Mittwoch, 9. Januar 2008
Zerendipity – Teil 16
mein.dasein, 15:43h
Dass ich mich darauf einließ. Dass ich mich so verstricken konnte. Dass ich nicht einfach aufhörte. Schließlich war Zerendipity einfach nur in der S-Bahn an mir hängen geblieben. Schließlich erwartete ich nichts, hatte selbst nichts zu erwarten. Außer Schwierigkeiten natürlich. Das unausgesprochene Damoklesschwert der Beziehungen, nicht der Gegenseitigen, hing über uns, oder wenigstens über mir. Unausgesprochen. Wie ein sprungbereites Raubtier. Das jeden Moment, wenn einer nicht aufpasst, lossprintet und das Leben verwüstet. Dennoch traf ich mich, so, wie auch jetzt wieder, zu einem mittäglichen Spaziergang am Main.
Diesseits des Eisernen Steges trafen wir uns und liefen nebeneinander her die Runde, die wir zwar nicht verabredet, aber wie geplant gingen. Genau die richtige Dauer und Strecke für eine langsame Mittagspause.
„Meine Ängste und Vorbehalte scheine ich überwunden zu haben. Oder?“ Z schaut mich ernst, zu ernst, an. Sie lehnt an der gemauerten Uferbrüstung, die oben auf dem Damm den Weg begrenzt. Viel Sandstein, wenig Lücke.
Wissendes grinsendes Nicken von mir.
„Ich habe eine Überraschung.“ Pause „Komm näher“. Sie steht so, dass sie in Richtung Main blickt. die beiden Hände auf die Brüstung gestützt. Ich stand ebenso rechts neben ihr. Skyline. Skyline über dem Main.
„Überraschung? ich bin gespannt.“
„’Mal Sehen, ob du das gleich auch noch sagst.“ Die Regung in ihrem Gesicht ließ mich schlucken, was sie mit einem schelmischen Grinsen quittierte. Mit der linken Hand, griff sie vor mir vorbei und nahm meine Rechte. Drehte mich quer zu sich. Zog die Hand weiter zum Bund ihres Hosenanzugs. Dann ein kleines Stück tiefer. Die Erinnerung an die verbrachte Nacht lies mich erstarren. Sofort. Mit einem kuzen Blick zu den Seiten schaute Zerendipity, ob Leute direkt in der Nähe waren, stellte sich dann wieder Richtung Main, quetschte meine Hand zwischen Mauer und sich. Ihr Sommermantel verdeckte neben ihrem Körper auch einen Teil von mir, niemand würde sehen, was hier geschah. Während sie mit der linken Hand auf der Brüstung lehnt, öffnete sie mit der Rechten den Reisverschluss an ihrer Hose. Nimmt meine Rechte Hand und schiebt sie in den Reisverschluss. Sie schiebt sie nach unten wie einen Gegenstand, den ich willig gebe. erst über den Slip, über die Rundungen, bis hinunter zwischen an die Schenkel. Wieder nach oben. Zwängt dann die Hand auch in den Bund des Slips. Den Blick Richtung Main, so als ob nichts wäre. Auch hier wieder: Tieferscheiben. Tiefer nach unten. Mir fehlt etwas. Mein Erstaunen wandelte sich in Gewissheit. Seit unserem letzen Treffen hatte sie sich glatt rasiert.
„Überraschung… “ haucht sie. Tonlos. Ich wollte meine Hand zurückziehen, aber sie stoppe mich, schob sie wieder hinunter. Genau in die richtige Lage. Mittelfinger auf dem Spalt, beide Schamlippen berührend, bis fast ans untere Ende, Zeigefinger auf dem Rücken linken und Ringfinger auf der rechten Lippe. Der Daumen lag quer zur Seite unter den unteren Rand des Slips am Übergang von Becken zu Oberschenkel und der kleine Finger nach unten weggestreckt auf der Innenseite des rechten Oberschenkels. Der Handteller lag genau auf dem Venushügel. Vollflächig auf der unglaublich glatten Haut. Kurz verharrten wir in der Bewegung. Dann war klar was folgte. Nur meinen Mittelfinger bewegte ich, sodass die Fingerkuppe über die Ritze fuhr, beide Lippen berührend. Ziehe dann die ganze hand ein wenig höher, damit ich besseren Zugang finden würde. Zerendipity stellt sich etwas breiter hin, zieht die Magengrube ein. Ich komme mit der Fingerkuppe langsam zwischen die Lippen, in die Wärme. Die Feuchtigkeit strömt zusammen. Gibt den Weg frei. Ich kann das nächste Glied des Mittelfingers in das Fluidum rutschen lassen. Auch meine Haut muss erst genügend Feuchtigkeit aufnehmen, bevor die Reibung schwindet.
„Ühhberraschunghhhh…“ höre ich noch einmal genauso tonlos, aber noch mehr gehaucht und sehe wie ihre durch den BH in die Oberfläche der Bluse drücken. Sie atmet ruhig aber tief und wahrnehmbar durch den wenig geöffneten Mund. Ihre Stirn liegt in Falten. Konzentrierte Falten. Personen laufen vorbei, ins Gespräch vertieft. Scheinen nichts zu bemerken. Was auch? Einen Mantel, zwei Personen nebeneinander an der Brüstung, eng nebeneinander. Ihr Mantel verdeckt gut. Mein Anzug ist weit genug, meine Erektion zeichnete sich nicht ab.
„Pfuuuhhhhfff“ nahe am Pfeifen. Ich hatte den Ringmuskel erreicht. Das dritte Fingerglied rieb über die Klit. Sie drückte meinen Arm gegen die Brüstung, so sehr dass es weh tat. Aber ich machte weiter, konnte die Hand ein wenig drehen. Der Zeigefinger fand ebenfalls seine Weg. Die Hose ihres Kostüms war weit genug. Ein Finger ergründete den Ringmuskel, der zweite die Lippen. Tiefer! jetzt ging es. Mein Zeigefinger kroch an der Rückseite der Vagina nach oben und fand die kleine Erhebung. Der Daumen kam jetzt ins Spiel und landete mit der breiten Spitze aus ihre Knospe, übte einfach etwas Druck aus. Zerendipity bewegte sich keinen Millimeter, stand nur da und starrte auf den Fluss, ich schaute sie an, wie sie die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zog. Weitere Leute, die vorbeischlenderten, interessierten nicht mehr. Alle tiefen Hautfalten waren zugänglich. Der kleine kaum fingerabdruckmittengroße Hügel wurde fest.
„Hah!“ ganz kurz. Ihre Bauchdecke zeiht sich ein. „Hahhh!“ Ihr Ringmuskel zieht sich zusammen. „Ahhrrrrrieehh“ leise genug, um gegen den Wind nicht mehr gehört zu werden. Das Beben des Unterleibs wurde nur gedämpft durch den Druck auf meine Hand. Nicht mehr schleimig, sondern ein nasses Beben. Als es ein wenig abebbte, konnte sie sich auch wieder bewegen.
„Bitte - ein Taschentuch - in meiner Manteltasche!“ Außer Atem gesprochen. Mit der linken Hand suchte ich danach, musste meine Rechte dann auch aus der Umklammerung lösen. Fuhr dann mit dem Taschentuch in die tiefe. Sanft. die glatten Rundungen umfahrend. Viel ausgiebiger als notwendig.
„Und was mache ich jetzt?“ Schließlich hatte ich eine ziemliche Erektion abbekommen. Nachdem ich den Geruch in mir aufgenommen hatte, wischte ich mir meine Hand an einem zweiten Taschentuch ab.
„Heute? Nichts mehr. Die Mittagspause ist vorbei.“ Pause “Aber da fällt uns schon noch was ein!“ Ein völlig entspanntes Grinsen strahlte mir entgegen. Sie rückte ihr Kostüm zurecht.
„Wie wirst du deine fehlenden Haare zu Hause erklären?
„Ganz einfach:“ Sie ließ mich mit der Antwort noch ein wenig zappeln: „Überraschung!“ Genau. Das war einfach. Zu einfach. Lachend, kopfschüttelnd, gingen wir unsere Rund weiter.
„Und deine Verspannung versorgen wir auch noch. Aber nicht heute“ Welch eine Drohung! Ich war gespannt. Ausgenutzt. Verspannt. Und gespannt.
Diesseits des Eisernen Steges trafen wir uns und liefen nebeneinander her die Runde, die wir zwar nicht verabredet, aber wie geplant gingen. Genau die richtige Dauer und Strecke für eine langsame Mittagspause.
„Meine Ängste und Vorbehalte scheine ich überwunden zu haben. Oder?“ Z schaut mich ernst, zu ernst, an. Sie lehnt an der gemauerten Uferbrüstung, die oben auf dem Damm den Weg begrenzt. Viel Sandstein, wenig Lücke.
Wissendes grinsendes Nicken von mir.
„Ich habe eine Überraschung.“ Pause „Komm näher“. Sie steht so, dass sie in Richtung Main blickt. die beiden Hände auf die Brüstung gestützt. Ich stand ebenso rechts neben ihr. Skyline. Skyline über dem Main.
„Überraschung? ich bin gespannt.“
„’Mal Sehen, ob du das gleich auch noch sagst.“ Die Regung in ihrem Gesicht ließ mich schlucken, was sie mit einem schelmischen Grinsen quittierte. Mit der linken Hand, griff sie vor mir vorbei und nahm meine Rechte. Drehte mich quer zu sich. Zog die Hand weiter zum Bund ihres Hosenanzugs. Dann ein kleines Stück tiefer. Die Erinnerung an die verbrachte Nacht lies mich erstarren. Sofort. Mit einem kuzen Blick zu den Seiten schaute Zerendipity, ob Leute direkt in der Nähe waren, stellte sich dann wieder Richtung Main, quetschte meine Hand zwischen Mauer und sich. Ihr Sommermantel verdeckte neben ihrem Körper auch einen Teil von mir, niemand würde sehen, was hier geschah. Während sie mit der linken Hand auf der Brüstung lehnt, öffnete sie mit der Rechten den Reisverschluss an ihrer Hose. Nimmt meine Rechte Hand und schiebt sie in den Reisverschluss. Sie schiebt sie nach unten wie einen Gegenstand, den ich willig gebe. erst über den Slip, über die Rundungen, bis hinunter zwischen an die Schenkel. Wieder nach oben. Zwängt dann die Hand auch in den Bund des Slips. Den Blick Richtung Main, so als ob nichts wäre. Auch hier wieder: Tieferscheiben. Tiefer nach unten. Mir fehlt etwas. Mein Erstaunen wandelte sich in Gewissheit. Seit unserem letzen Treffen hatte sie sich glatt rasiert.
„Überraschung… “ haucht sie. Tonlos. Ich wollte meine Hand zurückziehen, aber sie stoppe mich, schob sie wieder hinunter. Genau in die richtige Lage. Mittelfinger auf dem Spalt, beide Schamlippen berührend, bis fast ans untere Ende, Zeigefinger auf dem Rücken linken und Ringfinger auf der rechten Lippe. Der Daumen lag quer zur Seite unter den unteren Rand des Slips am Übergang von Becken zu Oberschenkel und der kleine Finger nach unten weggestreckt auf der Innenseite des rechten Oberschenkels. Der Handteller lag genau auf dem Venushügel. Vollflächig auf der unglaublich glatten Haut. Kurz verharrten wir in der Bewegung. Dann war klar was folgte. Nur meinen Mittelfinger bewegte ich, sodass die Fingerkuppe über die Ritze fuhr, beide Lippen berührend. Ziehe dann die ganze hand ein wenig höher, damit ich besseren Zugang finden würde. Zerendipity stellt sich etwas breiter hin, zieht die Magengrube ein. Ich komme mit der Fingerkuppe langsam zwischen die Lippen, in die Wärme. Die Feuchtigkeit strömt zusammen. Gibt den Weg frei. Ich kann das nächste Glied des Mittelfingers in das Fluidum rutschen lassen. Auch meine Haut muss erst genügend Feuchtigkeit aufnehmen, bevor die Reibung schwindet.
„Ühhberraschunghhhh…“ höre ich noch einmal genauso tonlos, aber noch mehr gehaucht und sehe wie ihre durch den BH in die Oberfläche der Bluse drücken. Sie atmet ruhig aber tief und wahrnehmbar durch den wenig geöffneten Mund. Ihre Stirn liegt in Falten. Konzentrierte Falten. Personen laufen vorbei, ins Gespräch vertieft. Scheinen nichts zu bemerken. Was auch? Einen Mantel, zwei Personen nebeneinander an der Brüstung, eng nebeneinander. Ihr Mantel verdeckt gut. Mein Anzug ist weit genug, meine Erektion zeichnete sich nicht ab.
„Pfuuuhhhhfff“ nahe am Pfeifen. Ich hatte den Ringmuskel erreicht. Das dritte Fingerglied rieb über die Klit. Sie drückte meinen Arm gegen die Brüstung, so sehr dass es weh tat. Aber ich machte weiter, konnte die Hand ein wenig drehen. Der Zeigefinger fand ebenfalls seine Weg. Die Hose ihres Kostüms war weit genug. Ein Finger ergründete den Ringmuskel, der zweite die Lippen. Tiefer! jetzt ging es. Mein Zeigefinger kroch an der Rückseite der Vagina nach oben und fand die kleine Erhebung. Der Daumen kam jetzt ins Spiel und landete mit der breiten Spitze aus ihre Knospe, übte einfach etwas Druck aus. Zerendipity bewegte sich keinen Millimeter, stand nur da und starrte auf den Fluss, ich schaute sie an, wie sie die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zog. Weitere Leute, die vorbeischlenderten, interessierten nicht mehr. Alle tiefen Hautfalten waren zugänglich. Der kleine kaum fingerabdruckmittengroße Hügel wurde fest.
„Hah!“ ganz kurz. Ihre Bauchdecke zeiht sich ein. „Hahhh!“ Ihr Ringmuskel zieht sich zusammen. „Ahhrrrrrieehh“ leise genug, um gegen den Wind nicht mehr gehört zu werden. Das Beben des Unterleibs wurde nur gedämpft durch den Druck auf meine Hand. Nicht mehr schleimig, sondern ein nasses Beben. Als es ein wenig abebbte, konnte sie sich auch wieder bewegen.
„Bitte - ein Taschentuch - in meiner Manteltasche!“ Außer Atem gesprochen. Mit der linken Hand suchte ich danach, musste meine Rechte dann auch aus der Umklammerung lösen. Fuhr dann mit dem Taschentuch in die tiefe. Sanft. die glatten Rundungen umfahrend. Viel ausgiebiger als notwendig.
„Und was mache ich jetzt?“ Schließlich hatte ich eine ziemliche Erektion abbekommen. Nachdem ich den Geruch in mir aufgenommen hatte, wischte ich mir meine Hand an einem zweiten Taschentuch ab.
„Heute? Nichts mehr. Die Mittagspause ist vorbei.“ Pause “Aber da fällt uns schon noch was ein!“ Ein völlig entspanntes Grinsen strahlte mir entgegen. Sie rückte ihr Kostüm zurecht.
