Frenchpants entlang lief. Mit der Nase fuhr ich direkt über die Mitte des Stoffes nach oben. Langsam. Sie zitterte ein wenig, ein Beben.
„Haaahhhhhhh, höööääärr“, sie schob den Unterkiefer mit leicht geöffnetem Mund vor. Meine Nase, meine Lippen (Mund geöffnet, sodass ich warmen Atem herausdrücken kann) und mein Unterkiefer lagen jetzt auf dem Stoff. Sie hatte die Augen ein ganz kleines bisschen zusammengekniffen und sah mich an. Ich schloss meine Augen und versuchte mich ganz auf die richtigen Stellen zu konzentrieren. Wo soll meine Zunge landen? Wo zuerst? Wie komme ich geschickt unter den Stoff?
„Ich kann nicht,“ hörte ich, als ich mich tiefer in sie hineingraben wollte „Ich bin im Kopf einfach nicht frei.“ Pause. Stillhalten. Sie grub mir die Hände in die Haare und schob meinen Kopf sanft nach hinten. So verharrten wir, schauten uns an. Pause. Erstaunen. Ich hörte das Rauschen des Verkehres draußen auf der Straße. Meine Erektion hatte sich praktisch verflüchtigt. Lachen. Verzweifelung. Verwunderung. Zerendipity hatte Tränen in den Augen und lächelte bemüht.
„Irgendwas geht schief mit uns“ bringt sie hervor. Pause „Ich - ich hab den Kopf nicht frei. Alles mögliche geht mir durch den Kopf.“
Ich befreite mich aus meiner eigentlich angenehmen Lage und setzte mich im Schneidersitz auf den Boden. Jetzt hätte ich eine Decke gebrauchen können.
„Hab Dich schon in der Apotheke gesehen.“ Verlegener Gesprächsanfang.
„Etwas zu trinken?“
„Gerne.“
Ich nahm zwei Sektpiccolos aus der Minibar, keine Gläser, und setzte mich auf das Bett, schraubte beide auf und reichte ihr den einen. Keinen Laut außer dem Pling der beiden Flaschen beim anstoßen.
„Leg dich neben mich,“ sagte ich nach einem Schluck, „so kann ich noch deine Haut spüren.“
„Gerne.“ Schon wieder: gerne. Sie nickte bedächtig und kam herüber zum Bett. Wir lösten den Überzug der rundherum unter die Matratze geklemmt war und schlüpften in die frischen Laken. Wenige Berührungen. Ich lag auf dem Rücken. Sie legte den Kopf auf meine Schulter und kuschelte sich an mich. Kopf auf Schulter. Arm auf meinem Bauch.
Nach einer halbe Stunde wurde ich vom Rauschen und Hupen des Verkehrs geweckt. Zerendipity war auch sofort wach. Mit Worten, die eine Niederlage schönzureden versuchten, zogen wir uns an. Sie würde morgen früh auf dem Weg zur Arbeit aus dem Hotel auschecken, so hätten wir keine peinlichen Blicke zu überstehen. Wie gut. Mit einer Umarmung verabschiedeten wir uns. Auf dem Weg zum Bahnhof holte ich mir noch ein belegtes Brötchen, schließlich hatte ich außer Erdnüssen noch nichts gegessen, und trat nachdenklich den Heimweg an.
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