„Wie wirst du deine fehlenden Haare zu Hause erklären?
„Ganz einfach:“ Sie ließ mich mit der Antwort noch ein wenig zappeln: „Überraschung!“ Genau. Das war einfach. Zu einfach. Lachend, kopfschüttelnd, gingen wir unsere Rund weiter.
„Und deine Verspannung versorgen wir auch noch. Aber nicht heute“ Welch eine Drohung! Ich war gespannt. Ausgenutzt. Verspannt. Und gespannt.
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Donnerstag, 22. November 2007
Zerendipity – Teil 15
mein.dasein, 13:16h
Also Fünf vor Zwölf in der Mitte des Eisernen Steges. Als ich kam stand Zerendipity schon da. Das war auch zu erwarten. Jetzt galt es abzuwarten, die richtigen Worte zu finden, vorsichtig zu sein. Als ich nahe genug an sie herangekommen war , zeigt sie mir ihr waidwundes Gesicht. Zerknirscht.
„Entschuldigung, bitte.“ Sie viel mir buchstäblich um den Hals. Umschlang mich und drückte ihren Kopf an meine Brust. „Weist Du, ich habe nur Panik bekommen…“ Pause. „Es war schon toll, …“ Pause. „Ich… Das ist mir einfach so noch nicht passiert.“
Ich kam nicht dazu Luft zu holen oder ihr ins Wort zu fallen. Immerhin standen wir nach etwa fünf Minuten gegenüber und mussten über diese verkrampfte Situation lachen. Wir schlenderten den Rest der Mittagspause unsere Runde am Main entlang und verabredeten uns für drei Tage später wieder im Hotel Europa.
„Und Bring dein Spielzeug mit.“
Sie lüpfte die Augenbrauen. „Ich bestelle ein Zimmer und schicke dir eine E-Mail.“
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das wurde schon fast gewohnheitsmäßig abgehandelt. Sie schrieb mir eine E-Mail mit der Uhrzeit, wir trafen uns in der Bar und unterhielten uns bei einem Longdrink über die ein oder andere Belanglosigkeit. Die Nervosität war ihr aber wieder deutlich anzumerken, als wir aufstanden, um uns in eines der Zimmer wegzustehlen. Nicht, dass ich weniger nervös war, aber sie schien es nicht zu merken. So schoben wir uns auch in das Zimmer hinein.
„Soll ich dir…“ fing Zerendipity an.
„Psssst, nicht reden“ unterbrach ich. Konzentration. Jetzt.
„... Handtasche…“
„Psssst“ Ich legt ihr den Zeigefinger auf den Mund. Handtasche? Die nahm ich an mich. Ach so, die Handfesseln. „Mach einfach nichts. Ich meine wirklich nichts.“ Ich kramte in der Handtasche und förderte neben den blauen Handfesseln auch eine Vibrator zu tage. Bunt, geblümt.
„Na ja,...“Z grinste verlegen.
„Psst“ Im Licht konnte ich nicht sehen, ob sie auch rot wurde. Ich legte beides mit der Handtasche zur Seite und begann, sie auszuziehen. Blazer abstreifen, Bluse aufknöpfen, Blusenärmel öffnen und aus der Hose ziehen. Sie stand ruhig da und lies mich gewähren. Wenige Berührungen aber inneres Beben. Die Anspannung lag in der Luft. Ich trat hinter sie, öffnete den BH und streifte ihn auch behutsam ab. Dabei hauchte ich schon warm auf ihre Gänsehaut. Dann nahm ich die ledernen Armbänder und legt sie vorsichtig und nicht zu eng um ihre Handgelenke. Das Metall der klappernden Haken war das einzige Geräusch das ich neben ihren Atmen noch hörte. Wieder hinter ihr stehend legt ich ihr die Hände, kalt vor Aufregung, auf die Schultern, die Daumen im Nacken, und dirigierte Sie so auf das Bett, dass sie sich auf den Bauch legte und die Hände nach oben über den Kopf ausstreckte. Ihre Anspannung wuchs. Die Schultern hatte sie hochgezogen, die Schulterblätter stachen aus ihrem Rücken heraus.
„Entspann dich! Es passiert dir nichts, was du nicht stoppen kannst.“ Ein paar kleine Dinge hatte ich noch zu tun. Nur Sekunden. Ich holte ein Glas mit kaltem Wasser und stellte es auf den Nachttisch, ein Handtuch legt ich daneben. Eine Teelöffel nahm ich aus einer Kaffeetasse auf der Minibar
„Mach die Augen zu.“ Das brauchte ich nicht zu sagen. Ich strich Z über den Rücken. Dann nahm ich den Teelöffel und fuhr mit der runden Seite über ihren Körper. Die Gänsehaut glättete sich an den Berührungspunkten. Sie Zuckte von der Kälte des Löffels an den Stellen zusammen, beherrschte sich aber, zu sehr zu wackeln. Leicht hauchte ich warmen Atem hinterher, währen ich den Löffel in das kalte Wasser tauchte und abtrocknete, um dann mit der Prozedur fortzufahren. Kaum eine Stelle des Rückens ließ ich aus. Flanken, Rückgrat, Nacken, Schultern, Hals, hinter den Ohrläppchen, die Arme hinauf, über die Rippen hinunter bis zum Bund der Hose. ich Zog ihr die Schuhe aus. Ich griff um ihre Hüfte und öffnete die Hose. Diese zog ich an den Hosenbeinen unter ihr hervor bzw. sie heraus und blickte auf die halterlosen Strümpfe.
Als nächstes nahm ich eine Bodylotion (nicht zu fettig, nicht zu cremig, nicht zu nass), die ich mir genau dafür mitgebracht hatte, gab einen Spritzer auf ihren Rücken und fing an die Stellen die ich eben noch mit dem kalten Löffel berührte mit den Handflächen und der Creme zu massieren. Zerendipity hatte sich mittlerweile entspannt, wie ich an den herabgesunkenen Schulterblättern sehen konnte.
Ich war noch immer komplett angezogen und hatte nur die Ärmel nach oben geschoben, um sie nur mit den Händen, aber nicht mit den Ärmelzipfeln zu berühren. Auf eine Andeutung hin drehte sie sich auf den Rücken und sah mich neugierig an. Mit dem Teelöffel umkreiste ich jetzt ihre Brustwarzen, fuhr hinab zum Nabel und über die Decke des Unterleibs, zurück zu den Brüsten. Kreise. Liebevolle, sanfte, erregende Kreise. Immer enger. Sie legte den Kopf in den Nacken, soweit es die Kissen zuließen. Der frisch gekühlte Löffel glitt wieder um die Warzen. Eine davon lies ich dann unter dem quer gestellten Löffelrand hervorfluppen. Die andere berührte ich mit der Zungenspitze warm, nicht ohne Wirkung. Meine Zunge erkundete die Umgebung der Warze. Jede kleine Falte. Den Löffel zur Seite. Bodylotion. Ich öffnete mein Hemd. Gab einen großen klecks der Lotion auf ihren Bauch und glitt mit meiner Brust drüber. Brust auf Brust. Berührung über die Cremeschicht. Hin- und hergleiten. Dabei konnte ich auch das Hemd abstreifen. Ich kniete immer noch halb neben dem Bett. Elektrisierend wenn sich ihre und meine Brustwarze berührten. Zwei kleine Erhebungen die sich sofort aufrichteten. Ich zog mich weiter aus, immer mit einer Hand bei Zerendipity, stets auf den Kontakt der Körper bedacht. So kniete ich dann auch neben ihr auf dem Bett.
Einen Strumpf zog ich ihr aus. Einmal durch den Zehzwischenraum schlängelnd band ihn um den kleinen Zeh. Nicht fest. Irritierend. Die unausgesprochene Frage stellend, wie sie darauf reagiere. Was sie mit dem abspreizen aller Zehen beantwortete: mehr Kontakt. Ich begann sie zu küssen. Das nackte Bein aufwärts. Seitlich in die Hüfte. Unterhalb der Brust. In den Busen. An den Halsansatz. Leichte Küssen. Leicht feuchte Küssen, die nach der Weiterbewegung von der Luft kühlende Stellen hinterließen. Dann fing ich an die Brustwarzen zu umkreisen. Jede einzelne Hautfalte im Warzenhof ergründend, über sie gekniet, mit dem Oberkörper dabei über ihrem Bauch die Creme weiter verteilend. Zerendipity lag ruhig da, obschon ich den Eindruck hatte, dass sie das nicht viel länger könnte. Mit meinen Händen fuhr ich unter ihre Pobacken und streifte ihren Tanga ab. Außer einem Strumpf hatte sie nun nichts mehr an. Meine Nasenspitze wanderte nun über die Bauchdecke zum Schamhügel hinab und versuchte die Haare in der Mitte zu teilen. Mit der Nasenspitze am oberen Ansatz ihren Lippen machte ich kleine Kreise, während ich die Zunge auf und abwärts bewegte bis sich die Lippen langsam teilen und ich in den warmen glitschigen Bereich vordringen konnte. Zerendipity half mir indem Sie die Beine weiter spreizte und mir das Becken entgegen hob so, dass meinen Mund über ihre Vulva stülpen und mit der Zunge ihren ganzen Geschmack auskosten konnte.
„Oaahhhrraaa“ leise und aus dem Bauch heraus gepresst. Das zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich schob meinen Körper in die Höhe, meine Lippen über den Bauch und meinen Phallus über die Schenkel gleitend, bis ich ganz sanft und ohne Wiederstand eindrang. Diese unbeschreibliche Wärme umfing meinen Schaft. Diese Wärme, die sich langsam entwickelt und die sich von dort aus im ganzen Körper ausbreiten kann. Nach einigen wenigen Stößen, nahm Zerendipity die gefesselten und nach oben ausgestreckten Hände über meinen Kopf und umfing mich. Sie legte die Hände auf meine Pobacken. Kalte Hände. Kühlend. Sei begleitete meine Bewegungen, die zu unseren Bewegungen wurden. Sie schob jeden Stoß nach. Wenn ich mich zurückzog, bäumte sie sich fast zur Brücke auf. Wenn ich vordrang, lies sie mich ganz in ihr versinken. Irgendwann presste sie mich gegen sich und gab mir keinen Spielraum mehr. Stilles Verharren. Ein kleiner Augenblick, bis das Pulsieren das wundervolle Pulsieren ihre Vagina umfing. Wellen, jede Sekunde eine. Wellen die mich einzwängten. Pulsierende Wellen, gegen sie ich ankämpfen musste, um selbst die Brandung zu bezwingen. Aber sie war so feucht geworden, dass ich nicht genug Wiederstand, nicht genug Reibung bekam.
Mit einem tiefen Blick entließ sie mich aus ihren Fesseln und drehte sich um. Auf den Knien, Po hoch, Gesicht in den Kissen, die gefesselte Hände an ihren Knien. Das ermöglichte mir das einfache Eindringen. Tief. Unendlich. Mein Schoß kam so bis auf die Pobacken. Ich hielt die Hüften, ich strich ihr über den Rücken, ich hielt mich an ihren Schultern fest und zog mich in sie hinein. Der ganze Schaft wurde bis zur Wurzel eingesogen. So brauchte ich nicht mehr lange, bis auch ich auf das Pulsiere reduziert wurde. Mit jedem weiteren Stoß kam jetzt auch bei mir eine Welle. Ausatmen. Ausatmen mit jedem eintauchen. Zehnmal. Zwanzigmal. Nach den letzten Zuckungen sank ich über Zerendipity zusammen. Noch ineinander kippten wir zur Seite. Ich hinter Ihr. Sie in meinen Schoß gepresst. Ich mit den Armen um sie geschlungen. Sie den Kopf in den Nacken streckend. Ich mit Küssen in ihren Nacken. Sie, sich fester an mich pressend.
„Kannst Du mich losmachen“ hauchte sie.
Ich konnte. Sie wie auch sie mich losließ. Unsere Feuchtigkeit zwischen sich uns ergoss. Langsam drehte sie sich um. Langsam schmiegte sie sich an mich, küsste mich auf die Brust.
„Siehst Du, es geht doch.“ hauchte sie, nicht ohne ein lächeln in der Stimme. Sie vergrub ihr Gesicht in meinem Schulterblatt, lag halb auf mir. Ich schlang meine Arme um sie für eine möglichst große Kontaktfläche. Nur keinen Quadratmillimeter verlieren. Umschlingen. Zufrieden Atmen. Den Moment auskosten. Die Wärme fließen lassen. Die Zeit fließen lassen. Wir beide im Mittelpunkt der Welt.
Nach einer Weile zerrten wir eine Decke über uns. Zerendipity löste den an ihrem Zeh festgeknoteten Strumpf. Wir lagen noch da, wach, das Atmen den anderen vernehmend, Die Haut spürend. Ein beidseitiger Energietransfer. Zerendipity verschwand dann ins Bad, machte sich wieder zurecht. Ich würde gleich das gleiche tun.
„Danke, ich danke Dir.
„Noch ein Sekt an der Bar?“
„Nein. besser nicht.
So verabschiedeten wir uns. Wir umarmten und drückten uns. . Genug Zeit verbracht und doch nicht genug. Ich würde am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit noch aus dem Hotel auschecken. Ich würde gut träumen.
„Entschuldigung, bitte.“ Sie viel mir buchstäblich um den Hals. Umschlang mich und drückte ihren Kopf an meine Brust. „Weist Du, ich habe nur Panik bekommen…“ Pause. „Es war schon toll, …“ Pause. „Ich… Das ist mir einfach so noch nicht passiert.“
Ich kam nicht dazu Luft zu holen oder ihr ins Wort zu fallen. Immerhin standen wir nach etwa fünf Minuten gegenüber und mussten über diese verkrampfte Situation lachen. Wir schlenderten den Rest der Mittagspause unsere Runde am Main entlang und verabredeten uns für drei Tage später wieder im Hotel Europa.
„Und Bring dein Spielzeug mit.“
Sie lüpfte die Augenbrauen. „Ich bestelle ein Zimmer und schicke dir eine E-Mail.“
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Das wurde schon fast gewohnheitsmäßig abgehandelt. Sie schrieb mir eine E-Mail mit der Uhrzeit, wir trafen uns in der Bar und unterhielten uns bei einem Longdrink über die ein oder andere Belanglosigkeit. Die Nervosität war ihr aber wieder deutlich anzumerken, als wir aufstanden, um uns in eines der Zimmer wegzustehlen. Nicht, dass ich weniger nervös war, aber sie schien es nicht zu merken. So schoben wir uns auch in das Zimmer hinein.
„Soll ich dir…“ fing Zerendipity an.
„Psssst, nicht reden“ unterbrach ich. Konzentration. Jetzt.
„... Handtasche…“
„Psssst“ Ich legt ihr den Zeigefinger auf den Mund. Handtasche? Die nahm ich an mich. Ach so, die Handfesseln. „Mach einfach nichts. Ich meine wirklich nichts.“ Ich kramte in der Handtasche und förderte neben den blauen Handfesseln auch eine Vibrator zu tage. Bunt, geblümt.
„Na ja,...“Z grinste verlegen.
„Psst“ Im Licht konnte ich nicht sehen, ob sie auch rot wurde. Ich legte beides mit der Handtasche zur Seite und begann, sie auszuziehen. Blazer abstreifen, Bluse aufknöpfen, Blusenärmel öffnen und aus der Hose ziehen. Sie stand ruhig da und lies mich gewähren. Wenige Berührungen aber inneres Beben. Die Anspannung lag in der Luft. Ich trat hinter sie, öffnete den BH und streifte ihn auch behutsam ab. Dabei hauchte ich schon warm auf ihre Gänsehaut. Dann nahm ich die ledernen Armbänder und legt sie vorsichtig und nicht zu eng um ihre Handgelenke. Das Metall der klappernden Haken war das einzige Geräusch das ich neben ihren Atmen noch hörte. Wieder hinter ihr stehend legt ich ihr die Hände, kalt vor Aufregung, auf die Schultern, die Daumen im Nacken, und dirigierte Sie so auf das Bett, dass sie sich auf den Bauch legte und die Hände nach oben über den Kopf ausstreckte. Ihre Anspannung wuchs. Die Schultern hatte sie hochgezogen, die Schulterblätter stachen aus ihrem Rücken heraus.
„Entspann dich! Es passiert dir nichts, was du nicht stoppen kannst.“ Ein paar kleine Dinge hatte ich noch zu tun. Nur Sekunden. Ich holte ein Glas mit kaltem Wasser und stellte es auf den Nachttisch, ein Handtuch legt ich daneben. Eine Teelöffel nahm ich aus einer Kaffeetasse auf der Minibar
„Mach die Augen zu.“ Das brauchte ich nicht zu sagen. Ich strich Z über den Rücken. Dann nahm ich den Teelöffel und fuhr mit der runden Seite über ihren Körper. Die Gänsehaut glättete sich an den Berührungspunkten. Sie Zuckte von der Kälte des Löffels an den Stellen zusammen, beherrschte sich aber, zu sehr zu wackeln. Leicht hauchte ich warmen Atem hinterher, währen ich den Löffel in das kalte Wasser tauchte und abtrocknete, um dann mit der Prozedur fortzufahren. Kaum eine Stelle des Rückens ließ ich aus. Flanken, Rückgrat, Nacken, Schultern, Hals, hinter den Ohrläppchen, die Arme hinauf, über die Rippen hinunter bis zum Bund der Hose. ich Zog ihr die Schuhe aus. Ich griff um ihre Hüfte und öffnete die Hose. Diese zog ich an den Hosenbeinen unter ihr hervor bzw. sie heraus und blickte auf die halterlosen Strümpfe.
Als nächstes nahm ich eine Bodylotion (nicht zu fettig, nicht zu cremig, nicht zu nass), die ich mir genau dafür mitgebracht hatte, gab einen Spritzer auf ihren Rücken und fing an die Stellen die ich eben noch mit dem kalten Löffel berührte mit den Handflächen und der Creme zu massieren. Zerendipity hatte sich mittlerweile entspannt, wie ich an den herabgesunkenen Schulterblättern sehen konnte.
Ich war noch immer komplett angezogen und hatte nur die Ärmel nach oben geschoben, um sie nur mit den Händen, aber nicht mit den Ärmelzipfeln zu berühren. Auf eine Andeutung hin drehte sie sich auf den Rücken und sah mich neugierig an. Mit dem Teelöffel umkreiste ich jetzt ihre Brustwarzen, fuhr hinab zum Nabel und über die Decke des Unterleibs, zurück zu den Brüsten. Kreise. Liebevolle, sanfte, erregende Kreise. Immer enger. Sie legte den Kopf in den Nacken, soweit es die Kissen zuließen. Der frisch gekühlte Löffel glitt wieder um die Warzen. Eine davon lies ich dann unter dem quer gestellten Löffelrand hervorfluppen. Die andere berührte ich mit der Zungenspitze warm, nicht ohne Wirkung. Meine Zunge erkundete die Umgebung der Warze. Jede kleine Falte. Den Löffel zur Seite. Bodylotion. Ich öffnete mein Hemd. Gab einen großen klecks der Lotion auf ihren Bauch und glitt mit meiner Brust drüber. Brust auf Brust. Berührung über die Cremeschicht. Hin- und hergleiten. Dabei konnte ich auch das Hemd abstreifen. Ich kniete immer noch halb neben dem Bett. Elektrisierend wenn sich ihre und meine Brustwarze berührten. Zwei kleine Erhebungen die sich sofort aufrichteten. Ich zog mich weiter aus, immer mit einer Hand bei Zerendipity, stets auf den Kontakt der Körper bedacht. So kniete ich dann auch neben ihr auf dem Bett.
Einen Strumpf zog ich ihr aus. Einmal durch den Zehzwischenraum schlängelnd band ihn um den kleinen Zeh. Nicht fest. Irritierend. Die unausgesprochene Frage stellend, wie sie darauf reagiere. Was sie mit dem abspreizen aller Zehen beantwortete: mehr Kontakt. Ich begann sie zu küssen. Das nackte Bein aufwärts. Seitlich in die Hüfte. Unterhalb der Brust. In den Busen. An den Halsansatz. Leichte Küssen. Leicht feuchte Küssen, die nach der Weiterbewegung von der Luft kühlende Stellen hinterließen. Dann fing ich an die Brustwarzen zu umkreisen. Jede einzelne Hautfalte im Warzenhof ergründend, über sie gekniet, mit dem Oberkörper dabei über ihrem Bauch die Creme weiter verteilend. Zerendipity lag ruhig da, obschon ich den Eindruck hatte, dass sie das nicht viel länger könnte. Mit meinen Händen fuhr ich unter ihre Pobacken und streifte ihren Tanga ab. Außer einem Strumpf hatte sie nun nichts mehr an. Meine Nasenspitze wanderte nun über die Bauchdecke zum Schamhügel hinab und versuchte die Haare in der Mitte zu teilen. Mit der Nasenspitze am oberen Ansatz ihren Lippen machte ich kleine Kreise, während ich die Zunge auf und abwärts bewegte bis sich die Lippen langsam teilen und ich in den warmen glitschigen Bereich vordringen konnte. Zerendipity half mir indem Sie die Beine weiter spreizte und mir das Becken entgegen hob so, dass meinen Mund über ihre Vulva stülpen und mit der Zunge ihren ganzen Geschmack auskosten konnte.
„Oaahhhrraaa“ leise und aus dem Bauch heraus gepresst. Das zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war. Ich schob meinen Körper in die Höhe, meine Lippen über den Bauch und meinen Phallus über die Schenkel gleitend, bis ich ganz sanft und ohne Wiederstand eindrang. Diese unbeschreibliche Wärme umfing meinen Schaft. Diese Wärme, die sich langsam entwickelt und die sich von dort aus im ganzen Körper ausbreiten kann. Nach einigen wenigen Stößen, nahm Zerendipity die gefesselten und nach oben ausgestreckten Hände über meinen Kopf und umfing mich. Sie legte die Hände auf meine Pobacken. Kalte Hände. Kühlend. Sei begleitete meine Bewegungen, die zu unseren Bewegungen wurden. Sie schob jeden Stoß nach. Wenn ich mich zurückzog, bäumte sie sich fast zur Brücke auf. Wenn ich vordrang, lies sie mich ganz in ihr versinken. Irgendwann presste sie mich gegen sich und gab mir keinen Spielraum mehr. Stilles Verharren. Ein kleiner Augenblick, bis das Pulsieren das wundervolle Pulsieren ihre Vagina umfing. Wellen, jede Sekunde eine. Wellen die mich einzwängten. Pulsierende Wellen, gegen sie ich ankämpfen musste, um selbst die Brandung zu bezwingen. Aber sie war so feucht geworden, dass ich nicht genug Wiederstand, nicht genug Reibung bekam.
Mit einem tiefen Blick entließ sie mich aus ihren Fesseln und drehte sich um. Auf den Knien, Po hoch, Gesicht in den Kissen, die gefesselte Hände an ihren Knien. Das ermöglichte mir das einfache Eindringen. Tief. Unendlich. Mein Schoß kam so bis auf die Pobacken. Ich hielt die Hüften, ich strich ihr über den Rücken, ich hielt mich an ihren Schultern fest und zog mich in sie hinein. Der ganze Schaft wurde bis zur Wurzel eingesogen. So brauchte ich nicht mehr lange, bis auch ich auf das Pulsiere reduziert wurde. Mit jedem weiteren Stoß kam jetzt auch bei mir eine Welle. Ausatmen. Ausatmen mit jedem eintauchen. Zehnmal. Zwanzigmal. Nach den letzten Zuckungen sank ich über Zerendipity zusammen. Noch ineinander kippten wir zur Seite. Ich hinter Ihr. Sie in meinen Schoß gepresst. Ich mit den Armen um sie geschlungen. Sie den Kopf in den Nacken streckend. Ich mit Küssen in ihren Nacken. Sie, sich fester an mich pressend.
„Kannst Du mich losmachen“ hauchte sie.
Ich konnte. Sie wie auch sie mich losließ. Unsere Feuchtigkeit zwischen sich uns ergoss. Langsam drehte sie sich um. Langsam schmiegte sie sich an mich, küsste mich auf die Brust.
„Siehst Du, es geht doch.“ hauchte sie, nicht ohne ein lächeln in der Stimme. Sie vergrub ihr Gesicht in meinem Schulterblatt, lag halb auf mir. Ich schlang meine Arme um sie für eine möglichst große Kontaktfläche. Nur keinen Quadratmillimeter verlieren. Umschlingen. Zufrieden Atmen. Den Moment auskosten. Die Wärme fließen lassen. Die Zeit fließen lassen. Wir beide im Mittelpunkt der Welt.
Nach einer Weile zerrten wir eine Decke über uns. Zerendipity löste den an ihrem Zeh festgeknoteten Strumpf. Wir lagen noch da, wach, das Atmen den anderen vernehmend, Die Haut spürend. Ein beidseitiger Energietransfer. Zerendipity verschwand dann ins Bad, machte sich wieder zurecht. Ich würde gleich das gleiche tun.
„Danke, ich danke Dir.
„Noch ein Sekt an der Bar?“
„Nein. besser nicht.
So verabschiedeten wir uns. Wir umarmten und drückten uns. . Genug Zeit verbracht und doch nicht genug. Ich würde am nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit noch aus dem Hotel auschecken. Ich würde gut träumen.
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Dienstag, 20. November 2007
Zerendipity – Teil 14
mein.dasein, 10:34h
--------------------------------------------------------
22:03
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia
Text:
Ich hatte die totale Blockade. Plötzlich war alles Mögliche in meinem Kopf. Aufgaben, Sitzungsprotokoll, Termindruck. Es ging einfach nichts mehr. Dass ich neben dir Einschlafen konnte, hat mir viel Sicherheit gegeben. Der Abschied war aber zu traurig. Ich kann dich verstehen. Erst so ein Anfang und dann zickt die Alte rum. Du musst ja einfach wegrennen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht anders gemacht. Auweia, nur Satzfetzen. Ich krieg keinen Gedanken zusammen.
GLG
Z
--------------------------------------------------------------------------
01:52
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia 2
Text:
Hi,
nur noch mal kurz. es tut mir leid. ich hab mir anscheinend zuviel vorgenommen.
Z
--------------------------------------------------------------------------
07:43
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: nochmal auweia
Text:
Hi,
ich konnte kaum schlafen. Ich habs total verbockt. bitte verstehe die letzte mail nicht falsch. Sowas ist mir noch nie passiert. melde dich bitte.
Bitte.
Z
--------------------------------------------------------------------------
Drei E-Mails! Gleich als erstes am Morgen. Was sollte ich da nur machen. Ich hatte zwar so einigermaßen geschlafen; aber was war da nur los? Natürlich war ich am Boden zerstört. Matt. Schachmatt. So konnte das doch nicht gehen. Wer scherte sich eigentlich um meine Gefühle? Warum Ich? Muss ich mir das antun? Nochmal so eine Pleite vielleicht. Verärgert. Verstört. Gekränkt (Aha das geht nur bei Leuten an denen einem etwas liegt)! Aber auch aufgeregt. Durch den Wind eben.
Ich musste sie zappeln lassen. Wenigstens ein paar Stunden. Bis halb elf schaffte ich es.
-------------------------------------------------------
10:38
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: auweia 1, 2 und nochmal
Ich schätze, wir sollten eine Spaziergang machen :-)
Wieder mal: 5 vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
Ein bestimmt nicht am Boden zerstörter Gruß
schokoriegel
-------------------------------------------------------
Da lies ich mich zu was hinreisen. Nicht am Boden zerstört? Zu blöde. Völlig falsch. Jetzt war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen würde.
22:03
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia
Text:
Ich hatte die totale Blockade. Plötzlich war alles Mögliche in meinem Kopf. Aufgaben, Sitzungsprotokoll, Termindruck. Es ging einfach nichts mehr. Dass ich neben dir Einschlafen konnte, hat mir viel Sicherheit gegeben. Der Abschied war aber zu traurig. Ich kann dich verstehen. Erst so ein Anfang und dann zickt die Alte rum. Du musst ja einfach wegrennen. Ich hätte es wahrscheinlich nicht anders gemacht. Auweia, nur Satzfetzen. Ich krieg keinen Gedanken zusammen.
GLG
Z
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01:52
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: auweia 2
Text:
Hi,
nur noch mal kurz. es tut mir leid. ich hab mir anscheinend zuviel vorgenommen.
Z
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07:43
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: nochmal auweia
Text:
Hi,
ich konnte kaum schlafen. Ich habs total verbockt. bitte verstehe die letzte mail nicht falsch. Sowas ist mir noch nie passiert. melde dich bitte.
Bitte.
Z
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Drei E-Mails! Gleich als erstes am Morgen. Was sollte ich da nur machen. Ich hatte zwar so einigermaßen geschlafen; aber was war da nur los? Natürlich war ich am Boden zerstört. Matt. Schachmatt. So konnte das doch nicht gehen. Wer scherte sich eigentlich um meine Gefühle? Warum Ich? Muss ich mir das antun? Nochmal so eine Pleite vielleicht. Verärgert. Verstört. Gekränkt (Aha das geht nur bei Leuten an denen einem etwas liegt)! Aber auch aufgeregt. Durch den Wind eben.
Ich musste sie zappeln lassen. Wenigstens ein paar Stunden. Bis halb elf schaffte ich es.
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10:38
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: auweia 1, 2 und nochmal
Ich schätze, wir sollten eine Spaziergang machen :-)
Wieder mal: 5 vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
Ein bestimmt nicht am Boden zerstörter Gruß
schokoriegel
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Da lies ich mich zu was hinreisen. Nicht am Boden zerstört? Zu blöde. Völlig falsch. Jetzt war ich wirklich gespannt, wie es weitergehen würde.
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Dienstag, 30. Oktober 2007
Zerendipity – Teil 13
mein.dasein, 18:10h
Ich hatte den folgenden Arbeitstag einigermaßen über die Bühne gebracht. Die Sitzungen hatte ich schon längst vorbereitet, so ich hatte an diesem Tag keine außergewöhnliche Hektik. Einzig störend war das Warten zwischen den einzelnen Tätigkeitshäppchen. Sitzungen abhandeln. Protokolle schreiben. Informationen zusammensuchen und wieder verteilen. Kommunikation in Gang halten. Telephonate. E-Mails. Direkte Gespräche. Telephonkonferenzen. Noch mehr E-Mails. Kaum durchgängige Arbeit, alles Stückwerk. Getragen wurde ich von dem Gedanken an das Treffen mit Z. So machte ich mich schließlich auch auf den Weg.
An einer Apotheke wollte ich noch Sicherheitsmaßnahmen treffen. Ich wählte ein kleines Päckchen Kondome, neutral, kein Firlefanz, passend für die Jackentasche und stand in die Kassenschlange hinter einer alten Frau, die den morbiden Feilchenparfümduft älterer Leute verströmte. Die Verkäuferin nahm die Packung, hielt sie unter den Scanner und wurde erst dann gewahr, was sie in der Hand hielt und schaute mich über die Brille hinweg mit einem Grinsen an, das mit irgendetwas zwischen Missbilligung und Amüsiertheit fragte, was ich vor hätte. Mit diesem Grinsen im Hinterkopf wühlte ich mich dann auch durch die Feierabendfußgängermassen, die zum Bahnhof strömten zum Hotel Europa, das etwas seitlich, nördlich vom Bahnhof liegt. Im Bauch eine Gefühl, das die Unbestimmtheit dessen, was heute geschehen konnte, in eine Aufgewühltheit umwandelte.
Ich traf Zerendipity gleich hinter dem Eingang zu Pianobar, wo sie gerade ihren Mantel an der Garderobe aufhängte. Wir begrüßten uns mit einem kleinen Wangenkuss und suchten uns einen der kleinen runden Glastische mit Ledersesseln, die man in so einer Hotellobby erwartet. Im Hintergrund rieselte leichte Jazzmusik aus dem Flügel. Romantisch umspielte, kaum wiedererkennbare Melodien schwangen gerade so laut im Raum, dass eine Unterhaltung mit etwas Distanz eben so möglich war. Um meine Aufgewühltheit zu dämpfen, bestellte ich mir einen Dry Martini, diese schärfere Mischung aus Gin, Wermut und grüner Olive. Zerendipity entschloss sich zu einem Froozen Strawberry Daiquiri, während wir schon mitten im Gespräch waren. Arbeit war das Thema. Der Stress. Die Mails. Hetze. Hektik. Der alltägliche Wahnsinn, der vom Leben abhält. Probleme. Das Loslassen tat gut. Loslassen der Probleme. Delegieren an die Ohren eines Anderen. Ein neues Schüsselchen Erdnüsse kam ebenso, wie die zweite Runde Cocktails. Wir waren so sehr in unser Gespräch vertieft, dass die Musik kaum zu hören war. Wund gespielte Finger am Flügel interessierten uns nicht. Zerendipity verschwand irgendwann auf die Toilette.
„Ich gehe mal meine Nase pudern.“ und ich saß da. Meine Anspannung und Aufgewühltheit war inzwischen einem wohligen Gefühl von Vertrautheit gewichen. Die Musik konnte ich aber nur hinter diesem Schleier wahrnehmen. Ich dachte – Nichts. Alles strömte nur auf mich ein.
„Ich hab ein Zimmer. Die Drinks sind bezahlt.“ flüsterte Zerendipity mir ins Ohr. Ich hatte sie nicht wiederkommen gehört. Sie hielt den Schlüssel vor meine Nase.
„Komm.“ war das einzige was sie noch sagte.
Wir nahmen unsere Mäntel, gingen von der Pianobar in die Hotellobby zu den Aufzügen, ohne in Richtung der Rezeption zu schauen, schließlich hätte man uns nach unserm nicht vorhandenen Gepäck fragen können. Schweigend, aber Schulter an Schulter gelehnt, fuhren wir nach oben.
Wir kamen in eines der üblichen Hotelzimmer ohne Luxus. Praktisch eingerichtet. Doppelbett dominierend in der Mitte. Ein lederner Sessel, wie in der Pianobar mehr zum Fenster hin. Ein Fernseher auf einem Sideboard, das in einen kleinen Schreibtisch übergeht. Kleiderschränke direkt neben dem Eingang. Alles in hell, weiß und hellen beige gehalten. Sachlich. Ein Nassbereich auf der zum Gang liegenden Seite des Zimmers. Unaufwendig. Ohne Tür.
Wir standen mitten im Raum. Verlegenheit. Wie geht es weiter! Wir standen wir unschlüssig da. Ansehen.
„Für heute ist alles für heute gesagt.“ Die Worte schwebten im Raum.
Zerendipity fing an mir das Jacket von den Schultern zu schieben. Ich machte ihre Bluse auf. Sie nestelte am meinem Gürtel herum. Ich versuchte das auch bei ihr. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und schnickte diese zur Seite. Ich versuchte aus meinen herauszukommen. Blöde Schürsenkel. Sie machte mein Hemd auf. Ich öffnete den Reisverschluss ihres Kostüms. Die Kleider verstreuten sich um uns herum auf dem Boden. Zum Schluss hatten wir nur noch Unterwäsche an. Ich half beim BH. Zerendipity ging einen schritt rückwärts und setzte sich in den Sessel. Sie saß da, nur noch in Frenchpants. Was für ein Anblick. Meine Erektion spannte augenblicklich den Bund der Unterhose auf.
Sie nahm die Schenkel auseinander. Atemberaubend. Ich kniete mich vor ihr hin, fuhr mit beiden Händen und abgespreizten Fingern von den Knien hinauf über die Oberschenkel. Dann über die weichen Innenseiten nach unten und packe die Oberschenkel so, dass ich Zerendipity auf mich hin ziehen konnte. Die Kniekehlen hingen über meinen Schultern. Ihre Fersen lagen auf meinem Rücken. Zerendpity saß nur noch mit einem winzigen Rest Po auf dem Sessel. Mit beiden Wangen fuhr ich gleichzeitig langsam und genüsslich an ihren beiden Schenkelinnenseiten entlang. Wieder ein Stück zurück. Mit der Nase über dem rechten Muskel entlang streichen, wobei ich meine trockenen Lippen über die Haut streichen ließ. Wieder vordringen, bis die Nase diese kitzeligen Knick zwischen Bein und Unterleib ganz weit innen berührte, wo die Naht der Frenchpants entlang lief. Mit der Nase fuhr ich direkt über die Mitte des Stoffes nach oben. Langsam. Sie zitterte ein wenig, ein Beben.
„Haaahhhhhhh, höööääärr“, sie schob den Unterkiefer mit leicht geöffnetem Mund vor. Meine Nase, meine Lippen (Mund geöffnet, sodass ich warmen Atem herausdrücken kann) und mein Unterkiefer lagen jetzt auf dem Stoff. Sie hatte die Augen ein ganz kleines bisschen zusammengekniffen und sah mich an. Ich schloss meine Augen und versuchte mich ganz auf die richtigen Stellen zu konzentrieren. Wo soll meine Zunge landen? Wo zuerst? Wie komme ich geschickt unter den Stoff?
„Ich kann nicht,“ hörte ich, als ich mich tiefer in sie hineingraben wollte „Ich bin im Kopf einfach nicht frei.“ Pause. Stillhalten. Sie grub mir die Hände in die Haare und schob meinen Kopf sanft nach hinten. So verharrten wir, schauten uns an. Pause. Erstaunen. Ich hörte das Rauschen des Verkehres draußen auf der Straße. Meine Erektion hatte sich praktisch verflüchtigt. Lachen. Verzweifelung. Verwunderung. Zerendipity hatte Tränen in den Augen und lächelte bemüht.
„Irgendwas geht schief mit uns“ bringt sie hervor. Pause „Ich - ich hab den Kopf nicht frei. Alles mögliche geht mir durch den Kopf.“
Ich befreite mich aus meiner eigentlich angenehmen Lage und setzte mich im Schneidersitz auf den Boden. Jetzt hätte ich eine Decke gebrauchen können.
„Hab Dich schon in der Apotheke gesehen.“ Verlegener Gesprächsanfang.
„Etwas zu trinken?“
„Gerne.“
Ich nahm zwei Sektpiccolos aus der Minibar, keine Gläser, und setzte mich auf das Bett, schraubte beide auf und reichte ihr den einen. Keinen Laut außer dem Pling der beiden Flaschen beim anstoßen.
„Leg dich neben mich,“ sagte ich nach einem Schluck, „so kann ich noch deine Haut spüren.“
„Gerne.“ Schon wieder: gerne. Sie nickte bedächtig und kam herüber zum Bett. Wir lösten den Überzug der rundherum unter die Matratze geklemmt war und schlüpften in die frischen Laken. Wenige Berührungen. Ich lag auf dem Rücken. Sie legte den Kopf auf meine Schulter und kuschelte sich an mich. Kopf auf Schulter. Arm auf meinem Bauch.
Nach einer halbe Stunde wurde ich vom Rauschen und Hupen des Verkehrs geweckt. Zerendipity war auch sofort wach. Mit Worten, die eine Niederlage schönzureden versuchten, zogen wir uns an. Sie würde morgen früh auf dem Weg zur Arbeit aus dem Hotel auschecken, so hätten wir keine peinlichen Blicke zu überstehen. Wie gut. Mit einer Umarmung verabschiedeten wir uns. Auf dem Weg zum Bahnhof holte ich mir noch ein belegtes Brötchen, schließlich hatte ich außer Erdnüssen noch nichts gegessen, und trat nachdenklich den Heimweg an.
An einer Apotheke wollte ich noch Sicherheitsmaßnahmen treffen. Ich wählte ein kleines Päckchen Kondome, neutral, kein Firlefanz, passend für die Jackentasche und stand in die Kassenschlange hinter einer alten Frau, die den morbiden Feilchenparfümduft älterer Leute verströmte. Die Verkäuferin nahm die Packung, hielt sie unter den Scanner und wurde erst dann gewahr, was sie in der Hand hielt und schaute mich über die Brille hinweg mit einem Grinsen an, das mit irgendetwas zwischen Missbilligung und Amüsiertheit fragte, was ich vor hätte. Mit diesem Grinsen im Hinterkopf wühlte ich mich dann auch durch die Feierabendfußgängermassen, die zum Bahnhof strömten zum Hotel Europa, das etwas seitlich, nördlich vom Bahnhof liegt. Im Bauch eine Gefühl, das die Unbestimmtheit dessen, was heute geschehen konnte, in eine Aufgewühltheit umwandelte.
Ich traf Zerendipity gleich hinter dem Eingang zu Pianobar, wo sie gerade ihren Mantel an der Garderobe aufhängte. Wir begrüßten uns mit einem kleinen Wangenkuss und suchten uns einen der kleinen runden Glastische mit Ledersesseln, die man in so einer Hotellobby erwartet. Im Hintergrund rieselte leichte Jazzmusik aus dem Flügel. Romantisch umspielte, kaum wiedererkennbare Melodien schwangen gerade so laut im Raum, dass eine Unterhaltung mit etwas Distanz eben so möglich war. Um meine Aufgewühltheit zu dämpfen, bestellte ich mir einen Dry Martini, diese schärfere Mischung aus Gin, Wermut und grüner Olive. Zerendipity entschloss sich zu einem Froozen Strawberry Daiquiri, während wir schon mitten im Gespräch waren. Arbeit war das Thema. Der Stress. Die Mails. Hetze. Hektik. Der alltägliche Wahnsinn, der vom Leben abhält. Probleme. Das Loslassen tat gut. Loslassen der Probleme. Delegieren an die Ohren eines Anderen. Ein neues Schüsselchen Erdnüsse kam ebenso, wie die zweite Runde Cocktails. Wir waren so sehr in unser Gespräch vertieft, dass die Musik kaum zu hören war. Wund gespielte Finger am Flügel interessierten uns nicht. Zerendipity verschwand irgendwann auf die Toilette.
„Ich gehe mal meine Nase pudern.“ und ich saß da. Meine Anspannung und Aufgewühltheit war inzwischen einem wohligen Gefühl von Vertrautheit gewichen. Die Musik konnte ich aber nur hinter diesem Schleier wahrnehmen. Ich dachte – Nichts. Alles strömte nur auf mich ein.
„Ich hab ein Zimmer. Die Drinks sind bezahlt.“ flüsterte Zerendipity mir ins Ohr. Ich hatte sie nicht wiederkommen gehört. Sie hielt den Schlüssel vor meine Nase.
„Komm.“ war das einzige was sie noch sagte.
Wir nahmen unsere Mäntel, gingen von der Pianobar in die Hotellobby zu den Aufzügen, ohne in Richtung der Rezeption zu schauen, schließlich hätte man uns nach unserm nicht vorhandenen Gepäck fragen können. Schweigend, aber Schulter an Schulter gelehnt, fuhren wir nach oben.
Wir kamen in eines der üblichen Hotelzimmer ohne Luxus. Praktisch eingerichtet. Doppelbett dominierend in der Mitte. Ein lederner Sessel, wie in der Pianobar mehr zum Fenster hin. Ein Fernseher auf einem Sideboard, das in einen kleinen Schreibtisch übergeht. Kleiderschränke direkt neben dem Eingang. Alles in hell, weiß und hellen beige gehalten. Sachlich. Ein Nassbereich auf der zum Gang liegenden Seite des Zimmers. Unaufwendig. Ohne Tür.
Wir standen mitten im Raum. Verlegenheit. Wie geht es weiter! Wir standen wir unschlüssig da. Ansehen.
„Für heute ist alles für heute gesagt.“ Die Worte schwebten im Raum.
Zerendipity fing an mir das Jacket von den Schultern zu schieben. Ich machte ihre Bluse auf. Sie nestelte am meinem Gürtel herum. Ich versuchte das auch bei ihr. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und schnickte diese zur Seite. Ich versuchte aus meinen herauszukommen. Blöde Schürsenkel. Sie machte mein Hemd auf. Ich öffnete den Reisverschluss ihres Kostüms. Die Kleider verstreuten sich um uns herum auf dem Boden. Zum Schluss hatten wir nur noch Unterwäsche an. Ich half beim BH. Zerendipity ging einen schritt rückwärts und setzte sich in den Sessel. Sie saß da, nur noch in Frenchpants. Was für ein Anblick. Meine Erektion spannte augenblicklich den Bund der Unterhose auf.
Sie nahm die Schenkel auseinander. Atemberaubend. Ich kniete mich vor ihr hin, fuhr mit beiden Händen und abgespreizten Fingern von den Knien hinauf über die Oberschenkel. Dann über die weichen Innenseiten nach unten und packe die Oberschenkel so, dass ich Zerendipity auf mich hin ziehen konnte. Die Kniekehlen hingen über meinen Schultern. Ihre Fersen lagen auf meinem Rücken. Zerendpity saß nur noch mit einem winzigen Rest Po auf dem Sessel. Mit beiden Wangen fuhr ich gleichzeitig langsam und genüsslich an ihren beiden Schenkelinnenseiten entlang. Wieder ein Stück zurück. Mit der Nase über dem rechten Muskel entlang streichen, wobei ich meine trockenen Lippen über die Haut streichen ließ. Wieder vordringen, bis die Nase diese kitzeligen Knick zwischen Bein und Unterleib ganz weit innen berührte, wo die Naht der Frenchpants entlang lief. Mit der Nase fuhr ich direkt über die Mitte des Stoffes nach oben. Langsam. Sie zitterte ein wenig, ein Beben.
„Haaahhhhhhh, höööääärr“, sie schob den Unterkiefer mit leicht geöffnetem Mund vor. Meine Nase, meine Lippen (Mund geöffnet, sodass ich warmen Atem herausdrücken kann) und mein Unterkiefer lagen jetzt auf dem Stoff. Sie hatte die Augen ein ganz kleines bisschen zusammengekniffen und sah mich an. Ich schloss meine Augen und versuchte mich ganz auf die richtigen Stellen zu konzentrieren. Wo soll meine Zunge landen? Wo zuerst? Wie komme ich geschickt unter den Stoff?
„Ich kann nicht,“ hörte ich, als ich mich tiefer in sie hineingraben wollte „Ich bin im Kopf einfach nicht frei.“ Pause. Stillhalten. Sie grub mir die Hände in die Haare und schob meinen Kopf sanft nach hinten. So verharrten wir, schauten uns an. Pause. Erstaunen. Ich hörte das Rauschen des Verkehres draußen auf der Straße. Meine Erektion hatte sich praktisch verflüchtigt. Lachen. Verzweifelung. Verwunderung. Zerendipity hatte Tränen in den Augen und lächelte bemüht.
„Irgendwas geht schief mit uns“ bringt sie hervor. Pause „Ich - ich hab den Kopf nicht frei. Alles mögliche geht mir durch den Kopf.“
Ich befreite mich aus meiner eigentlich angenehmen Lage und setzte mich im Schneidersitz auf den Boden. Jetzt hätte ich eine Decke gebrauchen können.
„Hab Dich schon in der Apotheke gesehen.“ Verlegener Gesprächsanfang.
„Etwas zu trinken?“
„Gerne.“
Ich nahm zwei Sektpiccolos aus der Minibar, keine Gläser, und setzte mich auf das Bett, schraubte beide auf und reichte ihr den einen. Keinen Laut außer dem Pling der beiden Flaschen beim anstoßen.
„Leg dich neben mich,“ sagte ich nach einem Schluck, „so kann ich noch deine Haut spüren.“
„Gerne.“ Schon wieder: gerne. Sie nickte bedächtig und kam herüber zum Bett. Wir lösten den Überzug der rundherum unter die Matratze geklemmt war und schlüpften in die frischen Laken. Wenige Berührungen. Ich lag auf dem Rücken. Sie legte den Kopf auf meine Schulter und kuschelte sich an mich. Kopf auf Schulter. Arm auf meinem Bauch.
Nach einer halbe Stunde wurde ich vom Rauschen und Hupen des Verkehrs geweckt. Zerendipity war auch sofort wach. Mit Worten, die eine Niederlage schönzureden versuchten, zogen wir uns an. Sie würde morgen früh auf dem Weg zur Arbeit aus dem Hotel auschecken, so hätten wir keine peinlichen Blicke zu überstehen. Wie gut. Mit einer Umarmung verabschiedeten wir uns. Auf dem Weg zum Bahnhof holte ich mir noch ein belegtes Brötchen, schließlich hatte ich außer Erdnüssen noch nichts gegessen, und trat nachdenklich den Heimweg an.
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Freitag, 26. Oktober 2007
Eine Anfrage
mein.dasein, 16:39h
Da hat doch jemand lange genug gebeten. Und Eigentlich wollte ich das hier sowieso immer weiterführen. Und ich habe mich an das Passwort erinnert. Und ich überlege mal, wie es überhaupt hiermit weitergeht. Und ich sollte wohl hier die Farben ändern. Und ich sollte das ursprüngliche Blog überhaupt umziehen. Undundund.
Nundenn. Ein Stück von Z.
Nundenn. Ein Stück von Z.
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Zerendipity – Teil 12
mein.dasein, 16:36h
Wir trafen uns also nächsten Tag wir beim Thai. Diesmal war es Zerendipity die warten musste, weil ich noch zulange telephoniert hatte. Nach der kurzen Begrüßung gingen wir ins „Siam“, eine einfache Mittagstisch-Kneipe am Rande des Rotlichtbezirks mit gutem thailändischem Essen. Schnell, immer voll, etwas düster und abgenutzt. Der schlauchartige Raum mit den Tischen geht weit in den Gebäudeblock hinein. Die Tische sind zur Straße hin in Zweierreihen und in den tiefen des Raumes einzeln aufgestellt. Wir erwischten den hintersten Tisch und konnten uns dort allein ausbreiten. Wir saßen noch nicht, da brachte die Bedienung brachte sofort die in Folie eingeschweißten Menükarten. Zerendipity setzte sich mit dem Rücken zu Wand und hatte den gesamten Raum in ihrer Blickrichtung. Ich starrte auf die holzvertäfelte Wand mit den, für ein Thai-Restaurant unpassenden, chinesischen Graphiken. Die sind wohl vom Vormieter übernommen worden. Wir machten uns stumm an die Auswahl des Essens. Zerendipity bestellte, anhand der Nummer natürlich (einmal die 63) gebratene Nudeln mit Rindfleischstreifen, Basilikum, Lauch und Thai-Curry sowie ein Glas Wasser. Ich wählte Hähnchenstreifen in Kokosmilch mit Bambussprossen und Chilli-Fäden mit Bitter Lemon.
Sie erzählte vom Urlaub, Skifahren, irgendwo in den Dolomiten bei Passo Pordoi, von schönen Wetter, Sonne viel Schnee. Sie erzählte von der Fahrt, von Staus, von der Gruppe der Mitfahrer, von ihrem Freund. Von ihrem Freund. Nicht, dass ich das nicht wusste, nur so erzählt hat sie von ihm noch nicht. Das Essen kommt mit asiatischer Effizienz: „Dreiundsechzig, bitte.“. Teller wird hingestellt. Eine kleine Schale mit verschiedene Gewürzen und Soßen landet auf dem Tisch. Der Reis kommt in die Mitte. einhellig mischten wir Reis mit etwas Sojasoße, dem jeweiligen Gericht, taten etwas Chilli dazu und fingen an zu essen. Kurz bevor wir mit dem Essen fertig waren, probierten wir gegenseitig jeweils des anderen Gericht.
„Schön scharf. Das mag ich.“
Sie nahm meine rechte Hand. Griff sich den Zeigefinger und rührte mit dessen Spitze in der Soße meines Tellers. Dann führte sie ihn zu ihrem Mund. Ich wollte die Hand zurückziehen, um nicht gebissen zu werden, aber die Führung war so bestimmt, dass ich ihr folgen musste. Sie setzte meine Fingerspitze mit der Soße auf ihr Lippen und saugte den Finger dann ganz behutsam in den Mund. Schaut mich dabei fest an. Lutscht. Herzstillstand. Die Zähne aufeinandergepresst. Ich musste sie stumm ansehen. Mein Finger verschwand langsam und tauchte ebensolangsam wieder auf. Die Grübchen in ihren Backen zeigten den Unterdruck an, der meine Finger hielt. Dabei bewahrte sie einen ernsten Gesichtsausdruck. Die Zunge legte sich wie eine Schale unter den Finger. Warm. Ich spürte ihren Rachen. Sie ließ den Finger etwas herausgleiten und sog ihn dann wieder in die Tiefe. Beim nächsten Freigeben konnte ich ihn bis ans letzte Glied zurückziehen, dann hielten mich ihre Zähne fest. Die Zungenspitze umspielte Finderspitze. Der empfindliche Druckpunkt in der Mitte, Zentrum des Fingerabdrucks, wurde umkreist. Sie ließ die Zungenfläche darüber gleiten, bewegte die Zunge rund herum. Unter dem Tisch berührte sie mich leicht seitlich mit einem Bein, ihr Unterschenkel an meinem angespannten Unterschenkel. Nur leicht berührend, während sie weiter meinen Finger mit den Zähnen festhielt, die Lippen jetzt leicht geöffnet. Ich hätte den Finger zwar jederzeit herausziehen können, ich war nur nicht in der Lage diese Situation zu beenden. Ihre Zunge spielte weiter. Aufspringen und davonrennen wäre aufgrund meiner Erektion nicht das gewesen, was ich mir jetzt vorgestellt hätte. Meine Brustwarzen werden sensibel. Der Stoff des Hemdes rieb bei jedem Atemzug mit dem Heben und Senken des Brustkorbes darüber und erzeugt kleine elektrische Impulse. Die Zeit blieb stehen. Endlich ließ sie meine Finger los.
„Die Soße sollte ab sein.“ sagte sie ohne eine weitere Andeutung in der Mimik. „Gut.“
„Ja“ ist alles, was ich leise, fast gehaucht, herausbrachte. Ich zog meine Hand zurück und betrachtete die leichten Zahnabdrücke auf meinem Zeigefinger.
Sie tupfte sich mit der Papierservierte sehr langsam über den Mund. Eine Geste, die fast unbeschreiblich war. Den Kopf gerade, die Augen ein wenige gesenkt, so als ob die Servierte jetzt das einzige war, was zählte. Die Bewegung wirkte abwesend, war jedoch todsicher gezielt. Genau auf meinen Bauch. Mein Atem stockt. Ob die Szene irgendwelche Beobachter hatte, konnte ich nicht ergründen. Ich hatte sie die ganze Zeit angeschaut. Zerendipity hatte das hoffentlich im Blick gehabt.
Wir saßen eine Weile schweigend gegenüber.
„Das ist mir gerade eben eingefallen.“ bemerkte sie mit einem kaum merklichen Schmunzeln.
„Ich hoffe, du hast öfter solche Einfälle.“
„Manchmal …“
Viel konnte ich nicht mehr sagen. Die Mittagspause ging zu Ende. Wir bezahlten und verabschiedeten uns vor dem Siam.
„Ich schicke dir noch eine Mail für unser nächstes Treffen.“
„Und beiße bis dahin niemandem den Finger ab!“
„Mache ich.“ sagte sie im Weggehen, ließ die Finger kurz winkend tanzen und verschwand um die Ecke.
Kurze Zeit später erhielt ich die folgende Nachricht.
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14:32
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Afterwork
Text:
Morgen, Hotel National, 18:00, PianoLounge. Alles weitere dann Morgen.
Ich freue mich darauf.
Deine Z^^
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Irgendwann hatte ich anscheinend erwähnt, an dem Tag Zeit zu haben.
Sie erzählte vom Urlaub, Skifahren, irgendwo in den Dolomiten bei Passo Pordoi, von schönen Wetter, Sonne viel Schnee. Sie erzählte von der Fahrt, von Staus, von der Gruppe der Mitfahrer, von ihrem Freund. Von ihrem Freund. Nicht, dass ich das nicht wusste, nur so erzählt hat sie von ihm noch nicht. Das Essen kommt mit asiatischer Effizienz: „Dreiundsechzig, bitte.“. Teller wird hingestellt. Eine kleine Schale mit verschiedene Gewürzen und Soßen landet auf dem Tisch. Der Reis kommt in die Mitte. einhellig mischten wir Reis mit etwas Sojasoße, dem jeweiligen Gericht, taten etwas Chilli dazu und fingen an zu essen. Kurz bevor wir mit dem Essen fertig waren, probierten wir gegenseitig jeweils des anderen Gericht.
„Schön scharf. Das mag ich.“
Sie nahm meine rechte Hand. Griff sich den Zeigefinger und rührte mit dessen Spitze in der Soße meines Tellers. Dann führte sie ihn zu ihrem Mund. Ich wollte die Hand zurückziehen, um nicht gebissen zu werden, aber die Führung war so bestimmt, dass ich ihr folgen musste. Sie setzte meine Fingerspitze mit der Soße auf ihr Lippen und saugte den Finger dann ganz behutsam in den Mund. Schaut mich dabei fest an. Lutscht. Herzstillstand. Die Zähne aufeinandergepresst. Ich musste sie stumm ansehen. Mein Finger verschwand langsam und tauchte ebensolangsam wieder auf. Die Grübchen in ihren Backen zeigten den Unterdruck an, der meine Finger hielt. Dabei bewahrte sie einen ernsten Gesichtsausdruck. Die Zunge legte sich wie eine Schale unter den Finger. Warm. Ich spürte ihren Rachen. Sie ließ den Finger etwas herausgleiten und sog ihn dann wieder in die Tiefe. Beim nächsten Freigeben konnte ich ihn bis ans letzte Glied zurückziehen, dann hielten mich ihre Zähne fest. Die Zungenspitze umspielte Finderspitze. Der empfindliche Druckpunkt in der Mitte, Zentrum des Fingerabdrucks, wurde umkreist. Sie ließ die Zungenfläche darüber gleiten, bewegte die Zunge rund herum. Unter dem Tisch berührte sie mich leicht seitlich mit einem Bein, ihr Unterschenkel an meinem angespannten Unterschenkel. Nur leicht berührend, während sie weiter meinen Finger mit den Zähnen festhielt, die Lippen jetzt leicht geöffnet. Ich hätte den Finger zwar jederzeit herausziehen können, ich war nur nicht in der Lage diese Situation zu beenden. Ihre Zunge spielte weiter. Aufspringen und davonrennen wäre aufgrund meiner Erektion nicht das gewesen, was ich mir jetzt vorgestellt hätte. Meine Brustwarzen werden sensibel. Der Stoff des Hemdes rieb bei jedem Atemzug mit dem Heben und Senken des Brustkorbes darüber und erzeugt kleine elektrische Impulse. Die Zeit blieb stehen. Endlich ließ sie meine Finger los.
„Die Soße sollte ab sein.“ sagte sie ohne eine weitere Andeutung in der Mimik. „Gut.“
„Ja“ ist alles, was ich leise, fast gehaucht, herausbrachte. Ich zog meine Hand zurück und betrachtete die leichten Zahnabdrücke auf meinem Zeigefinger.
Sie tupfte sich mit der Papierservierte sehr langsam über den Mund. Eine Geste, die fast unbeschreiblich war. Den Kopf gerade, die Augen ein wenige gesenkt, so als ob die Servierte jetzt das einzige war, was zählte. Die Bewegung wirkte abwesend, war jedoch todsicher gezielt. Genau auf meinen Bauch. Mein Atem stockt. Ob die Szene irgendwelche Beobachter hatte, konnte ich nicht ergründen. Ich hatte sie die ganze Zeit angeschaut. Zerendipity hatte das hoffentlich im Blick gehabt.
Wir saßen eine Weile schweigend gegenüber.
„Das ist mir gerade eben eingefallen.“ bemerkte sie mit einem kaum merklichen Schmunzeln.
„Ich hoffe, du hast öfter solche Einfälle.“
„Manchmal …“
Viel konnte ich nicht mehr sagen. Die Mittagspause ging zu Ende. Wir bezahlten und verabschiedeten uns vor dem Siam.
„Ich schicke dir noch eine Mail für unser nächstes Treffen.“
„Und beiße bis dahin niemandem den Finger ab!“
„Mache ich.“ sagte sie im Weggehen, ließ die Finger kurz winkend tanzen und verschwand um die Ecke.
Kurze Zeit später erhielt ich die folgende Nachricht.
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14:32
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Afterwork
Text:
Morgen, Hotel National, 18:00, PianoLounge. Alles weitere dann Morgen.
Ich freue mich darauf.
Deine Z^^
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Irgendwann hatte ich anscheinend erwähnt, an dem Tag Zeit zu haben.
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Montag, 25. September 2006
Zerendipity – Teil 11
mein.dasein, 12:50h
Am nächsten Tag hatte ich keine Nachricht erhalten, obwohl ich genau dass erwartet hatte. Auf meine E-Mail kam keine Antwort. Meine Mailbox beobachtete ich genau. Es war eine Unruhe in mir, die ich so gar nicht kannte. Alle 15 Minuten spätestens schaute ich ins Internet, um nach neuen Nachrichten zu suchen, obwohl ich genau wusste, dass nichts kommen wird. Auf eine Arbeit konnte ich mich schon gar nicht konzentrieren. Zum Glück hatte ich zur Zeit nur Kleinkram. Statt des Mittagessens ging ich spazieren, natürlich genau den Weg den ich mit Zerendipity genommen hatte, in der Hoffnung sie hier zu finden. Am nächsten morgens hielt ich in der S-Bahn und auf den Bahnsteigen, an denen die Bahn vorüberfuhr, Ausschau. Nichts. Eine Leere, die sich nicht mit Worten füllen ließ, tat sich auf. Die Fragen, was ich mache und was ich will, fanden ihren ständigen Platz in meinen Kopf und es schien, als ob ich diese vor mir her trug wie eine Fahne. Das waren wohl die Falten auf meiner Stirn, die meine Kollegen davon abhielten mich in die Gespräche mit einzubeziehen. Von selbst hätte ich keine angefangen. So drehte ich dann auch allein meine Mittagsrunden. Gut für das Gewicht. Gut für den Kopf.
Meine Unruhe schien sich in den nächsten Tagen noch auszuweiten. Diese innere Unruhe, die einem besagt, dass etwas nicht stimmt, die sich aber nicht artikulieren will. Der Bauch rebelliert gegen den Kopf. „Finde es doch selbst heraus“ sagt der Bauch. Zu blöde. Nach vier weiteren Runden um das Stück Flusslauf, dessen Weg sich mir schon aufs genaueste eingeprägt hatte, und einem Wochenende, das ich ganz im Zeichen der Familie verbrachte, hatte ich endlich Abstand. Das Durchatmen auf der Mittagsrunde fiel leicht. Der Regen der mir über die Brille lief, spülte die Gedanken an Zerendipity fort und lies mich wieder für andere Dinge öffnen. „Pack’ etwas neues an“ signalisierten Kopf und Bauch, ohne eine Entscheidung zu fällen, was es ein könnte. Aufgewühlt und losgelöst kam ich also nach dem nächsten Mittagsspaziergang zurück ins Büro. In der E-Mail-Eingangsbox prangte die Weiterleitung einer Nachricht an Schokoriegel:
--------------------------------------------------------------------------
12:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: wieder da
Text:
Hi,
ich war eine woche weg im warmen. hatte dich leider nicht informiert. sorry. kannst du mir verzeihen? wie wäre es mit einem mittagessen bei dem Thai, moselstraße ecke münchner? geht morgen?
vlg Zerendipity
--------------------------------------------------------------------------
Kannst Du mir verzeihen? Natürlich konnte ich. Eine Woche Kreisedrehen und dann das. Kleingeschriebene gehetzte E-Mails: Genau das, was mein Bauch brauchte. Thailändisches Essen und Zerendipity.
Meine Unruhe schien sich in den nächsten Tagen noch auszuweiten. Diese innere Unruhe, die einem besagt, dass etwas nicht stimmt, die sich aber nicht artikulieren will. Der Bauch rebelliert gegen den Kopf. „Finde es doch selbst heraus“ sagt der Bauch. Zu blöde. Nach vier weiteren Runden um das Stück Flusslauf, dessen Weg sich mir schon aufs genaueste eingeprägt hatte, und einem Wochenende, das ich ganz im Zeichen der Familie verbrachte, hatte ich endlich Abstand. Das Durchatmen auf der Mittagsrunde fiel leicht. Der Regen der mir über die Brille lief, spülte die Gedanken an Zerendipity fort und lies mich wieder für andere Dinge öffnen. „Pack’ etwas neues an“ signalisierten Kopf und Bauch, ohne eine Entscheidung zu fällen, was es ein könnte. Aufgewühlt und losgelöst kam ich also nach dem nächsten Mittagsspaziergang zurück ins Büro. In der E-Mail-Eingangsbox prangte die Weiterleitung einer Nachricht an Schokoriegel:
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12:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: wieder da
Text:
Hi,
ich war eine woche weg im warmen. hatte dich leider nicht informiert. sorry. kannst du mir verzeihen? wie wäre es mit einem mittagessen bei dem Thai, moselstraße ecke münchner? geht morgen?
vlg Zerendipity
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Kannst Du mir verzeihen? Natürlich konnte ich. Eine Woche Kreisedrehen und dann das. Kleingeschriebene gehetzte E-Mails: Genau das, was mein Bauch brauchte. Thailändisches Essen und Zerendipity.
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Freitag, 1. September 2006
Zerendipity – Teil 10
mein.dasein, 18:09h
Ich wartete also schon in der Mitte der Brücke und stand, mit den Ellbogen auf das Geländer gestützt und die wenigen Ausflugsschiffe betrachtend, da. Ja, ich war zu früh. Es war gerade langweilig im Büro. Mit „Ich geh’ ne Runde Spazieren und lass mir den Wind durch den Kopf pfeifen“ hatte ich mich davongestohlen und war zum Eisernen Steg geeilt. Mittagessen? Nee.
„Hallo“ hörte ich Zerendipity rufen. Sie kam trotz der Kälte mit offenem, wehendem Mantel über die Brücke auf mich zu.
„Hi“, wir gaben uns eine Wangenkuss. Der zart scharfe Geruch eines Parfümes umströmte mich.
„Wie hast du den Abend verkraftet?“
„Und du?“
„Mmmh, naja, ich habe `was ausprobiert.“ Wie gingen mittlerweile in Richtung Museumsufer.
„Erzähl mir alles.“ Ich machte große Augen, „Jetzt bist du dran.“ Mit Blick auf das Museum für Kunsthandwerk. Sie zögert.
„Ich habe die Armbänder ausprobiert.“ Das hat Überwindung gekostet.
„Die wir zusammen gekauft haben?“ Das Gespräch muss in Gang bleiben.
„Ja, ich war allein zuhause.“ Sie sprach langsam. „Und nach dem Abend gestern Abend…“ Pause. „… dachte ich, also hatte ich …“ Pause „Ich hab mich ausgezogen und ins Bett gekuschelt. Und dann konnte ich nicht einschlafen. Und nach zehnmal hinundherdrehen ging es dann nicht anders.“ Pause „Ich habe mich dann zu meinem Schrank geschlichen und die Handschellen hinter den Pullovern hervorgezogen. Dann hab ich mir ein paar Stümpfe angezogen, halterlose, hohe, in schwarz und wieder unter die Decke in Bett gelegt. Die Decke gleitet dann ganz leicht über die Stümpfe, das gibt ein tolles Gefühl, wenn da Nylon dazwischen ist. “
Ich muss schlucken. Sie schaut mich nicht direkt an sondern blickt irgendwo vor uns auf den Boden.
„Dann habe ich meine Fußgelenke mit den Fesseln verbunden.“ So langsam kamen wir an der Untermainbrücke an. Das Filmmuseum schaute über die Böschung zur Uferpromenade zu uns hinunter. Hinter der Brücke blieben wir stehen. „Ich hab mich dann doch hingekniet, mit der eine Hand den Verbindungsring gehalten und mich dann angespannt, praktisch den ganzen Körper. Das ging wirklich gut. Den Kopf in den Nacken, linke Schultern nach hinten. Da ist dann selbst Spannung über den Brustkorb und die Brüste. Den Bauch habe ich dann nach vorne gedrückt und die Oberschenkel angespannt. Das Leder ist so breit, dass es nicht einschneidet. Mit der anderen Hand bin ich dann über alle Muskeln gefahren. Nicht kitzeln, nicht reiben.“ Zerendipity kam langsam in Fahrt und ich bei mir begann sich auch das Blut zu stauen. „Die Hand folgt einfach den Muskelrichtungen. Irgendwann war ich dann richtig aufgeladen“ Ich bin es jetzt auch wollte ich beinnahe sagen. “Meine Brustwarzen waren dann ganz spitz, so dass ein Berührung bis ins Rückenmark schießt. Meine Hand wandert dann zu meine Pobacken. So ein leichtes Kitzeln der angespannten Muskeln finde ich da immer toll. Das kann aber eigentlich kein anderer, da niemand außer mir die richtige Stelle kennt. Dann habe ich die Innenseiten meine Oberschenkel gekribbelt. Da ist die Haut besonders weich. Ich mag das ganz besonders. Teilweise habe ich Finger unter den Strumpfbund geschoben und sonst über die Oberfläche der Stümpfe gestreichelt. Mit den Muskeln habe ich von innen dagegengedrückt. Dann bin ich über die Haarspitzen von meine Schamhaaren gefahren, solange bis ich richtig feucht in der Ritze war. Mit einem Finger bin ich genau über die Mitte der Ritze gefahren, beide Lippen werden dann berührt, wie mit zwei Fingern gleichzeitig. Die Hand war da noch kälter als die Lippen selbst. Ich mit dem Finger bin immer tiefer eingetaucht, hab den Kitzler berührt, hab Ringe innen in der Scheide gefahren, auch mit angespanntem Scheidenmuskel. So sind auch kleine Tränen in meine Augen gelaufen. immer noch mit dem Kopf im Nacken. Ich musste den Kitzler dann kaum noch zwischen zwei Finger nehmen um zu kommen. Mein ganzer Körper ist fast auf einmal explodiert. Immer alles mit angespannten Muskeln, gefühlt fast vorm Zerreißen. Ich bin auf die Seite gekippt in die kalte Bettdecke und konnte mich kaum bewegen. Die Decken war wie in den Arm nehmen. Die aufgebauschten Deckenteile haben mich umflossen, wie das Meer, wenn man am Strand direkt auf der Wassergrenze sitzt. Die Wellen sind dann zwar abgeebbt, aber das hat noch eine Weile gedauert. Und dabei war ich die ganze Zeit wie ein Bogen gespannt. Ohne die Fesseln wäre ich gar nicht auf diese Idee gekommen. Ich lag noch etwa eine viertel Stunde so da, bis ich dann alles mit zitternden Händen wieder ausgezogen habe.“
Ich muss schlucken.
„So, ich hoffe, ich konnte das auch einigermaßen erzählen? Oder?“
Ich konnte nur noch Nicken. Wahrscheinlich stand mein Mund weit offen. Wir befanden uns immer noch beim Filmmuseum. Ich hätte jetzt gerne die Hand auf ihren Rücken gelegt und sie weiter in Richtung Holbeinsteg geschoben, aber ich traute mich nicht sie zu berühren.
„Übrigens habe ich heute etwas Muskelkater.“ Wir mussten beide herzlich lachen und schlenderten weiter. Buaaah, ich merkte kaum den kalten Wind. Die Bewegung tat gut. Ich hatte das Gefühl, in den letzen Minuten überhaupt nicht geatmet zu haben. Jetzt strömte die Luft erfrischend den Hals hinunter.
Nach einer Weile hab, in der wir schweigend nebeneinander her gegangen sind, musste ich zugeben, dass sie das nicht schlecht, eine Untertreibung, dargestellt hatte.
„Ich war gestern Abend übrigens auch noch so aufgedreht, dass ich noch mal Hand an mich gelegt habe, nachdem ich vorher nicht soviel Erfolg hatte.“ Aber das war nur eine Randbemerkung, derer es nicht mehr bedurft hatte. Ich musste die Information einfach noch loswerden. Sie lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter. Ich war jetzt besser still.
Auf der anderen Seite des Holbeinsteges trennten sich dann auch unsere Wege. Die Mittagspause war jetzt langsam vorbei. Ich war wieder auf dem Weg zurück in den Alltag. Noch etwas schwindelig.
„Hallo“ hörte ich Zerendipity rufen. Sie kam trotz der Kälte mit offenem, wehendem Mantel über die Brücke auf mich zu.
„Hi“, wir gaben uns eine Wangenkuss. Der zart scharfe Geruch eines Parfümes umströmte mich.
„Wie hast du den Abend verkraftet?“
„Und du?“
„Mmmh, naja, ich habe `was ausprobiert.“ Wie gingen mittlerweile in Richtung Museumsufer.
„Erzähl mir alles.“ Ich machte große Augen, „Jetzt bist du dran.“ Mit Blick auf das Museum für Kunsthandwerk. Sie zögert.
„Ich habe die Armbänder ausprobiert.“ Das hat Überwindung gekostet.
„Die wir zusammen gekauft haben?“ Das Gespräch muss in Gang bleiben.
„Ja, ich war allein zuhause.“ Sie sprach langsam. „Und nach dem Abend gestern Abend…“ Pause. „… dachte ich, also hatte ich …“ Pause „Ich hab mich ausgezogen und ins Bett gekuschelt. Und dann konnte ich nicht einschlafen. Und nach zehnmal hinundherdrehen ging es dann nicht anders.“ Pause „Ich habe mich dann zu meinem Schrank geschlichen und die Handschellen hinter den Pullovern hervorgezogen. Dann hab ich mir ein paar Stümpfe angezogen, halterlose, hohe, in schwarz und wieder unter die Decke in Bett gelegt. Die Decke gleitet dann ganz leicht über die Stümpfe, das gibt ein tolles Gefühl, wenn da Nylon dazwischen ist. “
Ich muss schlucken. Sie schaut mich nicht direkt an sondern blickt irgendwo vor uns auf den Boden.
„Dann habe ich meine Fußgelenke mit den Fesseln verbunden.“ So langsam kamen wir an der Untermainbrücke an. Das Filmmuseum schaute über die Böschung zur Uferpromenade zu uns hinunter. Hinter der Brücke blieben wir stehen. „Ich hab mich dann doch hingekniet, mit der eine Hand den Verbindungsring gehalten und mich dann angespannt, praktisch den ganzen Körper. Das ging wirklich gut. Den Kopf in den Nacken, linke Schultern nach hinten. Da ist dann selbst Spannung über den Brustkorb und die Brüste. Den Bauch habe ich dann nach vorne gedrückt und die Oberschenkel angespannt. Das Leder ist so breit, dass es nicht einschneidet. Mit der anderen Hand bin ich dann über alle Muskeln gefahren. Nicht kitzeln, nicht reiben.“ Zerendipity kam langsam in Fahrt und ich bei mir begann sich auch das Blut zu stauen. „Die Hand folgt einfach den Muskelrichtungen. Irgendwann war ich dann richtig aufgeladen“ Ich bin es jetzt auch wollte ich beinnahe sagen. “Meine Brustwarzen waren dann ganz spitz, so dass ein Berührung bis ins Rückenmark schießt. Meine Hand wandert dann zu meine Pobacken. So ein leichtes Kitzeln der angespannten Muskeln finde ich da immer toll. Das kann aber eigentlich kein anderer, da niemand außer mir die richtige Stelle kennt. Dann habe ich die Innenseiten meine Oberschenkel gekribbelt. Da ist die Haut besonders weich. Ich mag das ganz besonders. Teilweise habe ich Finger unter den Strumpfbund geschoben und sonst über die Oberfläche der Stümpfe gestreichelt. Mit den Muskeln habe ich von innen dagegengedrückt. Dann bin ich über die Haarspitzen von meine Schamhaaren gefahren, solange bis ich richtig feucht in der Ritze war. Mit einem Finger bin ich genau über die Mitte der Ritze gefahren, beide Lippen werden dann berührt, wie mit zwei Fingern gleichzeitig. Die Hand war da noch kälter als die Lippen selbst. Ich mit dem Finger bin immer tiefer eingetaucht, hab den Kitzler berührt, hab Ringe innen in der Scheide gefahren, auch mit angespanntem Scheidenmuskel. So sind auch kleine Tränen in meine Augen gelaufen. immer noch mit dem Kopf im Nacken. Ich musste den Kitzler dann kaum noch zwischen zwei Finger nehmen um zu kommen. Mein ganzer Körper ist fast auf einmal explodiert. Immer alles mit angespannten Muskeln, gefühlt fast vorm Zerreißen. Ich bin auf die Seite gekippt in die kalte Bettdecke und konnte mich kaum bewegen. Die Decken war wie in den Arm nehmen. Die aufgebauschten Deckenteile haben mich umflossen, wie das Meer, wenn man am Strand direkt auf der Wassergrenze sitzt. Die Wellen sind dann zwar abgeebbt, aber das hat noch eine Weile gedauert. Und dabei war ich die ganze Zeit wie ein Bogen gespannt. Ohne die Fesseln wäre ich gar nicht auf diese Idee gekommen. Ich lag noch etwa eine viertel Stunde so da, bis ich dann alles mit zitternden Händen wieder ausgezogen habe.“
Ich muss schlucken.
„So, ich hoffe, ich konnte das auch einigermaßen erzählen? Oder?“
Ich konnte nur noch Nicken. Wahrscheinlich stand mein Mund weit offen. Wir befanden uns immer noch beim Filmmuseum. Ich hätte jetzt gerne die Hand auf ihren Rücken gelegt und sie weiter in Richtung Holbeinsteg geschoben, aber ich traute mich nicht sie zu berühren.
„Übrigens habe ich heute etwas Muskelkater.“ Wir mussten beide herzlich lachen und schlenderten weiter. Buaaah, ich merkte kaum den kalten Wind. Die Bewegung tat gut. Ich hatte das Gefühl, in den letzen Minuten überhaupt nicht geatmet zu haben. Jetzt strömte die Luft erfrischend den Hals hinunter.
Nach einer Weile hab, in der wir schweigend nebeneinander her gegangen sind, musste ich zugeben, dass sie das nicht schlecht, eine Untertreibung, dargestellt hatte.
„Ich war gestern Abend übrigens auch noch so aufgedreht, dass ich noch mal Hand an mich gelegt habe, nachdem ich vorher nicht soviel Erfolg hatte.“ Aber das war nur eine Randbemerkung, derer es nicht mehr bedurft hatte. Ich musste die Information einfach noch loswerden. Sie lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter. Ich war jetzt besser still.
Auf der anderen Seite des Holbeinsteges trennten sich dann auch unsere Wege. Die Mittagspause war jetzt langsam vorbei. Ich war wieder auf dem Weg zurück in den Alltag. Noch etwas schwindelig.
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Montag, 28. August 2006
Zerendipity – Teil 9
mein.dasein, 13:13h
-------------------------------------------------------
08:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Danke
Text:
Hi,
danke noch `mal für den _anregenden_ Abend. Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr überrumpelt. Etwas ungewöhnlich war es ja schon.
LG
Zerendipity
p.s. Wie wäre es wenn wir statt Mittagessen heute am Main spazieren gehen? Das Wetter ist gerade so gut.
-------------------------------------------------------
08:23
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: Danke
Gerne: 5vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
-------------------------------------------------------
Darauf hatte ich gewartet. Ich wusste doch, dass ich bald eine Nachricht erhalten würde. Und schon hatte ich dieses Gefühl in der Magengrube, das den Bauch zusammenzieht, die Haut empfindlicher werden lässt, ein leichtes Kribbeln im ganzen Körper erzeugt. Mein Jackett drückte plötzlich. Meine Brustwarzen rieben am T-Shirt. Auweia. Unkonzentriert saß ich am PC, tippte vor mich hin und versuchte meine Gedanken wieder auf die Arbeit zu lenken. Unmöglich. Ich konnte nicht mal überlegen, über was ich mit Zerendipity reden sollte. Noch Dreieinhalb Stunden.
08:17
Von: zerendipity@hotmail.com
An: schokoriegel@gmx.de
Betreff: Danke
Text:
Hi,
danke noch `mal für den _anregenden_ Abend. Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr überrumpelt. Etwas ungewöhnlich war es ja schon.
LG
Zerendipity
p.s. Wie wäre es wenn wir statt Mittagessen heute am Main spazieren gehen? Das Wetter ist gerade so gut.
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08:23
Von: schokoriegel@gmx.de
An : zerendipity@hotmail.com
Betreff: Re: Danke
Gerne: 5vor12 am Eisernen Steg? Flussmitte.
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Darauf hatte ich gewartet. Ich wusste doch, dass ich bald eine Nachricht erhalten würde. Und schon hatte ich dieses Gefühl in der Magengrube, das den Bauch zusammenzieht, die Haut empfindlicher werden lässt, ein leichtes Kribbeln im ganzen Körper erzeugt. Mein Jackett drückte plötzlich. Meine Brustwarzen rieben am T-Shirt. Auweia. Unkonzentriert saß ich am PC, tippte vor mich hin und versuchte meine Gedanken wieder auf die Arbeit zu lenken. Unmöglich. Ich konnte nicht mal überlegen, über was ich mit Zerendipity reden sollte. Noch Dreieinhalb Stunden.
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Dienstag, 15. August 2006
Zerendipity – Teil 8
mein.dasein, 13:54h
„Ich warte im ‚Fox and Hound’“ sagte Zerendipity als wir die Niddastrastße überquerten. „Da hinten die Bierbar in der Westendstraße.“
„Du hilfst mir nicht beim Aussuchen?!“ Wahrscheinlich wird sie gerade rot, aber es ist zu dunkel um es zu sehen.
„Viel Spaß.“ Weg ist sie und ich trabe weiter die Straße entlang und schiele rechts und links in die Eingänge. Zumeist sieht man nur einen verfliesten Eingang mit roten Neonleuchten und einer Treppe nach oben um die Ecke. Nachdem ich dreimal die Straße hoch und runter gegangen bin habe ich mich entschieden. Ich ging in einen weniger schmuddeligen und etwas breiteren Eingang in der Taunusstraße ‚Taunus 37’.
Circa eine dreiviertel Stunde später saß ich wieder neben Zerendipity im ‚Fox and Hound’ und bestellte ein Bier.
„Und, wie war’s?“
„Das ist ja wohl die blödeste Frage, die nach dem Sex gestellt wird. Oder?“
„Wo ist also das komische Grinsen auf deinem Gesicht, dass ich erwarte? Das, das ausdrückt, dass da etwas Tolles und Befriedigendes war.“
„So, meinst du, dass es so war?“ Ein Schluck Bier. Aus den Augenwinkeln versuchte ich ihren Gesichtsaudruck zu erkennen.
„Ja.“ Pause. „Einfacher geiler Sex. Für beide Seiten ist klar worum es geht. Kein Taktieren, keine Hemmungen.“
„Hohe Erwartungen! Ich glaube nicht, dass die so einfach erfüllt werden.“
„Jetzt erzähl schon.“ Leichtes Schulterrempeln. „Ich bestelle uns noch ein Bier.“
Und so erzählte ich, wie ich die Stufen ins erste Stockwerk hochstieg. Vom Treppenpodest ging es in einen Flur. Drei oder vier geschlossene Türen waren zu sehen. Rechts und links hinten war jeweils noch eine Tür. Eine davon stand offen. Eine langhaarige blonde Frau lag bäuchlinksauf dem Bett, eine Bein abgewinkelt nach oben und telephonierte. Trotz der offenen Tür sah Sie nicht aus, als wollte sie gestört werden.
Im nächsten Stockwerk war schon mehr los. Zwei Männer mit dem Rücken zur Flurtür redeten mit zwei der Damen, die nicht richtig zu sehen waren. An einer weitere offenen Tür hingen ein paar Fesseln und eine Frau lag auf dem Bett und sah fern. Ich lächelte kurz in den Flur und ging weiter nach oben.
Im dritten Stock fand ich nur geschlossene Türen vor. Immerhin bewegte ich mich schon etwas sicherer. Weiter oben gelangte ich dann zum Dachgeschoss, wo quasi sofort drei viel zu bunt angezogene, dunkelhäutige Ladys mit „Hallo“, „Hallo, Süßer“, „Hi“ gleichzeitig auf mich einstürmten. Das war zuviel des Guten; ich fühlte mich überrumpelt. Hier fehlte die Kundschaft. Mit einem kurzen Hallo verabschiedete ich mich wieder nach unten. Ein echt gelungener Auftritt. Ich überlegte beim Abstieg, was ich jetzt unternehme. Zwei junge Kerle, Typ heranwachsender Türke mit Tennissocken und Pudelmütze ohne Pudel, kamen mir entgegen.
Einer der Männer aus dem zweiten Stock lief auch schon wieder über den Flur und gab den Blick auf die Frau mit der er redete frei. Das eher unübertriebene. frische Lächeln lockte mich an. Sie fing mit „Hallo, Schatz“ an. „Hallo.“, ich stand schon vor ihr.
Sie saß auf einem Barhocker halb in der Tür zu ihrem Zimmer. An der Tür stand in ausgeschnittenen Papierbuchstaben LISA. Sie hatte dunkle Augen und fast lockige schwarze Haare bis zu den Schultern. Sie war trotz der hohen Riemchensandalen etwa einen halben Kopf kleiner als ich. „Du heißt Lisa?“ Das passte irgendwie nicht.„Nein, Marizza. Lisa ist heute nicht da. Was möchtest du?“ Der leichte Akzent zeigte nicht die Herkunft. Ich konnte hier auch nichts erraten. „Was bietest du?“ antwortete ich mit einer Gegenfrage. Hinhaltetaktik. „Ficken, Blasen, Stellungen“ war die knappe Antwort. „zwanzig Minuten dreißig Euro.“ „Was kriege ich für fünfzig?,“ Das hatte ich schließlich zur Verfügung. „Dreißig Minuten.“ Aha. Inflation. Verflucht, schalte den Kalkulationsteil in deinem Hirn endlich aus! dachte ich bei mir. Kleine Pause. Sie versucht mich unauffällig zu mustern. Bei mir rotierten die Gedanken: will-Ich-oder-will-ich-nicht. „Gut. Dann lass’ uns reingehen.“ besiegelte das Geschäft.
Die Verhandlung war kurz. Sie legte mir den Arm um die Hüfte und führte ihren Fang ins Zimmer. Ich machte das auch und wir gingen hinein. Marizza machte die Tür zu. ich gab ihr die fünfzig Euro, die sie gleich in einem kleinen Schrank verstaute. Das Zimmer war das typische kleine Hotelzimmer. Gleich neben dem Eingang befand sich ein kleines dunkles Bad. Ein Stück weiter war das kleine Zimmer mit eine Quer in den Raum gestellten französischen Bett. rechts und Links neben dem Bett stand jeweils en kleiner Nachttisch. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes war eine Schankwand aufgebaut, in der ein kleiner Fernseher stand, in dem leise MTV lief. Im Wesentlichen war alles Dunkelrot gestrichen und nur wenig beleuchtet. Dunkle schwere Vorhänge schirmten das rote Licht der Neonleuchten von der Fassade ab. Eine kleine Lichterkette bietet etwas Licht. Das Bett war rot bezogen mit zwei Roten Kissen und einem großen roten Handtuch in der Mitte. Mariza fängt an das wenige Auszuziehen, das sie anhat. Ich ziehe mich auch aus und lege meine Sachen auf den einzigen Stuhl. „Setz’ dich.“ lächelte sie. Ich meinte etwas Verlegenheit zu sehen. Dabei sah ich auch, dass sie ihren Venushügel bis auf einen kleine Streifen hatte.
Marizza kniete sich neben mir auf das Bett. Ich saß in der Mitte. Mit einem kurzen „Relax, leg dich doch hin.“ brachte sie mich ins Liegen. Ihr war anscheinend unklar warum ich mich nicht gleich gelegt habe und ob ich irgendetwas andere möchte. Ich war noch schlaff. Sie fing gleich an, meine Eier zu streicheln und meine Schwanz zu wichsen. Nach einem Moment konnte sie mir schon ein Kondom überstreifen. Dann fing sie auch sofort mit Blasen an; recht hektisch oder auch heftig, aber nicht ohne Wirkung. Ihre Haare tanzen dabei über meinen Bauch und die Lenden. Kurz darauf legte sie sich in die Kissen. Beim Eindringen fühlte ich dieses wunderbare warme Gefühl um den Schwanz, wenn die Wärme langsam am Schaft hoch gleitet. Einige Stöße, zurechtrücken, bis wir die richtige Position gefunden hatten, weiter bewegen. Unsere Körper fanden einen Rhythmus. Ich legte die Hände um ihre festen kleinen Brüste und nahm die Brustwarzen leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zu drehen. Im Gegenzug begann sei meine Brustwarzen mit den Daumen leicht kreisend zu streicheln. ich wurde langsamer, um das zu genießen. Sie drückt mich hoch und legte mir die Beine auf die Schultern. Ich hob ihren Hintern leicht an und zog ihre Beine an meinen Bauch, um besser . Die Beine hatte Sie ebenfalls rasiert. Die waren stoppelig, schon eine Zeitlang her. So ging es einen Moment weiter bevor wir wieder zur Ausgangsstellung zurück wechselten. Dann drehte sie sich wortlos auf die Knie, nahm etwas Creme oder Vaseline aus einer Tube auf den Nachtisch. Während ich sie von Hinten stoße streichele ich über ihren Rücken, fuhr mit den Händen unter den Bauch und schloss meine Handflächen um ihre Brüste und lies ihre festen Brustwarzen in meine Hände drücken. Leider dachte ich auch wieder über die Situation nach: ich, im Puff, von ein Frau bezahlt, die auch noch in einer Kneipe wartete. Das führte dazu dass ich abschlaffte und aus Marizza herausrutschte. Sie fing also wieder an mich mit der Hand zu bedienen, zog mir ein neues Kondom über, um dann wieder zu blasen.
Irgendwann war dann die Zeit vorbei. Ich war nicht gekommen. Sie schaute mich unsicher an, ob ich jetzt nicht irgendwie ausraste und fragte „Was ist los?“ Pause „Hast du Medikamente genommen?“ was ich verneinte „Oder Probleme mit Kondomen?“ was ich ebenfalls normalerweise nicht habe. „Vielleicht geht es halt manchmal einfach nicht.“ gab ich ihr zur Auskunft. Das schien nicht weiter ungewöhnlich für sie zu sein. Nach ein paar Worten zog ich mich wieder an. Zum Abschluss schlang sie die Arme noch einmal um mich und drückte mich im stehen. Bisher hatte sie nur String und die hohen Riemchenschuhe wieder an. „Soll ich den Rock auslassen? Sieht das besser aus?“ fragte sie. Ich war erstaunt. „Ist das nicht zu kalt? Der verbirgt doch sowieso nichts.“ „Stimmt schon.“ gab sie zu und legte den Rock wieder um. Das Telephon klingelte. „Meine Mutter fragt bestimmt, ob ich was zu Abend essen will“ meinte Marizza. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. „Komm ’mal wieder.“ sagte sie zum Abschied. Ich antwortete mit „Gerne. Danke, noch mal. Tschüss“, sie war da schon am Hörer. Und kurze Zeit später fand ich Zerendipity im ‚Fox and Hound’ wieder.
„So in etwa war’s. Hast du das auch so erwartet?“ Fragte Zerendpity nachdem ich aufgehört hatte zu erzählen.
„Ich weiß nicht was ich erwarten sollte.“
„Was hat dir gefehlt?“
„Ich konnte nicht wirklich aus mir herausgehen. Normalerweise hat man mehr Vorbereitung oder wenigsten mehr Zeit, oder so.“
„Hätte sie nicht alles mitgemacht?“
„Wahrscheinlich schon, aber so ganz einfach ist das nicht, seine Wünsche unter Zeitdruck so einfach mal herauszulassen, wenn die Situation so viel Unsicherheit beinhaltet.“ Denkpause „Eigentlich hat mir Küssen oder überhaupt Zungeneinsatz gefehlt, mehr Zeit für Berührung und Umarmung.“
„Und mir erzählst du doch auch alles.“
„Weniger Hektik und das Verhältnis ist ein anderes. “
„So, so“ grinste Zerendipity.
Auf diese Art unterhielten wir uns noch einige Zeit und tranken noch ein paar Biere. Zerendipity stellte Fragen; ich versuchte zu antworten. Die Intimität die mittlerweile hier entstanden war erlaubte mir dabei eine immer gelöstere Darstellung. Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns mit einem kleine Wangenkuss und gingen unserer Wege, ohne weiteres zu vereinbaren. Ich würde also wieder auf eine E-Mail warten oder eben auch eine schreiben.
„Du hilfst mir nicht beim Aussuchen?!“ Wahrscheinlich wird sie gerade rot, aber es ist zu dunkel um es zu sehen.
„Viel Spaß.“ Weg ist sie und ich trabe weiter die Straße entlang und schiele rechts und links in die Eingänge. Zumeist sieht man nur einen verfliesten Eingang mit roten Neonleuchten und einer Treppe nach oben um die Ecke. Nachdem ich dreimal die Straße hoch und runter gegangen bin habe ich mich entschieden. Ich ging in einen weniger schmuddeligen und etwas breiteren Eingang in der Taunusstraße ‚Taunus 37’.
Circa eine dreiviertel Stunde später saß ich wieder neben Zerendipity im ‚Fox and Hound’ und bestellte ein Bier.
„Und, wie war’s?“
„Das ist ja wohl die blödeste Frage, die nach dem Sex gestellt wird. Oder?“
„Wo ist also das komische Grinsen auf deinem Gesicht, dass ich erwarte? Das, das ausdrückt, dass da etwas Tolles und Befriedigendes war.“
„So, meinst du, dass es so war?“ Ein Schluck Bier. Aus den Augenwinkeln versuchte ich ihren Gesichtsaudruck zu erkennen.
„Ja.“ Pause. „Einfacher geiler Sex. Für beide Seiten ist klar worum es geht. Kein Taktieren, keine Hemmungen.“
„Hohe Erwartungen! Ich glaube nicht, dass die so einfach erfüllt werden.“
„Jetzt erzähl schon.“ Leichtes Schulterrempeln. „Ich bestelle uns noch ein Bier.“
Und so erzählte ich, wie ich die Stufen ins erste Stockwerk hochstieg. Vom Treppenpodest ging es in einen Flur. Drei oder vier geschlossene Türen waren zu sehen. Rechts und links hinten war jeweils noch eine Tür. Eine davon stand offen. Eine langhaarige blonde Frau lag bäuchlinksauf dem Bett, eine Bein abgewinkelt nach oben und telephonierte. Trotz der offenen Tür sah Sie nicht aus, als wollte sie gestört werden.
Im nächsten Stockwerk war schon mehr los. Zwei Männer mit dem Rücken zur Flurtür redeten mit zwei der Damen, die nicht richtig zu sehen waren. An einer weitere offenen Tür hingen ein paar Fesseln und eine Frau lag auf dem Bett und sah fern. Ich lächelte kurz in den Flur und ging weiter nach oben.
Im dritten Stock fand ich nur geschlossene Türen vor. Immerhin bewegte ich mich schon etwas sicherer. Weiter oben gelangte ich dann zum Dachgeschoss, wo quasi sofort drei viel zu bunt angezogene, dunkelhäutige Ladys mit „Hallo“, „Hallo, Süßer“, „Hi“ gleichzeitig auf mich einstürmten. Das war zuviel des Guten; ich fühlte mich überrumpelt. Hier fehlte die Kundschaft. Mit einem kurzen Hallo verabschiedete ich mich wieder nach unten. Ein echt gelungener Auftritt. Ich überlegte beim Abstieg, was ich jetzt unternehme. Zwei junge Kerle, Typ heranwachsender Türke mit Tennissocken und Pudelmütze ohne Pudel, kamen mir entgegen.
Einer der Männer aus dem zweiten Stock lief auch schon wieder über den Flur und gab den Blick auf die Frau mit der er redete frei. Das eher unübertriebene. frische Lächeln lockte mich an. Sie fing mit „Hallo, Schatz“ an. „Hallo.“, ich stand schon vor ihr.
Sie saß auf einem Barhocker halb in der Tür zu ihrem Zimmer. An der Tür stand in ausgeschnittenen Papierbuchstaben LISA. Sie hatte dunkle Augen und fast lockige schwarze Haare bis zu den Schultern. Sie war trotz der hohen Riemchensandalen etwa einen halben Kopf kleiner als ich. „Du heißt Lisa?“ Das passte irgendwie nicht.„Nein, Marizza. Lisa ist heute nicht da. Was möchtest du?“ Der leichte Akzent zeigte nicht die Herkunft. Ich konnte hier auch nichts erraten. „Was bietest du?“ antwortete ich mit einer Gegenfrage. Hinhaltetaktik. „Ficken, Blasen, Stellungen“ war die knappe Antwort. „zwanzig Minuten dreißig Euro.“ „Was kriege ich für fünfzig?,“ Das hatte ich schließlich zur Verfügung. „Dreißig Minuten.“ Aha. Inflation. Verflucht, schalte den Kalkulationsteil in deinem Hirn endlich aus! dachte ich bei mir. Kleine Pause. Sie versucht mich unauffällig zu mustern. Bei mir rotierten die Gedanken: will-Ich-oder-will-ich-nicht. „Gut. Dann lass’ uns reingehen.“ besiegelte das Geschäft.
Die Verhandlung war kurz. Sie legte mir den Arm um die Hüfte und führte ihren Fang ins Zimmer. Ich machte das auch und wir gingen hinein. Marizza machte die Tür zu. ich gab ihr die fünfzig Euro, die sie gleich in einem kleinen Schrank verstaute. Das Zimmer war das typische kleine Hotelzimmer. Gleich neben dem Eingang befand sich ein kleines dunkles Bad. Ein Stück weiter war das kleine Zimmer mit eine Quer in den Raum gestellten französischen Bett. rechts und Links neben dem Bett stand jeweils en kleiner Nachttisch. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes war eine Schankwand aufgebaut, in der ein kleiner Fernseher stand, in dem leise MTV lief. Im Wesentlichen war alles Dunkelrot gestrichen und nur wenig beleuchtet. Dunkle schwere Vorhänge schirmten das rote Licht der Neonleuchten von der Fassade ab. Eine kleine Lichterkette bietet etwas Licht. Das Bett war rot bezogen mit zwei Roten Kissen und einem großen roten Handtuch in der Mitte. Mariza fängt an das wenige Auszuziehen, das sie anhat. Ich ziehe mich auch aus und lege meine Sachen auf den einzigen Stuhl. „Setz’ dich.“ lächelte sie. Ich meinte etwas Verlegenheit zu sehen. Dabei sah ich auch, dass sie ihren Venushügel bis auf einen kleine Streifen hatte.
Marizza kniete sich neben mir auf das Bett. Ich saß in der Mitte. Mit einem kurzen „Relax, leg dich doch hin.“ brachte sie mich ins Liegen. Ihr war anscheinend unklar warum ich mich nicht gleich gelegt habe und ob ich irgendetwas andere möchte. Ich war noch schlaff. Sie fing gleich an, meine Eier zu streicheln und meine Schwanz zu wichsen. Nach einem Moment konnte sie mir schon ein Kondom überstreifen. Dann fing sie auch sofort mit Blasen an; recht hektisch oder auch heftig, aber nicht ohne Wirkung. Ihre Haare tanzen dabei über meinen Bauch und die Lenden. Kurz darauf legte sie sich in die Kissen. Beim Eindringen fühlte ich dieses wunderbare warme Gefühl um den Schwanz, wenn die Wärme langsam am Schaft hoch gleitet. Einige Stöße, zurechtrücken, bis wir die richtige Position gefunden hatten, weiter bewegen. Unsere Körper fanden einen Rhythmus. Ich legte die Hände um ihre festen kleinen Brüste und nahm die Brustwarzen leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zu drehen. Im Gegenzug begann sei meine Brustwarzen mit den Daumen leicht kreisend zu streicheln. ich wurde langsamer, um das zu genießen. Sie drückt mich hoch und legte mir die Beine auf die Schultern. Ich hob ihren Hintern leicht an und zog ihre Beine an meinen Bauch, um besser . Die Beine hatte Sie ebenfalls rasiert. Die waren stoppelig, schon eine Zeitlang her. So ging es einen Moment weiter bevor wir wieder zur Ausgangsstellung zurück wechselten. Dann drehte sie sich wortlos auf die Knie, nahm etwas Creme oder Vaseline aus einer Tube auf den Nachtisch. Während ich sie von Hinten stoße streichele ich über ihren Rücken, fuhr mit den Händen unter den Bauch und schloss meine Handflächen um ihre Brüste und lies ihre festen Brustwarzen in meine Hände drücken. Leider dachte ich auch wieder über die Situation nach: ich, im Puff, von ein Frau bezahlt, die auch noch in einer Kneipe wartete. Das führte dazu dass ich abschlaffte und aus Marizza herausrutschte. Sie fing also wieder an mich mit der Hand zu bedienen, zog mir ein neues Kondom über, um dann wieder zu blasen.
Irgendwann war dann die Zeit vorbei. Ich war nicht gekommen. Sie schaute mich unsicher an, ob ich jetzt nicht irgendwie ausraste und fragte „Was ist los?“ Pause „Hast du Medikamente genommen?“ was ich verneinte „Oder Probleme mit Kondomen?“ was ich ebenfalls normalerweise nicht habe. „Vielleicht geht es halt manchmal einfach nicht.“ gab ich ihr zur Auskunft. Das schien nicht weiter ungewöhnlich für sie zu sein. Nach ein paar Worten zog ich mich wieder an. Zum Abschluss schlang sie die Arme noch einmal um mich und drückte mich im stehen. Bisher hatte sie nur String und die hohen Riemchenschuhe wieder an. „Soll ich den Rock auslassen? Sieht das besser aus?“ fragte sie. Ich war erstaunt. „Ist das nicht zu kalt? Der verbirgt doch sowieso nichts.“ „Stimmt schon.“ gab sie zu und legte den Rock wieder um. Das Telephon klingelte. „Meine Mutter fragt bestimmt, ob ich was zu Abend essen will“ meinte Marizza. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. „Komm ’mal wieder.“ sagte sie zum Abschied. Ich antwortete mit „Gerne. Danke, noch mal. Tschüss“, sie war da schon am Hörer. Und kurze Zeit später fand ich Zerendipity im ‚Fox and Hound’ wieder.
„So in etwa war’s. Hast du das auch so erwartet?“ Fragte Zerendpity nachdem ich aufgehört hatte zu erzählen.
„Ich weiß nicht was ich erwarten sollte.“
„Was hat dir gefehlt?“
„Ich konnte nicht wirklich aus mir herausgehen. Normalerweise hat man mehr Vorbereitung oder wenigsten mehr Zeit, oder so.“
„Hätte sie nicht alles mitgemacht?“
„Wahrscheinlich schon, aber so ganz einfach ist das nicht, seine Wünsche unter Zeitdruck so einfach mal herauszulassen, wenn die Situation so viel Unsicherheit beinhaltet.“ Denkpause „Eigentlich hat mir Küssen oder überhaupt Zungeneinsatz gefehlt, mehr Zeit für Berührung und Umarmung.“
„Und mir erzählst du doch auch alles.“
„Weniger Hektik und das Verhältnis ist ein anderes. “
„So, so“ grinste Zerendipity.
Auf diese Art unterhielten wir uns noch einige Zeit und tranken noch ein paar Biere. Zerendipity stellte Fragen; ich versuchte zu antworten. Die Intimität die mittlerweile hier entstanden war erlaubte mir dabei eine immer gelöstere Darstellung. Nach etwa einer Stunde verabschiedeten wir uns mit einem kleine Wangenkuss und gingen unserer Wege, ohne weiteres zu vereinbaren. Ich würde also wieder auf eine E-Mail warten oder eben auch eine schreiben.
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